Mathebücher fürs Studium mit Lösungen

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DefconDev

Gast
Hallo,

ich studiere auf einer FH, folgende Module, Mathe 1 Lineare Algebra und Mathe 1 Analysis werden unterrichtet. Jetzt ist mein erste Frage, mein Studium ist die technische Informatik, ob die Module auf allen FH's was Mathe angeht, sich ähneln? Und die 2. Frage ist, ich brauche ein Lösungsbuch, zu den genannten Themenbereichen, ich brauche viele Aufgaben am besten mit Lösungen und Lösungswegen. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?
 
Ich studiere zwar an einer Uni, aber ich denke Mal der Stoff von linearer Algebra und Analysis wird wohl überall ziemlich gleich sein.
Mir hat für Mathe immer das Buch "Repetitorium der höheren Mathematik" geholfen. Es ist alles sehr anschaulich erklärt und es wird anhand von Beispielen vorgerechnet, allerdings gibt es keine direkten Übungsaufgaben. Das Buch eignet sich eher, um mit ihm die gestellten Übungsaufgaben der FH zu lösen.

Ich habe gesehen, dass es wohl aus dieser Reihe auch extra Bücher nur für lineare Algebra und Analysis gibt. Ist vielleicht nicht 100% was du suchst, aber ich kann das Repetitorium nur jedem Studenten empfehlen, dem andere Mathebücher zu abstrakt sind.

Edit: Sorry, in dem Buch gibt es doch massenhaft Aufgaben, immer am Ende des jeweiligen Kapitels. Ich habe die Aufgaben nur selbst nie gerechnet, mir haben immer schon die Erklärungen gereicht. Das Buch sollte also das können was du suchst. Allerdings werden bei den Aufgaben nur noch die Ergebnisse angegeben und keine Lösungswege mehr.
 
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Von Papula gibt es auch eine ganz brauchbare Formelsammlung, kann diese und die Bücher mit den Übungsaufgaben nur empfehlen. Sollten auch in jeder FH/Uni-Bib zu finden sein.
 
Ich studiere zwar Wirtschaftsmathe, aber für Lineare Algebra kann mann den Fischer plus dazugehörige Übungsbuch empfehlen (sind bei uns die Standardwerke für´s Grundstudium). Darin werden so ziemlich alle Sachen was man im Grundstudium über Lineare Algebra lernt behandelt.
Bei Analysis 1 gibt es dann das Lehrbuch + Übungsbuch von Forster.
Alle Übungsbücher enthalten Lösungen, bei Forster aber teils nur Tipps oder Ergebnisse.

Falls der Fischer zu "mathematisch" ist kann man sich noch das Buch Lineare Algebra für das erste Semester anschauen. Der taugt aber meiner Meinung nach nur für den Einstieg.
 
Naja im Prinzip braucht man keine Bücher, weil man merh als genug Zeug von Hochschulen ergooglen kann. Hier mal nen Link zu nem Repos von ein paar Kommilitonen und mir für nen Hochschulseite mit WebGui, wo du unser Mathe I(ist im Prinzip relativi viel LA - von 2010 ist zu empfehlen ) Zeug findest. Wenn ich Zeit hab committe ich auch mal den Rest zu Mathe II (Ana) und III (Numerik)

http://vnid-test-01.dpmt.eu/websvn/.../Mathe+II/&#af393053812898324f618567d00cbed6c
 
Erst mal vielen danke für eure postings, werde mir das material erst mal näher anschauen. :-)
 
Bücher gibt es viele und die meisten haben ihre eigene Zielgruppe. Das Repetetorium der Mathematik fand ich vor allem als sehr umfangreiche "Formelsammlung" gut, als Lehrbuch hatte ich ein "Mathe für Ingenieure" von Rießinger, das hat ganz gut für HM1-3 gepasst und war fast ein Prosa Text. Zusätzlich noch Analysis 1 und 2 von Neunzert da die bei den Aufgaben gut zu einem Prof gepasst haben.

Generell wäre mein Tipp vor allem dich am Lehrstuhl zu orientieren, also welche Bücher dort verwendet werden und am besten (alte) Übungsaufgaben oder Klausuren zu rechnen. Oftmals hat jeder Prof seinen eigenen Stil der nicht unbedingt zu jedem beliebigen Buch passt.
Im Zweifelsfall entscheide dich für das Buch das die meisten deiner Kommilitonen verwenden, die helfen dir am besten weiter wenn du eine Frage zur Lösung hast.
 
Sollte der Professor nicht auch selbst ein Literaturverzeichnis gezeigt haben bzw. in den Vorlesungsskripten haben über Bücher, welche seinen Stoff gut durchnehmen?

Unser Prof hat z.B. immer zu Papula Büchern geraten und auch diese wurden meist gekauft und haben sehr viel gebracht, weil dort vieles wirklich leicht erklärt wird.
War in Mathe 2 gar nicht mehr da und hab nur noch durch Papula gelernt und damit meine Klausur besser bestanden als die meisten.
 
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Necrol schrieb:
Von Papula gibt es auch eine ganz brauchbare Formelsammlung, kann diese und die Bücher mit den Übungsaufgaben nur empfehlen. Sollten auch in jeder FH/Uni-Bib zu finden sein.
Wohl wahr. Sehr anschaulich, verliert sich nicht in Details, mit Anwendungsbeispielen aus der Industrie.
 
Necrol schrieb:
Von Papula gibt es auch eine ganz brauchbare Formelsammlung, kann diese und die Bücher mit den Übungsaufgaben nur empfehlen. Sollten auch in jeder FH/Uni-Bib zu finden sein.

John Connor schrieb:
Wohl wahr. Sehr anschaulich, verliert sich nicht in Details, mit Anwendungsbeispielen aus der Industrie.

Kann ich auch empfehlen. Hat mich durch Mathe I und II gebracht :D
 
Klar gibt es empfehlungen der profs, das problem ist, einige davon sprechen mich nicht an, viel zu umfangreich. Es wird viel zu sehr um den heißen brei geredet, wenn man sich mit lächerlichen polynom divisionen bis zum 3. grad beschäftigt und dann etliche seiten über die des 4. grades bemüht und deren nullstellen, die eh kein mensch wirklich rechnen wird, es sei denn er hat langeweile, dann stelle ich denn sinn eines solches kapitels gerne in frage. Wie gesagt ich schau mir ein paar sachen an und werd mich dann entscheiden.
 
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Von Papula gibt es auch eine ganz brauchbare Formelsammlung, kann diese und die Bücher mit den Übungsaufgaben nur empfehlen. Sollten auch in jeder FH/Uni-Bib zu finden sein.

Papula ist in meinen Augen für alles andere wie nen reines Mathestudium bisschen arg Überdimensioniert. Dort wird auch vieles hergeleitet etc.

Wenne Informatik studierst ist eher nur wichtig wie du die Sachen anwendest. Wieso und weshalb etwas in der Mathematik so und so ist und Beweise brauch man dort eher nicht. Gehören einfach nicht da hin in meinen Augen.

Hatte Selber Band 1 und 2 vom Papula und im Grunde kaum benutzt. Dort steht einfach viel zu viel drin. Sachen die in nem Info Studium sowieso nicht alle durchgenommen werden können

Für Mathe reicht daher in meinen Augen ne Formelsammlung. Vielleicht noch nen Buch mit paar Aufgaben samt Lösungen wenn die von der FH nicht irgendwie zu bekommen sind. Nen gescheiter Tutor hilft eh besser als nen Buch in vielen Fällen. Die wissen zwar auch nicht alles, aber mit denen kannste dich austauschen
 
Wenne Informatik studierst ist eher nur wichtig wie du die Sachen anwendest. Wieso und weshalb etwas in der Mathematik so und so ist und Beweise brauch man dort eher nicht. Gehören einfach nicht da hin in meinen Augen.

Halte ich für ein Gerücht. Im Krypthobereich muss man auch in Beweisführung relativ fit sein.
Meine Informatikermathemodule bestanden btw zu 80% aus Beweisen - je nach Hochschule wird es aber unterschiedlich geregelt . Bei uns hat man es so gemacht, dass man irgendwann mal die Mathemodule umkrempelt musste, weil die Studenten durch das reine Anwenden ene viel zu große Wissenslücke hatten und man es auch gemerkt hat (Krypthomodule/Trusted Systemsmodule z.B)
 
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Halte ich für ein Gerücht.

Bei usn wars eben anders. Ich finde schon dass es in vielen Studiengängen halt nur darum geht wie wände ich dies und das an. Man muss in meinen Augen nicht alles beweisen mathematisch. Die Mathematiker sagen das funktioniert so und da kann man ihnen dann auch vertrauen.

Natürlich kann man auch jedesmal das Rad neu erfinden, aber obs das bringt letztendlich.

Irgendwo musst du anfangen du kannst alles bis ins letzte Details vertiefen und abhandeln

Ich verstehe nicht was mathematische Beweise einem da so richtig bringen sollen. Was hat man davon? Man beweist etwas was eh schon als bewiesen gilt.

Verstehe den Sinn dadrin nicht so ganz. Als Mathematiker würde ich es noch irgendwo verstehen aber nicht bei den Studiengängen wo es letztendlich darum geht die Methoden der Mathematik anzuwenden.
 
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Es geht eher vor allem darum ein Problem abstrakter/allgemeiner zu betrachten. (außerdem ist es ja nciht so als würde man nicht lernen wie man etwas berechnet )Es ist ja nicht so als wären alle die Informatik studieren auch wirklich fit in Mathe. Gerade wenn man nur das Anwenden anhand bestimmter Beispiele übt, kommt es später oft zu dem Problem, dass viele Studenten mit einer leicht geänderten Aufgabenstellung nichts anfangen können. Deswegen ist der Schritt vom Kampfrechnen weg durchaus sinnvoll, aber eben auch schwerer für die Studenten. Dafür lernt man , wenn man es verstanden hat auch deutlch nachhaltiger.
 
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Rach78 schrieb:
Papula ist in meinen Augen für alles andere wie nen reines Mathestudium bisschen arg Überdimensioniert.

Die Mathe-Studis halten die Papulas vermutlich eher für Kinderbücher. *g*

Rach78 schrieb:
Dort wird auch vieles hergeleitet etc.

Es wird m.E. sehr anschaulich erklärt (deswegen habe ich oben auch das Übungsbuch empfohlen).
Die 'Herleitungen' sind mitunter für das Verständnis schon ganz hilfreich.
Man hat die Option sie zu lesen, aber es zwingt einen keiner dazu. :-)
Eine reine Formelsammlung ist zum richtigen Lernen dann doch vielleicht etwas knapp.

Ich gebe Airbag da völlig recht, ohne ordentliches Mathematik-Fundament wird man es bei etwas komplizierteren, abstrakteren Sachverhalten schwer haben.
Für viele technische Informatiker ist z.B. Regelungstechnik oder Signal/Bildverarbeitung täglich Brot. Da muss man die Mathematik dann schon verstanden haben, um sie anwenden zu können.
 
Ich musste auch, besonders in Mathe 1, viel beweisen.
Bei uns ist Mathe etwas hart gewesen, da gilt eine 3 schon als gute Note ;)

Selbst ein Uni Prof hatte bei der ein oder anderen Aufgabe Probleme zu verstehen, was unser Hochschul-Matheprof eigentlich genau möchte, weil die Aufgabenstellung kompliziert gestellt wurde.

Die Mathematik einfach nur anwenden is bei uns nicht.
Wir müssen blicken woher was genau kommt, damit wir eigene Formeln für Algorithmen aufstellen können.
Alles andere kann auch ein dämlicher Fachinformatiker, der ein Abi hat.
 
Da muss man die Mathematik dann schon verstanden haben, um sie anwenden zu können.

Zum verstehen muss ich aber nun wirklich nicht alles herleiten. Wie gesagt dann kannst du auch genauso gut jedesmal bei 0 Anfangen. Das Argument kannste immer bringen. Dann kannste auch hingehen und sagen erstmal nen Controller selber entwickeln die Schaltkreise bevor ich anfange nen Programm für einen zu schreiben denn nur dann weiß ich was ich wirklich tue.

Ich will nicht sagen dass der Informatiker sich damit überhaupt nicht beschäftigen soll, aber irgendwo musst du einfach anfangen Dinge als gegeben hinzunehmen. Auch bei gewissen Routinen da reicht es dann wenn du weißt was sie machen und musst nicht genau wissen wie sie es machen. Alles kannst du eh nicht lernen, denn dann kommste gar nicht mehr zum Arbeiten

Sorry ne das seh ich absolut anders. Nen paar Beweise mögen von mir aus Sinn machen damit man mal versteht wie sowas abläuft aber ALLES zu beweisen gehört für mich eher ins Mathestudium als in ein Ing. Studium

Bei uns ist Mathe etwas hart gewesen, da gilt eine 3 schon als gute Note

Das ist eher normal würde ich sagen, weil man das von allen hört. Auch bei uns wars so. Da ist es nunmal so dass man schon zu den besseren gehört wenn man denn überhaupt bestanden hat.
 
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