Mainboardtausch

proxima6

Ensign
Registriert
Dez. 2007
Beiträge
133
Guten Morgen liebe Forumgemeinde,

ich möchte mein Mainboard tauschen. In die engere Wahl habe ich das 790i SLI genommen. Dass ich zusätzlich neue Ram's brauche weiss ich. Die restliche Hardware müßte auch mit dem neuen Board funktionieren.

Was mir nicht klar ist, ob ich nach dem Mainboartausch auch mein Betriebssystem neu aufsetzen muß. Reicht es vielleicht aus, wenn ich im Abgesicherten Modus alle Mainboardtreiber lösche und anschließend die neuen installiere?
Wird Windows das neue Board akzeptieren?
Muß Windows neu aktiviert werden?

Danke schon mal im Voraus für Eure Antworten.

Gruß
proxima
 
Neuinstallation ist nicht unbedingt nötig.

Schritte:

Vor Mobo-Wechsel:
0) Backup der Registrierung mit ERUNT

Stelle auf dem alten Mobo einen Kompatibiltäts-Modus dadurch her:

1) VGA-Treiber installieren.
2) Wechsel des PATA/SATA-Controllers:
Installiere anstatt des chipsatzspezifischen Treibers den Standard-Zweikanal-PCI-IDE-Controller

Wenn sich das alte Mobo im Kompatibiltäts-Modus booten läßt, kannst Du das Mobo wechseln. Wenn nicht, starte Deine vorher bereitgelegte System-Rescue-CD

http://www.sysresccd.org/Download

und überschreibe die Registrierung mit dem von ERUNT gespeicherten Registrier-Backup. Dazu solltest Du Dich vorher vergewissert haben, wo die ERUNT-Backups und die Original-Registrierdateien liegen.

Danach kannst Du Deine Installation auf dem alten Mobo wieder starten.

-nohype
 
Schön wär´s, ich empfehle die Neuinstallation. Vorher Daten sichern. Immer vorher die Daten sichern. Dann kannst du den Vorschlag von nohype ja mal ausprobieren (der mir trotzdem etwas befremdlich vorkommt, nichts für ungut).

Die erneute Aktivierung ist im Grunde geregelt (Microsoft - FAQ): "...wenn eine wesentliche Änderung an der Hardware vorgenommen wird...", ist ein bißchen Glückspiel, aber selbst wenn ja mit Mausklick schnell durchgeführt. Diverse CPU-Taktungen mit Reboot haben bei mir schon eine Aktivierung notwendig werden lassen, wohlgemerkt: identische Hardware, nur Taktänderungen !

Was auch möglich ist: eine neue Installation auf der gleichen Partion, nur anderes Windows-Verzeichnis, durchführen. So kann man das System zwar neu aufsetzen, jedoch bequem Daten, Profile, Speicherstände etc. ins neue System übertragen. Nachteilig sind da nur etwaige Viren, Trojaner, die bei dieser Vorgehensweis im System verbleiben. Und natürlich der verlorene Speicherplatz, Datenmüll usw.
 
Hallo an alle,

Danke erst einmal für die Antworten.

Nohype, ich hatte mich für einen halbwegs intelligenten Menschen gehalten, aber das was Du mir vorgeschlagen hast, kapiere ich in keinster Weise. :freak: Ich werde dann mal googeln damit ich Dir überhaupt Fragen stellen kann. ERUNT, PATA / SATA ??

So wie es ausschaut wird es wohl auf eine Neuinstallation von Windows hinauslaufen.

Naja, dann wird es mir auch nicht langweilig.

Gruß
proxima
 
Sorry proxima,

es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Vielleicht solltest Du Dich aber an diese höheren Administrationssachen noch nicht heranwagen. Vielleicht nützen Dir aber trotzdem die folgende Informationen irgendwie.

Also:

1) ERUNT erzeugt Registry-Backups. Die Zurückspiel-Funktion wird hier aber ausnahmsweise nicht benutzt. Die funktioniert nur, wenn Windows noch bootet. Wenn nicht, siehe unten.

-> http://www.larshederer.homepage.t-online.de/erunt/


2) PATA/SATA-Treiber sind die Geräte-Treiber für Deine Laufwerke. Stehen im Geräter-Manager.

3) Mit der SystemRescueCD (Linux) kannst Du bequem und ohne ein laufendes Windows Partitionen und Dateien bearbeiten.

Nach dem Booten der CD startest Du an der Kommandozeile mit

> startx

die grafische Bedienungsoberfläche.

Um z.B. Dateien in einer Windows-Partition zu bearbeiten, fügst Du diese dem (virtuellen) Linux-Dateisystem hinzu (man sagt Du "mountest" eine Partition), das komplett im Hauptspeicher läuft, folgendenmaßen hinzu.

Befehle in der Kommandozeilen-Konsole:
> mkdir /root/partC // erzeugt das Verzeichnis partC
> ntfs-3g /sda1 /root/partC // es wird die Partition C: mit NTFS-Datei-System im Verzeichnis partC gemountet.

Der Midnight-Commander (Dateimanager, der dem Norton-COmmander nachgebildet ist) ermöglichst Dir nun Dateien, die sich unter z.B. C:\ befinden, unter dem Verzeichnis /root/partC zu bearbeiten, usw. in den entsprechenden Unterverzeichnissen.

Z.B. Entspricht Deinem Verzeichnis C:\WINNT dann das Verzeichnis /root/partC/WINNT.

Vorteil von SystemRescueCD ist, daß auch NTFS-Partitionen bequem mit GParted (Partitionsmanager) in der Größe verändert werden können. Aber das führt hier zu weit vom Thema weg.

Die von ERUNT erzeugten Backups Deiner Registrierung:

C:\WINNT\system32\config\DEFAULT
C:\WINNT\system32\config\SAM
C:\WINNT\system32\config\SECURITY
C:\WINNT\system32\config\SOFTWARE
C:\WINNT\system32\config\SYSTEM
C:\Dokumente und Einstellungen\alt_user\NTUSER.DAT // (Benutzer ist "alt_user" mit Administrator-Rechten)

befinden sich z.B. in

C:\WINNT\ERDNT\29.04.2008\DEFAULT
C:\WINNT\ERDNT\29.04.2008\SAM
C:\WINNT\ERDNT\29.04.2008\SECURITY
C:\WINNT\ERDNT\29.04.2008\SOFTWARE
C:\WINNT\ERDNT\29.04.2008\SYSTEM
C:\WINNT\ERDNT\29.04.2008\Users\00000001\NTUSER.DAT

-nohype
 
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