[Marktplatz] Kaufverpflichtung bei abgegebenen Geboten

Soll eine Kaufpflicht für abgegebene Gebote eingeführt werden?

  • JA! Gebote müssen verpflichtend sein!

    Stimmen: 34 44,2%
  • NEIN! Gebote sollen jederzeit zurückgezogen werden können

    Stimmen: 43 55,8%

  • Umfrageteilnehmer
    77
S

Stuntmp02

Gast
Hallo Leute,
leider kommt es enorm häufig vor, dass potentielle Käufer ihre Angebote teilweise lange Zeit nach Abgabe ohne jegliche Begründung zurücknehmen. Als extrem ärgerliches Beispiel nenne ich mal diesen Threat hier - Sowas ist einfach für den Verkäufer nur eine Frechheit. Fighterchris hat ZWEI MAL den CPU "gekauft" und zwei mal anschließend sein Gebot nach einem Sofortkauf zurückgezogen! :freak:

Daher bringe ich als Verbesserungsvorschlag für den Marktplatz:
-> Es sollte eine gewissen Pflicht hinter der Abgabe von Geboten stehen. Man sollte abgegebene Gebote allerhöchstens eine Stunde lang erwidern können, um dem ganzen Verkaufsthreat seriös und sauber zu halten. Nach der Abgabe eines Gebots sollte sich der Verkäufer auch sicher sein, dass dieses Gebot gilt. Ausnahmen kann man ja mit einer Art "Gebot unter Vorbehalt" einführen, sodass Käufer sofort bei der Gebotabgabe klarmachen, dass dieses nicht sicher ist.
Es ist für einen Verkäufer schlichtweg enorm ärgerlich, wenn ein Käufer ein Produkt per SK oder Gebot kauft und anschließend zurücktritt. Die Gültigkeit eines Gebots sollte genauso wie beim Verkauf auf vorgeschriebene 5 Tage gesetzt sein. Ein Verkäufer muss auch seine Ware mindestens 5 Tage zu den gebotenen Bedingungen anbieten, sonst gibts Ärger. Ein Käufer kann dagegen so viele Spaßgebote abgeben, wie er möchte.
Für eine Zuwiederhandlung wäre beim ersten mal eine Sperre von 7 Tagen, beim zweiten mal von 1 Monat und beim dritten mal von 6 Monaten meiner Meinung nach angemessen.

Die genauen "Zahlen" kann man natürlich ändern, aber es sollte zumindest in der Zukunft hinter der Abgabe eines Gebots auch eine gewisse Verpflichtung stehen, sodass Verkäufer auch sicher sein können, den jeweils gebotenen Preis zu bekommen!
 
Es sollte keine Kaufpflicht geben wenn man ein Angebot abgibt. Besser für beide Seiten wenn man das abgegene Angebot auch wieder zurück ziehen kann, weil nachher kommt es zu einen deal und der Käufer zahlt nicht, natürlich sollte es da aber auch eine Negative Bewertung als Spaßbieter geben aber der Verkäufer verliert dadurch Zeit und seine Daten an eine Person die nicht gezahlt und die Daten hat. Auch bei diesem Thread konnte sich der Verkäufer nicht entscheiden und das ist ärgerlich für den Käufer gewesen.
 
Tatsache ist, dass beide Phänomene in letzter Zeit etwas gehäuft vorkommen, bzw. die Erwartungshaltung der Nutzer inzwischen so hoch ist, dass es deshalb öfters zu Beschwerden kommt. Warum das so ist, weiß ich nicht, es ist aber für alle Beteiligten ärgerlich, gar keine Frage. Der ein oder andere hat dafür dann aber auch Konsequenzen erleiden müssen.

Das Dilemma ist aber gerade, wenn man es absolut verpflichtend macht, dass es dann erstens ein Haufen Gebote "unter Vorbehalt" geben wird (sich also am Prinzip selbst nichts ändern wird), zweitens dann eben sich nicht gar mehr gemeldet wird und drittens ein Haufen Beschwerden kommen werden.

Die sehen dann so aus: Ich wollte eigentlich nicht kaufen, habs auch rechtzeitig zurückgezogen, der Käufer besteht dennoch auf den Deal. Was, so eine Regel gibt es nirgendwo anders, das ist ja wohl eine Frechheit, ich [beliebige Drohung hier einfügen]. Ihr könnt das gar nicht verpflichtend machen, mein Anwalt sagt da was ganz anderes. Hab die exakte Formulierung "unter Vorbehalt" vergessen, hilfe ich soll nun von meinem Taschengeld die Gedeon 0815 kaufen.

Bisher halten wir es doch so: Wenn beide Seiten dem Deal zustimmen (erkennbar im Thread!), dann ist er für beide Seiten verpflichtend und der Rest der Abwicklung ist Sache von Käufer und Verkäufer.

Jedenfalls wenn wir das ganz verpflichtend für den Interessenten machen, wieso soll es dann nicht verpflichtend für den Verkäufer sein. Hat nicht in dem besagten Thread jemand vorher schon den gleichen Preis geboten? Ist das nun ein SK-Preis (wie du das implizierst, eXEC-XTX) oder ist es keiner? Lag der SK-Preis nicht höher und widersprach nicht schon die Einleitung dem späteren Verlauf.

Wie man sieht, fairer Umgang miteinander zeigt sich in vielen Dingen. Die Sache dort ist im übrigen geklärt, die Details natürlich nicht Gegenstand der Debatte hier. Aber es trifft nicht nur fighterchris eine Schuld, der ganze Ablauf war so eher nicht in Ordnung. Hier können Verkäufer und Käufer beide selber Sorge für tragen, dass es einen transparenten Handel gibt.

Sollte das der Fall sein und ein Deal dann noch platzen, dann kann man über eine negative Bewertung reden, denn dafür gibt es die Option.

Wie sinnvoll es ist, das Vorgeschlagene so oder so ähnlich in den Regeln festzuschreiben, weiß ich nicht. Die Befürchtung ist, dass es wie jede andere Regeln in weiten Teilen ignoriert wird und gleichzeitig deutlich mehr Aufwand und Streitigkeiten bedeuten wird. Ich sehe derzeit keinen Gewinn darin. Die Frage ist ob er durch zwei oder drei negative Bewertungen nicht eher begreift, als durch einen MP-Bann.
 
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Häufig kommt auch vor das Angebotene Ware woanders angeboten wird. Wird sich das in Zukunft ändern oder bleibt es dabei? Kann es auch daran liegen, das entweder Angebotene Ware in dem Fall auch woanders angeboten wird und deshalb eher als die Regeln es erlauben nicht mehr zur Verfügung stehen oder einer findet woanders ein besseres Angebot?
 
o.k schrieb:
Wird sich das in Zukunft ändern oder bleibt es dabei?

Das wird in absehbarer Zeit so bleiben, nämlich, dass es untersagt ist und entsprechende Konsequenzen nach sich zieht. Im übrigen können wir nur darauf reagieren, nicht präventiv verhindern, weshalb Vorwürfe da fehl am Platz sind. Nur was gemeldet wird oder worüber wir zufällig stolpern, kann auch geahndet werden. Grundsätzlich ist aber kein massiver Anstieg bei den forenübegreifenden Angebote zu sehen.

Ich meinte auch mehr, dass es zwar einerseits diverse User gab, die bei allem mitgeboten haben, was nicht bei drei auf den Bäumen war und dann abgesprungen sind und anderseits Leute, die direkt einen Deal festgemacht haben und dann gar nicht mehr gemeldet haben, weil sie eben nicht in der Lage waren, das überhaupt zu kaufen.

Ich mein natürlich kann es vorkommen, dass ein Käufer anderswo eher fündig wird und dann abspringt. Genauso gibt es das regelwidrige parallele Anbieten immer mal wieder. Aber prinzipiell sind das Dinge die es immer schon gab und die auch nicht großartig zugenommen haben. Was derzeit einfach auffällt sind User, die aus Prinzip bei sehr vielen Sachen mitbieten und eben auch Deals ausmachen, dann aber alles gar nicht so gemeint haben.

Bisher haben aber die vorhandenen Mittel ausgereicht, um die zur Vernunft zu bringen. Schauen wir mal, wie sich das weiterentwickelt.
 
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Man sollte auch mal bedenken das dies hier ein Forum ist und der Marktplatz ein Anhängsel für Private Verkäufe/Käufe, mehr nicht. Das ist hier kein Ebay oder eine andere Handelsplattform.
 
Viele bieten aber eher bzw. zu erst hier als bei ebay und warum, weil man hier keine Gebühren zahlen muss.

Gibt es keine Möglichkeit die MP-Regeln irgendwie wie einen "Lizenvertrag" zu machen aber nicht in dem Sinne sondern das man die erst Lesen dann akzeptieren muss bevor man Handelns darf?
 
Warum soll sich CB hier am Ende vielleicht noch mit Richtern und klagenden Kunden herumschlagen? Dafür zahlt man ja bei Ebay die Gebühr.
Nochmal, das hier ist ein Marktplatz der Angeboten wird um die Käufe/Verkäufe übersichtlicher zu gestalten. Ansonsten würden die Leute andere Threats zu Spammen. Nichts weiter. Warum soll CB oder irgend ein anderes Forum Verantwortung für die privaten Verkäufe nehmen?
Zumal ja auch schon erkärt wurde das es Rechtlich gar nicht so einfach ist. Da könnte man ja gleich einen Ebay Clon hier aufbauen, der dann aber auch wiederum Gebühren kosten wird, denn wer soll die Leute bezahlen die sich darum kümmern müssten?
Ich bin ja sonst nicht oft einer Meinung mit den Mods hier, aber diesmal finde ich die Forderung völlig unüberlegt und falsch.
 
Ich glaub einige verstehen meinen Post falsch. Ich will hier keine "Pflicht durch Gesetz" durchsetzen, sondern lediglich, dass Spaßbieter mit einem MP-bann bestraft werden. Dass CB sich keine Anwaltcrew anschaffen wird, um am Ende den Marktplatz "verpflichtent" zu gestalten ist klar und auch nicht erwünscht. Aber wer ganz offensichtlich bei allem mitbietet und überall mal nachfragt, obwohl überhaupt kein Interesse besteht und bei einem "unvorhersehbaren Gewinn" dann plötzlich meint "ach nee, so war das nicht gemeint", dem soll der Zugang zum MP einfach verwehrt bleiben.

Dazu gibt es oft irgendwelche User, die von ihrem Gebot einfach so abspringen, dass das ein risiges Ärgernis für den Verkäufer ist. Ich will nicht, dass CB diese Pflicht mit Anwälten durchsetzt, sondern lediglich Usern einen MP-Bann verpasst. Das ist euer Marktplatz, daher könnt ihr hier eure Regeln niederschreiben, ohne Angst haben zu müssen, dass ihr verklagt werdet. Kein User kann euch verklagen, weil ihr ihn aus dem MP ausgeschlossen habt.

Wenn es am Ende mehr "Gebote unter Vorbehalt" geben wird, kann der Verkäufer darauf zumindest reagieren und das Angebot nach 5 Tagen in die Bucht stellen, o.ä.
Vielleicht gibt es ja privat einen Käufer und der Verkäufer sagt aufgrund des Gebots hier ab - Bei einem Gebot unter Vorbehalt würde man dann auch entsprechend reagieren können, anstatt abzusagen.
 
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Was mich auch echt immer wieder nervt , ist wen käufer dauernt spamen und meinen das der Preis viel zu teuer sei und man müsste gleich alles verschenken . Oder user ohne intresse in den verkaufsthread schreiben und unnötige kommentare abgeben , daran sollte auch mal was gemacht werden .
 
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@Quadcore: Das ist erstens nicht hier das Thema und zweitens wird dagegen bereits vorgegangen und es ist via Regelwerk längst verboten, "Preis-Bashing" zu betreiben.
Ich habe zwei mal selbst User darauf aufmerksam gemacht, dass der Preis viel zu hoch angesetzt ist und bei den Themen kein direktes Kaufinteresse gezeigt (Da der Preis zu hoch war) und beide male hatte ich spätestens 2 Stunden später eine Gelbe Karte und der Post war im Aquarium.

Back2Topic: Hier geht es um das immer häufiger wahllose zurückziehen von bereits gegebenen Geboten durch den Käufer und Möglichkeiten, dieses Verhalten zu unterbinden.
 
@Quad-core
Toll, damit hast du einen entbehrlichen Kommentar ohne Bezug zum Thema abgegeben. Schön, das dich sowas im Marktplatz aufregt, aber das ist in jedem Threat so. Spam ist quasi allgegenwertig, das beschränkt sich nicht nur auf den Marktplatz. Den Melden-Button ist ja auch nicht reine Dekoration, sondern erfüllt auch im Marktplatz seinen Zweck.
Solange es im Rahmen einer sinnvollen Preisverhandlung bleibt, ist es schon in Ordnung, zu handeln. Wem das nicht gefällt, der kann seine Ware ja bei Ebay anbieten.

@eXEC-XTX
Nun wollen wir es aber mal nicht übertreiben. Im MP machen nicht nur die potentiellen Käufer was sie wollen, sondern auch die Verkäufer. Selbst gesetzte MPs und SKs sind nicht bindend (gemäß des Regelwerks) und da erwartest du das es Gebote sein sollen?

Wenn jemand von einem Gebot zurücktritt ist das seine Sache, genauso wie es Sache des Verkäufers ist, jemandem die Ware zu überlassen. Bevor beide Seiten einen endgültigen Deal haben, muss es ihnen auch möglich sein, ein Gebot zurückzuziehen oder abzulehnen.
Es muss ja auch nicht der Höchstbietende den Zuschlag erhalten (auch wenn viele das so sehen mögen und auch darauf bestehen). Und das "vielleicht gibt es ja Privatkäufer"-Argument kann angesichts der "Wenn hier Ware angeboten wird, dann exklusiv"-Regel auch nicht wirklich greifen.

Das was Computerbase mit dem Marktplatz anbietet ist nicht mit Ebay vergleichbar. Regeln die bei Ebay womöglich selbstverständlich sind, gelten in dieser eher mit Zeitungsannoncen vergleichbaren Umgebung nicht.

Spaßbietern sind hier im Forum auch weniger ein Problem, sondern eher bei Ebay, da dem Verkäufer dadurch zuerst einmal Kosten entstehen. Dies trifft hier im Forum natürlich nicht zu, wodurch der doch etwas negativ angehauchte Terminus "Spaßbieter" wohl Fehl am Platz ist. Vielleicht wäre "sprunghafter" oder "unentschlossener" Bieter besser geeignet.

Leute für zurückgezogene Gebote vom Marktplatz zu sperren kann in meinen Augen nicht als adäquate Lösung angesehen werden. Selbst negative Bewertungen sind hier wohl deutlich zu viel, da diese nichts über die Qualität eines Handelspartners aussagen.

Versteh mich nicht falsch, ich bin auch dafür, das sich die Leute vor Abgabe eines Gebots Gedanken machen, aber auf dieser doch recht freien Handelsplattform alles zu reglementieren und sowas unter Strafe zu stellen kann es nicht sein.
Die Regeln, die momentan ihre Gültigkeit haben, sollten wohl mehr als ausreichend sein um einen fairen Handel im Marktplatz zu gewährleisten.

greetz
-Fr34k-
 
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-Fr34k-@ ich brauch keinen Plattenspieler der sich wiederholen muss ;) danke .
eXEC-XTX@ hat es schon gesagt , stimmt ist eben nicht das thema hier sorry .
 
Ich versteh nicht ganz, wieso Gebote überhaupt zurückgezogen werden können. Ihr wisst ja sicher, dass ein Vertrag genau dann zustandekommt, wenn auf ein Angebot die Annahme erfolgt. Ich hätte gerne das eine oder andere teil im marktplatz verkauft, aber bei zu vielen leuten weiß man halt nicht ob sies ernst meinen - im zweifelsfall ja nicht.
Entweder will man den Marktplatz losgelöst von den Gesetzen handhaben (und sollte das dann auch klar sagen) oder man spricht eine dreimonatige Forensperre für alle aus, die nicht den nötigen Ernst im Marktplatz mitbringen können. Irgendwelche anderen "Strafen" kann man im Forum ja nicht aussprechen.

-Fr34k- schrieb:
Die Regeln, die momentan ihre Gültigkeit haben, sollten wohl mehr als ausreichend sein um einen fairen Handel im Marktplatz zu gewährleisten.
Ich würde das Wort fair gegen "völlig unberechenbar" tauschen.
 
Gebote kann man auch deshalb zurücknehmen, weil auch der Anbieter nicht verpflichtet ist, hier eines der Gebote anzunehmen. Das Konstrukt kann nur funktionieren, wenn beide Seiten entsprechend verpflichtet werden, erst dann entsteht auch der geforderte absolute Ernst.

Nur wärs dann kein Foren-Marktplatz mehr, welches nun mal mehr dem Prinzip der Kleinanzeige entspricht und nicht dem Prinzip eBay. Zweitens hat auch der Verkäufer von dem Bann des anderen nicht viel, den Ärger hätte er im Zweifel immer noch. Und wie gesagt wenn es absolut verpflichtend wird für alle, dann zieht das auch vermehrt rechtliche Probleme nach sich, es könnte sich der ein oder andere dazu berechtigt fühlen, diesen Anspruch auch einzuklagen.
 
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Warum wollt ihr eigentlich ne verpflichtung? Ein Vertrag wird erst verpflichtend wenn man ihn unterschreibt oder nicht? Also ist es besser so wie es ist, so lange es nicht beim Deal zustande kommt, sonst hat der Verkäufer wieder "lust" einen anderen Käufer zu suchen.
 
Sonny_White66 schrieb:
Ein Vertrag wird erst verpflichtend wenn man ihn unterschreibt oder nicht?
Unterschreibst du jeden Morgen beim Bäcker wenn du dir Brötchen kaufst, oder an der Tankstelle wenn du mal Zigaretten holst?
Ein Vertrag kann auf verschiedene Arten geschlossen werden, im Extremfall sogar ohne etwas zu unternehmen.

Das Prinzip des Marktplatzes ist - für diesen Zweck hier - schon sehr gut durchdacht. Ich sehe daher eher keinen Handlungsbedarf.
 
Klar, es ist schon nervig, wenn ein Bieter (oder auch Anbieter; das kommt ja auch gerne mal vor) sein Gebot (bzw. Angebot) zurücknimmt, dass ist mir - wie viele anderen hier - auch schon mal untergekommen.
Aber wie schon gesagt wurde, wir stellen hier einen (für manche Kritiker schon überregulierte ;)) Plattform zum Handel zwischen privaten Personen und eben kein Schlachtfeld für abmahngeile Anwälte und dererlei Volk.
Ich bin durchaus der Ansicht, das Sofortkauf auch als solcher zu interpretieren ist, aber ich sehe keinen Rechtsanspruch und keine Notwenidigkeit, einen solchen zu erschaffen. Wiederholungstäter können wir durchaus mit Sanktionen belegen, wenn sie und bekannt werden, dies sei allerdings bitte der Moderation vorbehalten.
 
@Stewi
Nein ich unterschreibe nichts beim Bäcker oder an der Tankstelle. Ja, man kann auch mündlich einen Vertrag abschließen, aber das ist nicht bindend wie eine Unterschirft und nachweisbar was besprochen wurde ist auch nicht ganz möglich oder aufwendig.
 
Sorry, aber das ist Blödsinn, und es wäre extrem leichtsinnig und fahrlässig, deine Aussage hier so stehen zu lassen. Egal in welcher Form ein Vertrag geschlossen wurde, er ist gleichermaßen bindend. Es ist ja nicht so, dass mündliche Verträge nur im dunklen Keller bei Schummerlicht geschlossen werden. Wenn du zur freundlichen Bäckerfrau sagst, du hättest gerne 5 Sesambrötchen, dann ist es auch nicht schwer dieses nachzuweisen, falls noch andere Kunden im Laden sind. Du musst also nicht auf Nummer Sicher gehen und zu Hause ein Dokument fertigen, auf dem deine Bestellung steht, nur um Rechtssicherheit zu haben.

Leider entstehen durch solche Meinungen und Aussagen immer wieder Missverständnisse. Auf solchen Fehlern beruhen dann auch viele Streitsituationen, und das nicht nur hier im Marktplatz.

Du möchtest auf Wikipedia nach Vertrag suchen und dir dann insbesondere den Absatz über Formerfordernisse durchlesen, dort steht eigentlich alles drin.

Ich glaube, das war jetzt aber auch genug OT in diesem Thread.
 
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