Rexus
Lt. Commander
- Registriert
- Mai 2006
- Beiträge
- 1.401
Hi Leute!
Habe seit wenigen Tagen ein Problem mit dem Rechner. Er hängt an einer Stromsparleiste und nachts schalte ich den Strom ab. Wenn ich am nächsten Abend nach Hause komme und an den Rechner will, lege ich den Schalter an der Steckerleiste um, sodass Strom fließt. Wenn ich auf den Powerbutton am PC drücke, passiert jedoch gar nichts. Kein Lüfter dreht sich, es scheint als wäre der PC tot.
Schraube ich nun den PC auf, so sehe ich die Mainboardlampe, die bei Stromfluss eigentlich durchgehend glühen sollte, konstant blinken. Schalte ich das Netzteil aus, hört sie selbstverständlich auf zu blinken.
Mit der Zeit blinkt sie nicht mehr konstant, sondern sie blinkt unterschiedlich oft schnell auf (3x, 4x, 5x,), dann glimmt sie kurzzeitig dauerhaft (etwa 1-2 Sekunden), dann blinkt sie wieder schnell hintereinander (einige Male), bis sie wieder dauerhaft für 1-2s glimmt. Die Leuchtintensität ist übrigens beim Blinken und kurzem Dauerleuchten für mein Empfinden gleich.
Lasse ich den PC eine Weile am Strom, so werden die Glimmperioden der Lampe immer öfter dauerhaft.
Heute hatte ich ihn rund eine halbe Stunde am Strom, bis sie wirklich konstant dauerhaft geglimmt hat. Gestern hat die Lampe nach einer Stunde noch geblinkt. Dann zwischendurch einmal hat es 40 Minuten gedauert, bis sie konstant geleuchtet hat.
Immer wenn die Lampe konstant leuchtet, springt der PC an. Sonst macht er keinen Mucks.
Mein Gedanke: Netzteil (5 Jahre alt) oder Mainboard (7 Jahre alt). Ich habe ein Voltmeter zur Hand genommen und die Spannungen gecheckt. Die CMOS-Batterie bekommt/fährt mit vollen 3,3V egal ob der PC läuft oder nicht bzw. die Lampe blinkt oder leuchtet.
Nun habe ich die Spannungen am ATX-Powerstecker überprüft. Leider ohne Erfolg, während die Lampe geblinkt hat/der PC aus war. Es war keine Spannung festzustellen. Ich vermute aber das liegt daran, dass das Netzteil den Stromfluss "unterdrückt" bis ich das Signal sende, dass es lossaften soll (Powerbutton drücken).
Das interessante ist jedoch das folgende:
Fast alle Leitungen am ATX-Powerstecker waren "tot" während die Lampe blinkt. An einer Ader habe ich aber trotzdem eine Spannung gemessen, laut Handbuch an der "P/S On/Off"-Ader. Ich vermute, das steht für "Power Supply On/Off". Das spektakuläre: Die Spannung schwankt drastisch, während die Lampe blinkt. Da ist von 1,2V bis 3,8V alles dabei. Jedes Mal wenn es zu einer Peak (3,8V) gekommen ist, hat übrigens die Lampe auf dem Mainboard für kurze Zeit dauerhaft geleuchtet. Bevor ich nun gerade den PC angemacht habe und nachdem ich sah, dass die Lampe dauerhaft leuchtet, habe ich die Spannung an genau diesem Draht überprüft und siehe da: Es waren exakte und konstante 3,8V.
Wenn ich jetzt den PC anmache, messe ich an dieser Ader praktisch keine Spannung (alle anderen Spannungen kommen an/sind normal). Sobald er aber wieder heruntergefahren ist, springt es sofort wieder auf 3,8V. Ist der PC erst einmal an, dann läuft er ohne Probleme. Auch wenn ich den PC jetzt ausschalte, ihn die nächsten 10h am Strom lasse und dann wieder einschalte, klappt das einwandfrei.
Es scheint, als würde gerade am Anfang etwas den Spannungsaufbau an genau dieser Ader "blockieren" oder "verhindern". Diese Blockade nimmt aber mit der Zeit ab, sodass irgendwann die komplette Spannung an diesem Draht anliegt und ich Booten kann.
Wer möchte mitraten und hat vielleicht eine Idee, was das sein könnte?
Ich tippe auf einen kaputten Kondensator. Aber der kann doch überall liegen, oder? Sowohl im Netzteil als auch auf dem Board. Irgendeine Chance den zu lokalisieren?
Btw: Ich möchte hier nicht hören "Kauf' dir einfach neue Teile für 50€".
Habe seit wenigen Tagen ein Problem mit dem Rechner. Er hängt an einer Stromsparleiste und nachts schalte ich den Strom ab. Wenn ich am nächsten Abend nach Hause komme und an den Rechner will, lege ich den Schalter an der Steckerleiste um, sodass Strom fließt. Wenn ich auf den Powerbutton am PC drücke, passiert jedoch gar nichts. Kein Lüfter dreht sich, es scheint als wäre der PC tot.
Schraube ich nun den PC auf, so sehe ich die Mainboardlampe, die bei Stromfluss eigentlich durchgehend glühen sollte, konstant blinken. Schalte ich das Netzteil aus, hört sie selbstverständlich auf zu blinken.
Mit der Zeit blinkt sie nicht mehr konstant, sondern sie blinkt unterschiedlich oft schnell auf (3x, 4x, 5x,), dann glimmt sie kurzzeitig dauerhaft (etwa 1-2 Sekunden), dann blinkt sie wieder schnell hintereinander (einige Male), bis sie wieder dauerhaft für 1-2s glimmt. Die Leuchtintensität ist übrigens beim Blinken und kurzem Dauerleuchten für mein Empfinden gleich.
Lasse ich den PC eine Weile am Strom, so werden die Glimmperioden der Lampe immer öfter dauerhaft.
Heute hatte ich ihn rund eine halbe Stunde am Strom, bis sie wirklich konstant dauerhaft geglimmt hat. Gestern hat die Lampe nach einer Stunde noch geblinkt. Dann zwischendurch einmal hat es 40 Minuten gedauert, bis sie konstant geleuchtet hat.
Immer wenn die Lampe konstant leuchtet, springt der PC an. Sonst macht er keinen Mucks.
Mein Gedanke: Netzteil (5 Jahre alt) oder Mainboard (7 Jahre alt). Ich habe ein Voltmeter zur Hand genommen und die Spannungen gecheckt. Die CMOS-Batterie bekommt/fährt mit vollen 3,3V egal ob der PC läuft oder nicht bzw. die Lampe blinkt oder leuchtet.
Nun habe ich die Spannungen am ATX-Powerstecker überprüft. Leider ohne Erfolg, während die Lampe geblinkt hat/der PC aus war. Es war keine Spannung festzustellen. Ich vermute aber das liegt daran, dass das Netzteil den Stromfluss "unterdrückt" bis ich das Signal sende, dass es lossaften soll (Powerbutton drücken).
Das interessante ist jedoch das folgende:
Fast alle Leitungen am ATX-Powerstecker waren "tot" während die Lampe blinkt. An einer Ader habe ich aber trotzdem eine Spannung gemessen, laut Handbuch an der "P/S On/Off"-Ader. Ich vermute, das steht für "Power Supply On/Off". Das spektakuläre: Die Spannung schwankt drastisch, während die Lampe blinkt. Da ist von 1,2V bis 3,8V alles dabei. Jedes Mal wenn es zu einer Peak (3,8V) gekommen ist, hat übrigens die Lampe auf dem Mainboard für kurze Zeit dauerhaft geleuchtet. Bevor ich nun gerade den PC angemacht habe und nachdem ich sah, dass die Lampe dauerhaft leuchtet, habe ich die Spannung an genau diesem Draht überprüft und siehe da: Es waren exakte und konstante 3,8V.
Wenn ich jetzt den PC anmache, messe ich an dieser Ader praktisch keine Spannung (alle anderen Spannungen kommen an/sind normal). Sobald er aber wieder heruntergefahren ist, springt es sofort wieder auf 3,8V. Ist der PC erst einmal an, dann läuft er ohne Probleme. Auch wenn ich den PC jetzt ausschalte, ihn die nächsten 10h am Strom lasse und dann wieder einschalte, klappt das einwandfrei.
Es scheint, als würde gerade am Anfang etwas den Spannungsaufbau an genau dieser Ader "blockieren" oder "verhindern". Diese Blockade nimmt aber mit der Zeit ab, sodass irgendwann die komplette Spannung an diesem Draht anliegt und ich Booten kann.
Wer möchte mitraten und hat vielleicht eine Idee, was das sein könnte?
Ich tippe auf einen kaputten Kondensator. Aber der kann doch überall liegen, oder? Sowohl im Netzteil als auch auf dem Board. Irgendeine Chance den zu lokalisieren?
Btw: Ich möchte hier nicht hören "Kauf' dir einfach neue Teile für 50€".