Mehrfachsteckdose schlecht für TV?

die VHS bietet Kurse Elektrotechnik für Anfänger an da ma melden da wird dir der unterschied erklärt ich habe keine Lust dies zu tun und das wird zu sehr zum ot.
 
Ja weil du wie so oft totalen Blödsinn von dir gibst. Elko ist die Abkürzung für Elektrolyt-Kondensator, was so ziemlich jeder der hier unterwegs ist wissen dürfte. Du solltest dir mal ernsthaft überlegen ob du zu solchen Themen beraten solltest...
 
Beim Einschalten eines jeden Verbrauchers fließt für eine kurze Zeit ein Strom, der um ein Vielfaches höher ist als der, der während des Normalbetriebes fließt --> Einschaltstrom. Entsprechend werden diverse Bauteile während des Einschaltens höher belastet.

Üblicherweise sollte eine vernünftig aufgebaute Schaltung Tausende von Einschaltvorgängen und damit viele Jahre Alltagsgebrauch problemlos überstehen.

In Zeiten von immer billiger werdenden Elektrogeräten sowie, ganz unabhängig davon, Herstellern, die jeden Cent durch die Wahl minderwertiger Bauteile einsparen wollen, kann es jedoch durchaus von Defekten während des Einschaltens kommen, wobei nicht unbedingt immer die Primärkondensatoren hopsen gehen, wie hier schön suggeriert wurde.

Daher kann einerseits durchaus behauptet werden, dass über das "Normalmaß" durchgeführte Ein- und Ausschaltvorgänge die Lebensdauer von Elektrogeräten verkürzen.

Andererseits werden Bauteile auch während des Standby-Betriebs belastet.

Bei Monitoren und Fernsehern treten Kondensatordefekte auf der Sekundärseite (also nicht beim ominösen "Akku-Elko") gehäuft auf — ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Jeder Kondensator hat seine eigenen Kenndaten, darunter auch eine Zeitangabe, in der dieser unter bestimmten Voraussetzungen (Spannung, Frequenz, Rippelstrom, Temperatur etc.) seine Funktion erfüllt. Nach einer gewissen Zeit verlässt jeder Kondensator seine Nenndaten — und die Schaltung funktioniert nicht mehr. Durch Einsparungen (siehe oben) wurden diese Zeiträume in den letzten Jahren enorm verkürzt.

tl;dr
Sowohl ein ununterbrochener Standby-Betrieb als auch das komplette Aus- und wieder Einschalten können Elektrogeräte beschädigen. Ein minderwertiger Schalter in einer Steckdosenleiste kann die Wahrscheinlichkeit eines Defekts zusätzlich erhöhen --> Prellen.

Meine persönliche, nicht repräsentative Erfahrung:
Ich schalte grundsätzlich unnötige Standby-Verbraucher mithilfe von (halbwegs hochwertigen) schaltbaren Steckdosenleisten ab, um Strom zu sparen (Kleinvieh macht auch Mist) und die Brandwahrscheinlichkeit zu mindern. Noch nie ist auch nur ein Verbraucher dadurch kaputtgegangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
das der einschaltstrom höher ist, ist klar. ich denke dennoch, dass bei der geringen strommenge beim einschalten in den standbybetrieb es die kondensatoren überleben sollten.. beim richtigen einschaltbetrieb des fernsehers schaut das ganz anders aus.. aber sollte auch nix ausmachen, da die kondensatoren eigentlich schon sehr gut entwickelt sind.. und meistens werden die dinger erst kaputt, wenn die flüssigkeit verdampft ist. egal.. hat sowieso nix mehr mit dem eigentlichen thema zu tun..
 
Wie oben geschrieben, sind Kondensatordefekte, die durch das Einschalten bedingt sind, eher nicht die Regel. Keine Ahnung, warum gloss diese derart in den Vordergrund gerückt hat.
 
D0nnieDark0 schrieb:
im übrigen misst man mit einem phasenprüfer nicht! nimm ein multimeter oder besser noch einen zweipoligen spannungsprüfer (duspol). die sind als spannungsprüfer zugelassen, ein phasenprüfer nicht!!

Ich vermute, wir meinen beide das Selbe. Zum messen taugt das Ding nicht, aber ein Phasenprüfer für 1,95 kann zeigen, ob der Stecker der Steckerleiste "richtig" in der Steckdose steckt. Schaltet das Ding L oder N, der billige Phasenprüfer zeigt es und im Zweifelsfall dreht man den Stecker um. Ich hab hier sogar ne Master/Slave Leiste, die zeigt mir an, ob der Stecker korrekt in der Steckdose steckt. Im Prinzip macht die nix anderes, als der billige Phasenprüfer. Hätte man ein zweipoliges Relais verbaut, hätte man sich das Gedöns mit der LED sparen können. War wohl billiger, als ein passendes Relais.
 
Interessante bzw. teilweise "lustige" Statements hier. :-D
Ich habe hier fast an allen technischen Geräten schaltbare Steckdosen, der unteren Mittelklasse. An TV, HiFi und PC auch solche mit Überspannungsschutz gegen Blitz etc.

So What, was soll dran schlecht sein ?? Man muss wissen, was man schaltet und in welcher Reihenfolge. Die meisten moderneren Geräte haben sowieso - ähnlich den ATX-Netzteilen von Computern einen Taster, der erst nach Anliegen der Netzspannung das Gerät (hier z.B. den PC) überhaupt erst in die Lage versetzt, durch den Tasterimpuls entsprechende Relais oder Schalttransistoren im Verbrauchergerät den Stromfluss zu ermöglichen, um das Gerät in Betrieb zu setzen. Liegt kein Strom an, sind die Verbraucher immer ausgeschaltet und ein Wieder-Einschalten durch Netzstecker / Sicherung / schaltbare Steckdose ändert daran erst einmal nichts, nur der Fakt, dass die Standby-Einheiten wieder Spannung haben und ein Einschalten des Gerätes übernehmen können. (Ein PC schaltet sich auch nicht automatisch wieder ein, "nur" weil er am 230 Volt Netz (wieder angeschlossen wird) (selbst wenn er das vorher war ohne ausgeschaltet wurden zu sein)
Das heisst hier dann aber auch, dass die schaltbare Steckdose lediglich den Einschaltimpuls für die Standbuy-Einheit liefert und das sind wenige Watt oder sogar Milli-Watt. Das Verbrauchsgerät und die Schaltspitze wird nach wie vor durch die Standby-Schaltung des angeschlossenen Gerätes verarbeitet. Bei elektronischen Schaltern / Tastern, wie diese in den meisten aktuellen technischen Geräten samt Steuerelektronik verbaut sind, ist das prinzipbedingt (Stromtrennung = AUS, ein "Wiederanfahren" bedingt den Tastendruck am Gerät selbst).
Anders wäre es bei Geräten mit "richtigem" mechanischen Schalter. Wäre dieser eingeschaltet dann würde die schaltbare Stecksodenleiste die Voll-Last verarbeiten müssen, die beim Einschaltimpuls anfällt, weil das angeschlossene Gerät eben eingeschaltet ist.
Aus diesem Grund sollte man sicher nicht unbedingt Ölradiatoren, Wasserkocher usw. per schaltbarere Steckdosenleiste schalten, zumindest nicht mit einem Low-Budget Teil.
Es gab auch mal früher (zum Teil auch heute noch vereinzelt zu finden) Fernseher / HiFi-Geräte etc. mit richtigem Ein/Aus-Schalter, wenn deren Stromaufnahme hoch ist gilt zuvor Genanntes. Aber auch hier kann man Denken und entsprechend Handeln. Also man beachtete manuell die Schalt-Reihenfolge.
Aus: Geräteschalter Aus - dann Schalterleiste Aus
Ein: Schalterleiste ein und erst dann Gerät ein.
So what ... Das ganze belastet dann den ggf. minderwertigen Schalter in einer schaltbaren Steckdosenleiste gleich Null !

Und das Ganze hat auch rein gar nichts damit zu tun, ob nun Phase oder Nullleiter getrennt wird. Der Stromkreis ist auch durch einpolige Trennung eben GETRENNT.
Die Lage von Phase und Nullleiter ist im Bereich von Hifi-Geräten evt. von Bedeutung, das aber eher in Bezug auf Brumm- / Masseschleifen.
Es mag sicherlich - je nach Stromversorgungssystem - auch messbare Spannungspotentiale zwischen Nulleiter und Schutzleiter geben, aber das an sich hat mit dem Hauptthema hier nur relativ wenig zu tun.
 
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Weiß nicht wie es ist bei Fernsehern, aber mir hats bereits 2 Netzteile am PC zersägt weil ich die Steckdosenleisten ausgeschaltet hab ohne den Schalter hinten am NT betätigt zu haben

Und nein, das war keine 0815 10€ Leiste aus dem Baumarkt sondern eine richtig teure von brennenstuhl mit Überspannungsschutz gegen Blitze etc
 
das ist ja mein reden das es Unsinn ist einen Verbraucher abzuschalten der kaum Strom verbraucht
die wollen das nicht rallen das ein Neuartiger LED TV nur bei 0.5 bis 0.8 Watt liegt Standby ,
wie ich schon sagte wenn man länger nicht zu hause oder im Urlaub ist dann ist es besser ganz abschalten Neuer PC liegt auch nur bei ca. 1 bis 2 Watt ,
es kommt noch dazu das sehr oft die Schalter dieser Steck Leisten nach einer weile nicht
mehr sauber schalten damit kann ich richtig was kaputt machen ^^^^
die billigen Leisten haben das billigste an Schaltern verbaut man wird es kaum glauben aber
wegen so einer Steck Leiste ist schon mal eine gesamte Wohnung abgebrannt ,
das war mal in einer Senden in TV zu sehen der Schaltet hatte nicht richtig abgeschaltet weil schlechten Kontakt es wurde heiß wird es zu einem Brand kam so was passiert besonders schnell wenn Verbraucher angeschlossen sind die viel Strom ziehen .

auch wenn man hier seine Meinung und Erfahrung sagt wird man als Troll beschimpft das gegen die Foren
Richtleine verstößt



Alliyah schrieb:
Weil gloss unser neuer Foren-Troll ist.


Sorry für meinen OT-Beitrag.
 
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Shurkien schrieb:
Weiß nicht wie es ist bei Fernsehern, aber mir hats bereits 2 Netzteile am PC zersägt weil ich die Steckdosenleisten ausgeschaltet hab ohne den Schalter hinten am NT betätigt zu haben

Und nein, das war keine 0815 10€ Leiste aus dem Baumarkt sondern eine richtig teure von brennenstuhl mit Überspannungsschutz gegen Blitze etc
was ist denn der unterschied zwischen dem kleinen schalter am nt und dem an der steckdosenleiste?
bei den netzteilen die ich bisher zerlegt habe war es schaltungstechnisch genau das selbe...

/edit: und gloss, das liegt wenn dann an der billigen steckdosenleiste und hat nix mit dem ein oder ausschalten zu tun.. kann genauso gut sein, dass die kontakte in der leiste in eingeschaltetem zustand schlecht sind und dann was passieren kann... deshalb habe ich ja gesagt, man sollte die leiste nicht unter volllast schalten, da verschmoren unter umständen die kontakte ein wenig. aber nur bei billigteilen. mit dem gerät, dass an der leiste hängt hat das nix zu tun...
 
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