LinuxMint Thunderbird Upgrade auf V7

mschrak

Commander
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Sep. 2009
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Hallo zusammen,

ich habe gerade die Version 7 für Thunderbird Windows heruntergeladen und dachte mir, ich mache auch auf dem Linux-PC mal ein Update auf diese Version. (Linux Mint)

Ich bin aber schlicht zu blöd dazu. Kann mir jemand sagen, wie ich dort auf die neueste Version (im Moment ist dort V 3.1.13 aus Linux Mint 11 drauf) update? Mache ich das aus dem Programm heraus? Oder mit der Softwareinstallation? Oder muss ich irgendwo händisch mit den Paketquellen herumexperimentieren?

Ich muss dazu sagen, ich habe unter Linux noch nie ein Programm selbst auf eine neue Version angehoben, sondern immer nur Autoupdate des Systems durchgeführt und gehofft, dass damit auch die Anwenderprogramme (Firefox, OOo etc. berücksichtigt werden und mich nicht weiter darum gekümmert.

Danke für Eure Hilfe,

Martin
 
Linux Mint, baut bei Thunderbird anders als bei Ubuntu noch auf die alte 3.1er Version, zwecks stabilität.
Im übrigen sind die neuerungen so marginal, das es sich defakto eigentlich gar nicht lohnt auf die neueren Versionen umzusteigen.
Du kannst aber wenn du wirklich immer die neuste Thunderbird Version willst, das Thunderbird PPA von Ubuntu in deine Paketquellen hinzufügen.

Gib folgendes in die Konsole ein:

Code:
sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/thunderbird-stable
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Nun sollte Mint auf das aktuellste Thunderbird geupdated haben!

Gruss
 
Was heisst denn in diesem Zusammenhang der Begriff "untrusted"?

Hört sich nach "da könnte Malware drin sein" an...
 
Richtig. Es ist eine "privates" Repository d.h. der Besitzer, in diesem Fall Mozilla, kann ungeprüft Daten aktualisieren. Diese könnten dann z.B. Malware enthalten. Die Repositories von deiner Distribution wird auch von der jeweiligen Distribution gepflegt, die privaten Repositories werden nicht von deinem Linux Distributor überwacht. Vorteil von privaten Repositories ist einfach, dass man _immer_ aktuell und aufwandslos updates der Software erhält.

Außerdem ist es möglich, dass z.B. kein Public Key für das Repository vorliegt. Evtl. gibt es das irgendwo bei Besitzer, ansonsten erhälst du halt jedesmal die Warnmeldung, dass der Inhalt nicht überprüft werden kann, da keine Public Key verfügbar ist. Zumindest Debian Packages sind allesamt signiert d.h. man kann zumindest feststellen, dass keine Änderungen vorgenommen wurden, wenn man den Public Key des Autors hat.

Schade ist, dass diese Repositories meines wissens nach zu stark auf Ubuntu und Derivate zugeschnitten sind (d.h. mit anderen Linuxdistributionen nicht funktioniert) und zu selten angeboten wird.
 
OK, dann werde ich das mal probieren, da ich der Mozilla Foundation insoweit Vertrauen entgegenbringe und experimetierfreudig bin.

Danke für die Tipps.
 
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