Projekt Lüfter in einem Schrank sollen noch N-Minuten laufen, nach PC shutdown

MHowell

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Hallo,

Ich bin aktuell dabei einen Konferenzraum-Rechner für meine Firma zusammen zu bauen und stehe aktuell vor dem Problem, dass dieser in einem Schrank gelagert wird.
Dieser Schrank ist dauerhaft geschlossen.

Mein Plan ist jetzt wie folgt:
In den Schrank kommen ings. 4 Löcher:
  • 1x Kabel
  • 2x Luft raus (80-120mm , noch nicht entschieden)
  • 1x Luft rein (120mm)

Meine eigentliche Frage ist:
Wie schaffe Ich es, dass die Lüfter noch ~10-15Minuten laufen obwohl der Rechner schon herunter gefahren wurde?
Ich weiß, dass hier möglichkeiten gibt aber Ich hab keine Ahnung wie die heissen - wo nach Ich googlen soll :(.
Ein 500W Netzteil sollte 6 Lüfter + OfficePC vertragen oder?


Hilfe, Tipps und Anregungen sind immer erwünscht :D - Vielen Dank!

MFG
MHL
 
Master-Slave-Steckdose eventuell Oder gleich so eine Netzwerk-Steckdose und die dann via script oder so?
Kondensatoren mit genug Leistung für ein paar Minuten Nachlauf wäre sonst das einzige was mir einfällt.
 
Mein Mainboard bietet eine "Entfeuchter"-Funktion. Da laufen die Lüfter noch nach dem PC heruntefahren...

Asrock Z87 Pro4
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Office-PC sollte doch kaum Abwärme verursachen, sicher dass da noch nachgekühlt werden muss ?
 
Stahlseele schrieb:
Kondensatoren mit genug Leistung für ein paar Minuten Nachlauf wäre sonst das einzige was mir einfällt.

E-Technik ist jetzt nicht so deins? Das du dafür Eimergroße Elkos mit zig Farad benötigst ist dir schon klar?

@TO: u.a. Enermax hatte Modelle mit Lüfternachlauf im Sortiment. Die aktuellen Platimax verzichten aber wieder darauf.
 
Was muss der Rechner denn leisten? Eine Office-Kiste hat doch kaum Abwärme und wenn der Schrank etwas größer ist muss da meiner Meinung nach nichts groß belüftet werden. 500 Watt Netzteil klingt auch echt viel.
 
Ich würde immer mehr gefilterte Kaltluft in ein geschlossenes Gehäuse einbringen, als aktiv wieder hinausbefördert wird. Dann wird auch die gesamte 'aussen Frischluft' durch die Filter gesaugt und der Überdruck kann über die anderen Öffnungen entweichen. Aber wenn du mehr Luft hinaus beförderst, dann wird auch ungefilterte Nebenluft mit angesaugt.
Den Nachlauf würde ich auch über Kapazitäten regeln, die Formal Kapazität/Last=Zeit habe ich grad nicht griffbereit. Allerdings musst du dabei beachten, das Netzteil beim Einschalten nicht zu Überlasten (ergo einen Ladestrombegrenzer vor die Kondesatoren).
 
Wozu? Um den Schrank zu kühlen? Wenn die Kiste keine Abwärme mehr verursacht ist es doch egal wann hier gelüftet wird... Das macht nur sinn bei absoluter High End Hardware und selbst da wage ich am Sinn zu Zweifeln..
 
Was soll der Nachlauf bringen?
 
Mir erschliesst sich der Sinn nicht...
Ein Konferenzraum-Rechner der ein 500 Watt Netzteil benötigt!?
6 Lüfter? Wollt ihr darauf Zocken?
Der PC wird von den 6 (!) Lüftern also permanent gekühlt, in einem sonst geschlossenen Schrank. Dann ist der Schrank nicht geschlossen, sondern hat 2x 120mm und 1x 80mm Löcher.

Wenn der PC also im Betrieb ausreichend gekühlt ist und die Temperaturen OK sind ... warum muss er noch nachgekühlt werden?
Abend wird er runter gefahren. Ob der PC jetzt noch 2h warm ist oder in 10-15 Minuten kalt gepustet wird, ist doch egal?
Am nächsten Morgen ist durch die Lüftungslöcher die warme Luft draußen.
 
Du kannst auch mit einem herkömmlichen Schaltnetzteil (etwa diesem hier die Lüfter versorgen, und über ein abfallverzögertes Relais ausschalten oder gleich über einen bimetall-Schalter temperaturgesteuert schalten lassen.

Bitte aber weder die Absicherungen vergessen noch gültige Vorschriften und technische Regeln mißachten.
 
Wenn du beim zusammenstellen des Pc`s etwas darauf achtest, dass die Komponenten nur wenig Abwärme erzeugen, kannst du dir die Lüfter spaaren.
Eventuell ist ein Intel NUC, der hinter dem Präsentationsgerät, unter dem Tisch o.Ä. montiert wird sogar die bessere Wahl.
 
Hallo,

Danke für die vielen Antworten.

Eine Office-Maschine erzeugt doch kaum Abwärme"
Bei der Hitzeentwicklung gehe Ich von unserem aktuellen Rechner aus.
Wenn dieser 8-12h in dem Schrank läuft (70x100x40) dann wird es ziemlich warm und Ich persönlich bin hier lieber auf der sicheren Seite als auf die Aussage "eine Office-Maschine erzeugt doch kaum Abwärme!" zu vertrauen.


"Mein Mainboard kühlt nach"
Wie heist das Mainboard? Wieviel kostet es?

"Was muss der PC denn können"?
"können" muss er eigentlich nur Outlook und Webcasts/Meetings.
Er ist jedoch auch eine Präsentationsmaschine für unsere Kunden und sollte dementsprechend so perfekt wie möglich laufen.
Mein aktueller Aufbau ist wie folgt:
CPU - AMD A4-7300 DualCore 3.8GHz
MB - MSI A88X-G41
RAM - 1x 8GB 2133MHz DDR3 Kingston
Tower - Cooltex X2 Midi ATX
Graka - Radeon HD5450
Netzteil - Xilence XP500
SSD - Samsung 850 Evo 120GB
Prozessorkühler - Arctic Freezer 7


"Was soll der Nachlauf bringen?"

Die Idee dahinter ist, dass die "Luft im Schrank" kühl ist und sich kein Hitzestau bildet.
Man könnte jetzt sagen, dass dies auch schon so wäre, wenn der PC dauerhaft vernünftig gekühlt wird aber Ich möchte hier halt wie gesagt auf Nummer Sicher gehen.

@Smily:
Ich hab keine Ahnung wieviel Watt ein solcher Rechner braucht. 500 passt locker, war mein Credo.
3 Lüfter sind intern, 3 wären zur Kühlung des Schrankes.
Ob die Komponenten entsprechend gekühlt wären weiß Ich nicht, da die Löcher und Lüfter noch nicht im Schrank ist.
In der aktuellen Config wird es imho zu warm.

@Xes
Hier ist eben wirklich wichtig zu beachten, dass es auch ein Präsentationsgerät ist.
Ich werde mich zu den NUCs mal informieren.

Ich überlege aktuell auch das ganze wie folgt zu lösen:
Lüfter an die Steckdose und via Zeitschaltuhr regeln.
PC automatisiert um Uhrzeit X herunterfahren.

Problem war bisher halt auch, dass nach Konferenzen der PC einfach nicht herunter gefahren wurde.


@Spillunke:

Danke für den Konstruktiven Beitrag :)
 
Zuletzt bearbeitet:
MHowell schrieb:
Ich überlege aktuell auch das ganze wie folgt zu lösen:
Lüfter an die Steckdose und via Zeitschaltuhr regeln.
PC automatisiert um Uhrzeit X herunterfahren.

Problem war bisher halt auch, dass nach Konferenzen der PC einfach nicht herunter gefahren wurde.

Auch eine Idee. Man kann sicher ein Tool oder es per AUfgabenplanung einrichten, dass der PC immer um X-Uhr herunterfährt.

Mehrere Bohrungen im Schrank, wie die Wärme raus kann würde sicher auch ausreichen. Oder unten Bohrungen für Frischluft, hinten dann ein Lüfter dran. Bei der Hardware mehr als ausreichend.
 
Wenn hier jemand konstruktive Kritik zum Aufbau des Rechners hat - immer gerne!
Jedoch nur, wenn es auch den Preis noch senkt. Wir wollen uns hier nicht großartig über die ~300€ bewegen.

Ich habe bisher nur an Entwicklungs & TechnikPCs geschraubt und bin dort IMMER dem Credo "Kühlung & Leistung" gefolgt.
Wieviel Watt die Config da oben braucht, da hab Ich keinen blassen schimmer von!
 
Warum löst Du das Problem nicht über einen simplen Thermoschalter wie er in jedem Serverschrank die Lüfter steuert? Du stellst Die Temp. ein die gehalten werden soll und liegt die über der eingestellten springen die Lüfter in Deinem Schrank an. Kann Dir auch jeder Elektriker installieren wenn Du das nicht selber machen willst. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Also kleine Anmerkung zu dem Rechner selbst: Der ist komplett überdimensioniert! Du brauchst keine dedizierte GPU und 65W TDP bei der CPU sind auch ein bisschen viel. Ich persönlich würde empfehlen, (sofern das Budget es zulässt) einen der Intel NUCs zu kaufen, da brauchst du dir kaum Sorgen wegen der Abwärme machen. Solang du dem Teil ein bisschen Raum gibst, sollte sich das den ganzen Tag alleine kühlen können, auch wenn's im Schrank eingeschlossen ist.

Außer natürlich du meinst mit "Präsentationsmaschine für Kunden" dass die 3D-Echtzeit-Rendering präsentieren ;) Wenns nur um Powerpoint Präsos geht, reicht ein NUC komplett aus.
 
Der Nachlauf ist Schwachsinn.
Sobald der Rechner aus ist wird keine Wärme mehr Produziert.
ob der Raum jetzt in 5 Minuten von 80° auf 30°C abkühlt oder in 3 Stunden ist völlig egal.

Und warum ein Zuluft loch, dafür aber zwei Abführ löcher? bringt doch nix.
mach unten ein Loch hin wo Frisch Luft rein kommt und mach oben ein Loch rein wo das Netzteil sitzt, sodass die Luft gleich raus kann.
 
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Der Nachlauf ist trotzdem Unsinn.
Gekühlt werden muss nur im Betrieb! Da muss der Rechner kühl sein, und dafür muss zum Beispiel erstmal die Grafikkarte raus, die einfach Quatsch ist.
Was nach dem Abschalten passiert ist Wursch. Der Nachlauf ist eine nette Spielerei ... aber mehr auch nicht. Ist so sinnvoll wie LEDs in den Rechner einbauen.
Ergänzung ()

Die Idee dahinter ist, dass die "Luft im Schrank" kühl ist und sich kein Hitzestau bildet.
Nach dem Betrieb? Wie soll sich nach dem Betrieb ein Hitzestau bilden? Und selbst wenn ... was wäre schlimm daran?
 
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