MD8800 fährt mal hoch, mal nicht

HyEnd

Lt. Junior Grade
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Hallo Leute,

seit heute macht der Rechner meiner Eltern (Medion MD8800[ALDI-PC]) Probleme. Zunächst wollte er nicht hochfahren. Das schien mit inkompatiblem RAM zusammenzuhängen (4GB DDR2 werden unterstützt, aber nicht die 333er Taktfrequenz, sondern nur 533/667er). Hab wieder den alten RAM (1GB 533er DDR2) eingebaut, und schon startet der Rechner einwandfrei.

Nach 20 Minuten Internet dann, wollte ich den Rechner herunterfahren, was aber nicht funktionierte. Also Not-Aus, Moment Pause, Rechner wieder versucht zu starten...nichts geht. Ich ihn also wieder ausgemacht, Strom ab, aufgeschraubt. Zunächst schlug mir eine gewisse Hitze entgegen. Der CPU-Kühler (ein passiver trotz eines schlecht platzierten Lüfters vorne, sehr interessant) war auch relativ warm. Moment auskühlen lassen, und siehe da, der Rechner startet. Gleich mal mit AIDA64 Temperaturen ausgelesen:
CPU: ~60°C
MB: 65°C

Momentan läuft er noch, bin mal gespannt, ob ich ihn gleich wieder runterfahren kann. Doch nun meine Frage: Womit kann dieses Problem zusammenhängen? Meine Theorien sind momentan entweder Überhitzung, was bei den Temps allerdings sehr unwahrscheinlich ist und zudem nicht erst nach 3-4 Jahren Nutzung auftreten sollte, oder aber, dass der RAM dem Mainboard irgendwie geschadet haben könnte.

Ich hoffe, ihr könnt mir/meinen Eltern helfen.

SYSTEM MD8800:
Intel Pentium D 830 3,00GHz
1GB DDR2-533 RAM
320GB Seagate Festplatte
MSI MS-7204 Mainboard (Medion OEM)
400W Netzteil
nVidia 6700XL
 
Zuletzt bearbeitet:
HyEnd schrieb:
...(4GB DDR2 werden unterstützt, aber nicht die 333er Taktfrequenz, sondern nur 533/667er)...
Erklär uns und dir selbst vielleicht mal den Unterschied zwischen 333er und 533/667er!? ;)

Moment auskühlen lassen, und siehe da, der Rechner startet. Gleich mal mit AIDA64 Temperaturen ausgelesen:
CPU: ~60°C
MB: 65°C
Wenn das die Temps nach einer Abkühlungsphase sind, dann sind sie sowas von zu hoch! Unter Last werden die Temps dann wohl zu Throttling oder eben zum Absturz geführt haben.
Welche CPU steckt denn drin?

entweder Überhitzung, was bei den Temps allerdings sehr unwahrscheinlich ist
Was wohl SEHR wahrscheinlich ist

oder aber, dass der RAM dem Mainboard irgendwie geschadet haben könnte
Eher unwahrscheinlich.
 
freshprince2002 schrieb:
Erklär uns und dir selbst vielleicht mal den Unterschied zwischen 333er und 533/667er!? ;)
also wenn mich mein Computer-Wissen nicht ganz täuscht, dann sollte diese Frequenz den sog. effektiven Takt angeben. Demnach wäre das 4GB Kit(333er) langsamer, als die 533er/667er, oder irre ich da?

Wenn das die Temps nach einer Abkühlungsphase sind, dann sind sie sowas von zu hoch! Unter Last werden die Temps dann wohl zu Throttling oder eben zum Absturz geführt haben.
Welche CPU steckt denn drin?

Die CPU kann man jetzt ja nachlesen. Zum Thema Absturz: Mein Vater erwähnte nichts dergleichen. Die Temps hab ich eben kurz nach dem Start direkt gemessen. Aber die waren schon 15 Minuten in etwa konstant.
 
333er gibt es nur bei DDR1, und der würde ja mechanisch gar nicht rein passen. Kannst du mal bitte die genaue Bezeichnung des Kits posten.

Und 60 Grad CPU-Temperatur sind kurz nach dem start und um diese kühle Jahreszeit schon ganz schön heftig! Entweder liest das Programm die Temp falsch aus, oder mit der Kühlung stimmt was nicht.
 
also um die temps olltest du dir keine Sorgen machen. Habe auch den MD8800 und die cpu ist im idle so um die 60°C warm, macht das mit nem bisschen oc auch seit fast 5 Jahren ohne murren mit. Unter last sinds auch schon mal an die 80°C aber wie gesagt, er macht das ohne murren und throtteln tut der erst bei 92°C (weiß ich aus eigener Erfahrung als Staub im Kühler war ;)) die 65°C Mobo temperatur kommt mir aber spanisch vor, cih habe nämlich auch immer GENAU 65°C, da scheint Medion wohl nene schrott Sensor verbaut zu haben

Also im gegensatz zu meinern Vorrednern würde ich die Temps eher ausschlißene, weil wie gesagt, habe ziemlich ähnliche Temps siet 5 Jahren und läuft ohen Probleme
Ach, versuchs dochg mla mit 3 GB RAM. Hab bei mir 3*1 GB 667 mhz drin, was deinen 333 mhz entspricht, da der effektive takt gleich RAMtakt mal 2 ist
 
333er gibt es nur bei DDR1, und der würde ja mechanisch gar nicht rein passen. Kannst du mal bitte die genaue Bezeichnung des Kits posten.

die genaue Bezeichnung:
2GB 2RxB PC2-5300U-555-12
und jetzt weiß ich auch, wie ich auf die 333er kam, ich hatte die 2 beim eigeben bei Google vergessen :P

Und 60 Grad CPU-Temperatur sind kurz nach dem start und um diese kühle Jahreszeit schon ganz schön heftig! Entweder liest das Programm die Temp falsch aus, oder mit der Kühlung stimmt was nicht.

das mit der Kühlung was nicht stimmt, würde ich überraschen, ging ja nun schon sehr lange Zeit gut, auch wenn ich dieses Kühlsystem sehr interessant finde, dass von der Seitenwand die Luft angesogen wird, die der Gehäuselüfter auf den passiven Kühler pusten soll...

Ach, versuchs dochg mla mit 3 GB RAM. Hab bei mir 3*1 GB 667 mhz drin, was deinen 333 mhz entspricht, da der effektive takt gleich RAMtakt mal 2 ist

wenn ich 3 gleiche RAM-Module hätte, hätte ich das vermutlich schon getestet.
 
Ich weiß nicht, warum du meinst, dass mit den Temps alles OK sein soll... 60°C idle sind zu hoch! Egal, ob die CPU 5 Jahre oder nur ein Jahr alt ist.

Wenn der PC nach dem erzwungenen Ausschalten nicht wieder an geht, müssen das wohl thermische Probleme sein, wenns kurz danach wieder funktioniert. Du hast ja die Hitze nach dem Aufschrauben selbst erwähnt. Wenns der RAM wäre, würde der Rechner zumindest anspringen, ne Fehlermeldung beim BIOS-POST ausgeben und/oder piepen.

Kann sein, dass die WLP so allmählich nicht mehr zu gebrauchen ist und dann solche Temperaturen entstehen, auch wenn jahrelang alles gut gegangen ist. Austauschen sollte man die WLP eh so alle drei Jahre.
Ich geh jetzt nicht davon aus, dass Aldi da jetzt die beste Qualität genommen hat.
Möglich ist auch, dass die CPU bei solch dauerhaft hohen Temperaturen allmählich altersschwach wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
hmm...dann scheint das mit den Temps ja der einzige Punkt zu sein, der dem Rechner nicht zu schmecken scheint. Was mich aber wundert, ist die Tatsache, dass das erst heute morgen aufgetreten ist, nachdem der schon die letzten Wochen recht intensiv genutzt wurde. Vielleicht ist jetzt auch der Punkt erreicht, an dem der Rechner seinen Geist aufgeben will...bzw. die CPU - wie Raptor85 ja erwähnte - langsam echt altersschwach wird.

Auf gut deutsch: zum einen sollte man die Wärmeleitpaste erneuern, zum anderen irgendwie die Temps runterkriegen. Da würde sich doch dann ein Gehäuselüfter hinten anbieten, um einen Luftfluss zu gewährleisten. Oder sollte man dann - in Anbetracht der Tatsache, dass der Rechner ja nicht mehr der jüngste ist - auch langsam mal an eine Neuanschaffung denken?
 
Ne ordentliche Belüftung nach hinten raus wird auf jeden Fall mal einige heiße Luft rausschaufeln. Eine reine Passivkühlung halte ich jetzt auch mal für sehr gewagt, wenn man bedenkt, in welcher Leistungsliga der Pentium D anno 2005 gespielt hat.
Ich hatte selbst mal nen Athlon FX-60, also quasi den Kollegen zum P D von AMD und der wurde auch aktiv gekühlt. Ausschließlich nen Passivkühler wäre mir nie eingefallen. Keine Ahnung, was sich Aldi da gedacht hat...

Ich weiß nicht, ob man irgendwie messen kann, "wie lange ein Prozessor noch hat" (ähnlich wie SMART bei Festplatten). Aber in Anbetracht der ganzen Hitze über einen so langen Zeitraum, wird das auch den anderen Komponenten im Gehäuse nicht gerade gut getan haben.

Über eine Neuanschaffung kann man da auf jeden Fall mal nachdenken.
 
das ALDI-System ist eben sehr interessant ;) Zum einen eben, dass man den Gehäuselüfter die Luft von der Seite ansaugen lässt, zum andern, dass man einen richtig dicken passiven Kühler für die CPU genau so vor den Kühlerauslass setzt, dass eben der die ganze Luft des auf sehr geringer Drehzahl drehenden Lüfters abkriegt, sodass alle anderen Komponenten auf heiße Luft treffen. Sehr interessante Logik...

Dann werd ich meinen Eltern wohl eine bessere Kühlung einbauen müssen, damit das kurzfristig alles hält, langfristig wird da wohl ne Neuanschaffung unumgänglich sein.
 
@Raptor85
wenn 60° wie von dir beschrieben zu hoch wären würde er throtteln. Das tut er aber erst bei über 30° mehr, ergo ist die Temperatur nicht zu hoch. Außerdem kannst du den alten Pentium D nicht mit aktuellen Prozessoren vergleichen, die nur etwas über 70° vertragen. Ok es ist vllt nciht die optimale Temperatur, aber so hoch, dass er ernsthaft schäden davon tragen kann ist sie nicht
 
so, hab eben grad nen Gehäuselüfter hinten eingebaut und vom Kühler die WLP erneuert. Hoffe, dass das zumindest fürs Erste ausreichend ist. Aktuell ist die Temp bei 54°C, viel hats also anscheinend nicht gebracht, aber wer weiß, vielleicht geht das ja noch ne Zeit gut, da momentan für nen Neukauf einfach das Geld fehlt.

Was ich grade mal wieder sehe: Der Lüfter, der vorne drin ist, regelt sich automatisch weiter runter, sodass er immer recht leise bleibt. Das kann man doch im BIOS bestimmt deaktivieren, oder? ;)
 
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dazu kann ich sagen das mdion gehäuse sehr klein sind und eig eher ungeeignet für eine gute belüftung...
ich würde es mal mit einem neue vernüftigen prozessorkühler probieren... wie groß ist der passive denn eig...könntest du davon mal ein bild machen...
 
ich kann mal gucken, ob ich zeit finde, aber der passive ist schon recht groß, hat sogar kupfer-heatpipes. scheint an sich auch - von außer zumindest - kein schlechter zu sein, allerdings fällt mir echt das mit der sehr schnell wechselnden drehzahl auf, dass die temp immer so ungefähr bei 60°C gehalten werden soll. kann man da im BIOS irgendwas ändern, geht ja so vieles ;)
 
welche lüftern verändern sich...die gehäuselüfter? ich glaube ich bräuchte wirklic mal ein bild...kann mir das irgendiwe nicht richtig vorstellen...

so
http://img301.imageshack.us/i/md8800klein9oj.jpg/?

der lüfter ist irgendiwe nicht zuordbar... der ist werder am kühler noch wirklich am gehäuse:D
 
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jup, genau der klotz ist das ;) und im rechner ist der lüfter in den PWM von der CPU gesteckt. Deswegen frag ich ja, ob man im BIOS das irgendwie ändern kann, dass der PWM-Lüfter so gesteuert wird, dass die CPU immer auf ca. 60°C bleibt
 
also eig kann man das...nur ist die frage ob man das im bios des oem boards auch machen kann...das bios ist bei denen immer sehr kastriert^^
 
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