Mehr cd/m² -> weniger Kontrast ?

Escapado

Lt. Junior Grade
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März 2008
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441
Hallo zusammen :)
Ein Kollege von mir hat vor sich demnächst einen neuen Monitor zu kaufen
und tendiert derzeit zum ASUS VH242H 24" und ist tierisch dem 20.000:1
Kontrast begeistert, jedoch ist er unsicher, warum ein Acer X243WBD 24"
bei weniger Kontrast (lediglich 3.000:1) mehr kostet.

Laut den Technischen Daten weißt das Acer Model lediglich 100 cd/m² mehr Helligkeit auf.
Laut Wikipedia definieren sich beide Werte so:

"Mathematisch kann die Bildhelligkeit eines Grauwertbildes als Mittelwert aller Grauwerte, der Kontrast als Varianz aller Grauwerte definiert werden."

Klingt zwar nicht schlecht, aber was bedeutet das im Endeffekt? Macht der Unterschied
von 300 -> 400 cd/m² die extrem hohe Differenz der Kontrastdaten wieder wett?

Und ferner: Wieso hat der Bildschirm im Verhältnis nur einen so niedrigen Kontrast?
Ist es bei der Helligkeit einfach nicht nötig oder sind sie ohnehin schon teurer in der Fertigung?

Danke schonmal im vorraus,
Hydrox
 
Die Kontrastwerte kann man im Prinzip immer ignorieren. Jeder Hersteller berechnet sie anders, einer schummelt hier, einer bescheißt da. Am besten ist es immer noch, sich beide Bildschirme nebeneinander zu stellen und genau anzuschauen, auch wenn das meist etwas kompliziert ist.
 
Also die 20000:1 sind dynamisch, wie auch die 3000:1. Dies wird meist dadurch erreicht das in bestimmte Szenen (helle/dunkle) die Hintergrundbeleuchtung dynamisch hell oder dunkel geregelt wird. Ohne diese Dynamik dürfte der Kontrast bei ca. 600:1 - 1000:1 liegen.
Bei hellen Umgebungen ist ein Monitor mit mehr Leuchkraft besser.
 
Ein guter Monitor muss mindestens 350cd/m² haben. in Wirklichkeit sind es ca. 250cd/m². das ist die optimale helligkeit fürs auge. 400(also ca. 300) ist maximum. 500, also ca. 350 ist fur einen fernseher optimal. mehr als 500(350) macht keinen sinn, bei mehr helligkeit tun die augen weh. es ist so, als würdest du ständig in einer 60w glühlampe hineinschauen.
kontrast stimmt meist nicht. getestet, kann 20000:1 auch 400:1 real bedeuten.

die besten monitore haben eine höhere helligkeit, die man eventuell nach unten schrauben kann. höhere kontrastwerte können höchstens ein zeichen sein, das sie neuere produktion sind, gehören also eher der heutigen verarschungszeitalter.
 
Wobei die optimale Helligkeit auch vom Anwendungsgebiet abhängt. Ich habe meinen TFT relativ hell eingestellt, für Bildbearbeitung aber sind zum Beispiel ~140 cd/m² angebracht.
 
250cd optimal fürs auge, wie bitte??^^ Ersteinmal ist es generell ungesund auf starkleuchtene Flächen zu schauen. Die Folgen trägt man natürlich erst im Alter. Wenn man länger am Monitor sitzt sollte er deutlich unter 200 cd haben. Mir persönlich sind selbst 140cd bei der Bildbearbeitung auf dauer anstrengend.
Und wo hast du deine kuriosen Umrechnungen her, 500cd = 350cd?? Es gibt sicher Fälle, wo so extrem gemogelt wird, aber das ist nicht die Regel. Selten werden die angegebenen Werte auch übertroffen.
Mein Dell erreicht zum Beispiel eine reale Helligkeit von ca. 390cd laut Prad-Test, angegeben sind 400cd.
Dass das immernoch zu Hell ist, da sind wir uns einig;)
Ebenso bei der Kontrastverarsche.
 
Für's arbeiten im Office Bereich, keine Games, wozu würdet ihr da eher tendieren?

Sind die Kritierien dann nicht viel eher :

- Helligkeit
- Kontrast
- Horizontal/Vertikal Justierung
- Leistungsaufnahme (Stromverbrauch)


Welche Panels könnt ihr da empfehlen ?
 
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