Mindestalter für den Umgang mit Computern

MacII

Lieutenant
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Hallo, liebes Forum,

ich habe eine Frage, die mich z. Zt. sehr beschäftigt: In welchem Alter sollte man sein Kind an den Umgang mit dem PC heranführen?

Zum Hintergrund: Meine Tochter ist 6 Jahre alt und wird im kommenden Herbst in die Schule kommen. Zu Weihnachten vor 2 Jahren schenkte ich ihr einen sog. "Lern-Computer", mit dem das Alphabeth und die Zahlen 1 - 10 erlernt werden. Bereits nach einer Stunde hatte sie die Maus, wie sie sie an meinen System gesehen hatte, an ihrem Gerät vermisst und innerhalb von 2 Monaten alle 10 Lernprogramme durchgespielt. Spätestens nach 3 Monaten lag das Gerät unbeachtet in der Ecke.

Zum letzten Weihnachtsfest habe ich ihr ein PC-Spiel (Bob der Baumeister) geschenkt und auf meinem System installiert. Lernschwerpunkt ist bei diesen animierten Übungen der Umgang mit der Maus. Seit eíner Woche hat meine Tochter alle Schwierigkeitsstufen gelöst und sogar selbständig ihre gewonnenen "Diplome" ausgedruckt.

Voller Vaterstolz hatte ich schon begonnen, Pläne für die Aufrüstung eines älteren Systems zu schmieden, um ihr einen eigenen PC in ihr Zimmer zu stellen. Als ich mir dann auch noch Gedanken machte, wie ich den Internetzugang am Besten absichern sollte, stellte ich mir plötzlich die Frage, ob ich noch zu retten wäre.

Ich bin inzwischen hin und her gerissen: Einerseits möchte ich, dass meine Tochter den Computer möglichst frühzeitig als ein sinnvolles Arbeitsmittel kennenlernt. Auf der anderen Seite frage ich mich aber auch, ob sie nicht mit dem "virtuellen Leben" des Computers in ihrer Entwicklung fehlleite.

Ich bin sicher, dass viele schon vor einer ähnlichen Frage gestanden haben. Wie habt ihr euch entschieden und welche Gründe waren für euch maßgeblich.

Vielen Dank und viele Grüße
MAhlers
 
also ich kann das jetzt mal als einer der "geschädigten" beurteilen:
ich durfte auch schon mit 4 an den rechner, mit 8 hat mein vater mir angefangen programmieren beizubringen. damals noch basic auf nem c64. heutzutage bin ich eigentlich in allem möglichen relativ fit, würde also nicht sagen, dass es mir im eigentlichen sinne geschadet hat.
was ich allerdings denke ist, dass mir der computer von vornherein als arbeitsgerät vorgestellt wurde, also eben für computerbaukästen und so. spiele im übermaß halte ich auch für schädlich.
grundsätzlich sollte man seine kinder sowieso in dem alter noch nicht völlig unbeaufsichtigt an den rechner lassen, ganz zu schweigen vom internet. ohne aufsich surfen durfte ich erst mit 15, und das war auch richtig so!
ergo: eigener rechner ok, aber in maßen. (feste "computerzeiten", die auch nicht unbedingt täglich)
kein internet, jedenfalls keinesfalls ohne aufsicht

man sollte sich ja auch immer vor augen halten, dass die kinder die zeit, die sie vor dem computer verbringen, genausogut zum training von motorischen fähigkeiten verwenden sollten, was meiner meinung nach sogar wichtiger ist in dem alter!
 
AW: Mindestalter für den Umgang mit Compuern

Ich hab zwar keine Kinder, aber ich fände das schon okay. Nur eben halt alles mit Maß und Ziel, ich würde es z.b. so machen das ich ihr nur ein gewisses Zeitkontingent pro Tag zur Verfügung stelle das sie dann auch nutzen darf. Z.b. eine Stunde am Tag oder so. Es gibt sicher auch genug Tools mit denen du sowas Kontrollieren kannst.
 
AW: Mindestalter für den Umgang mit Compuern

Ich habe zwar noch keine Kinder, aber das wird auch noch kommen. Dennoch möchte ich dazu meine Meinung abgeben:

Nun, der Computer gehört in der heutigen Zeit schon fast zur Allgemeinbildung, also sprich der Umgang damit. Gerade für die Schule und das spätere Berufsleben eigentlich schon fast ein "Muß".

Deine Tochter ist noch in einem Alter, in dem sie relativ schnell lernt und versteht. Hast Du ja auch geschildert. Zudem sie auch noch mit Motivation dabei ist, was bei Kinder in diesem Zusammenhang auch sehr wichtig ist, sprich das Wissen "schmackhaft" zu machen.

Ich denke schon, dass es richtig ist, ein Kind in dem Alter an den Computer heranzuführen. Man sollte allerdings klare Grenzen setzen bzw. mit dem Kind darüber sprechen, beispielsweise wie lange es vor dem PC sitzen und was darauf konkret gemacht werden darf. Ruhig auch mal etwas zusammen mit dem Kind am PC machen.

Gerade mit solchen Maßnahmen lernt das Kind mit dem PC umzugehen, verliert aber auf der anderen Seite den "Realitätssinn" nicht.

Ich hoffe, ich habe jetzt keine wichtigen Aspekte vergessen ;) .
 
AW: Mindestalter für den Umgang mit Compuern

Ja richtig, auch ich habe mir genau diese Fragen damals gestellt. Wir haben uns dann aber keinen "Lerncomputer" angeschafft, einfach weil ich das Preis/Leistungsverhältnis nicht gut fand. So entschlossen wir uns, wenn PC, dann gleich am richtigen.

Ich glaube so mit 5 hat meine Tochter dann auch einfache Spiele an "ihrem" (meinem alten PC) gemacht. Auch dass sie "ihren" eigenen PC hatte war für mich wichtig. Sie sollte sich ihr Windows so zusammenklicken mit den Icons wie sie das lustig findet, auch mit den Hintergründen und so...

So nun mittlerweile ist sie 8 und ist sicher seit einem Jahr auch im www unterwegs. Das meistens unter Aufsicht, auf bekannten Seiten (Diddel, Kinderüberraschung etc etc) auch alleine.

Interessanterweise muss ich aber meine Tochter immer ein wenig anstacheln und motivieren, dass sie wiedermal an den Compi sitzt. Sie ist nicht so eine Spielernatur und hat nur ab und an Lust ein Spiel zu machen. Gerade am Sonntag habe ich auf ihren PC ICQ installiert - eigentlich nur weil sie auch mal Pool mit mir spielen wollte. Das Programm weckte ihr interesse und ich habe ihr erklärt, dass sie so sehr einfach mir ins Geschäft schreiben könne! Davon ist sie ultra begeistert und ich bin gespannt wie sich das entwickelt.

Meine Ausführungen nur deshalb, weil ich denke, dass ein Grossteil der Kinder sehr gerne PC-Spiele machen und am PC rasche fortschritte machen. Mir scheint aber, dass die Neigungen sehr indivuduell sind. Bei meiner Tochter sogar so, dass sie nicht mal sehr gross Interesse zeigte bislang. Ich hätte mir eher gewünscht, dass sie mehr hätte ;-)

So fällts mir natürlich "erzieherisch" nicht so schwer, weil ich nicht ständig sie vom PC wegholen, sondern eher noch mal hinsetzen muss. Allerdings merke ich auch, dass halt vieles einfach nicht so einfach ist und ich schon für sie erreichbar sein und sie coachen muss. Gerade das Internet ist wirklich anspruchsvoll, all die PopUps und was weiss ich - man sieht an einem Anfänger wie unkonfortabel das Ganze ist. Für uns Routine, für die z.T. unüberwindbare Hürden...

Ich sehe den PC und auch das www (mit all den Kommunikationstools) als Bestandteil unseres Lebens an. Mir ist es wichtig, dass meine Tochter sich mit dem PC möglichst früh vertraut macht, damit sie das nicht später mal "lernen" muss. Oder anders gesagt, ich will, dass für sie E-Mail versenden so selbstverständlich ist, wie die Postkarte aus den Ferien, oder ein Brief an die Oma schreiben und zur Post bringen.
 
Vielen Dank für eure Antworten.

Ich denke, dass ich meinen Vorsatz, meiner Tochter einen eigenen PC einzurichten, weiter verfolgen werde. Nur mit dem Internetanschluss wollte ich wohl ein wenig über das Ziel hinausschiessen. Hier werde ich einfach die weitere Entwicklung und das Interesse meiner
Tochter beobachten.

Beim TV-Konsum hatten wir schon von Anfang an Verabredungen getroffen. Gleiches werden wir dann auch für die Beschäftigung mit dem Computer machen.

Viele Grüße
MAhlers
 
für einen computer gibt es kein mindestalter, nur für die software die man verwendet
je eher desto besser, allerdings sollte man sein kind nicht dazu zwingen, aber das ist wohl sache der erziehungsberechtigten
 
ich finde auch das es für den computer kein mind. alter gibt!
Jedoch kann ich aus erfahrung spreche soltlen die eltern auf ihre Kinder aufpassen was die (wenn sie im internet sind) dort so machen. Wenn ich kinder hätte und die 6 jahre wären würden sie nur an den PC kommen wenn ich oder meine Frau (die ich nicht habe:cool_alt: ) dabei wären!
 
also ich seh das an meinem kleinen cousin (gerade 6,5 jahre alt)
der is schon relativ süchtig :freak:
wenn der zu mir kommt, will er immer gleich an meinen pc zocken
letztens beim geb vom onkel ham se sogar seine PS2 mitgebracht :rolleyes:

also ich bin der meinung, dass man es ihnen zwar nicht verbieten darf, aber auf die zeit achten sollte, die sie vor dem kasten verbringen
 
Das ist das gegenteilige Extrem. Wie ein Kind nicht nur vor der Glotze hocken soll, so soll es nicht nur vor dem PC (oder Konsole) hocken.
 
Eine wie auch immer ausgeprägte Spielsucht wäre für mich ein Alptraum und alles andere, was ich erreichen möchte. Ich bin ohnehin der Auffassung, dass die Menschen miteinander spielen sollten und nicht allein am PC.

Ich habe meiner Tochter daher auch schon die einfachsten Funktionen von WORD gezeigt. Sie war davon begeistert, insbesondere von der Möglichkeit, nach dem Eintippen der Buchstaben alles auf Papier ausdrucken zu können.

Nach dem Ausdrucken von ClipArts endet regelmäßig dann die Session und sie zieht sich mit den Bildern zurück, um sie mit Buntstiften farbig anzumalen. So kann ich (noch) ihre Beschäftigung mit dem PC zeitlich steuern.
 
Ja das kann ich bei meiner Tochter auch beobachten:

Sie hat am Word und am Paint grossen Spass und dass das noch farbig gedruckt werden kann, dass freut sie immer wieder. (Sie kann sich eine Stunde an einem einfachen Brief mit zwei Absätzen aufhalten, bis sie mit der Schrift und der Farbe zufrieden ist)

Spiele wo Sie Menschen ankleiden und dann das gemachte ausdrucken kann, machen ihr grossen Spass.
 
Jo, feste Computerzeiten, feste Fernsehzeiten. Bloss nicht Uebertreiben das ganze.

Wobei ich nicht ganz bachvollziehen kann warum in der Grundschule schon mehr oder minder haeufig Computer benutzt werden, manchmal schon im Kindergarten.
Also mag nicht uebrall zo sein aber hab ich schonmal mitbekommen. Keine Ahnung was das soll. Die Kinder sollten lieber erstmal vernuenftig schreiben und die anderen Grundfertigkeiten erlernen. Mit dem Computer zu arbeiten lernt man auch spaeter noch wenn die gegebene Zeit da ist. Sandkaesten sind viel besser:)

Ich will nicht sagen das das mit dem Computer auf der Strecke bleiben muss, aber wenn ich mir dann den Einsatz dann so anschaue frage ich mich dann ob es so ueberhaupt viel bringt wie es in der Praxis dann meistens ablaeuft.

Computer und Internet moegen heute allgegenwaertig sein, ob sie aber so frueh schon notwendig sind wie es manche meinen?
Z.b. Muss man so oder so lesen, ob man nun informationen aus dem Netz oder Computerlexikon holt oder aus dem Lexikon. Mit dem wesendlichen Unterschied das man im Lexikon das Alphabet beherrschen muss. Am Computer gibt man einen Suchbegriff ein und schon isses (meist) da. Also eine Reduktion der Anforderungen. Man kann Zeichnungen am Computer erstellen oder auch besser von Hand zeichnen. Wenigtens lang genug ueben sollte man es. Wie mit Einfuehrung des Taschenrechners das Kopfrechnen sofort auf der Strecke bleibt. Hab ich selbst auch an mir gemerkt.
Der Computer nimmt einem Arbeit ab die sich grade in den jungen Jahren erst entwickeln muss.

Aber ich ereifer mich nur wieder..

Das ist auch eher eine allgemeine Betrachtung des ganzen, kommt man heute in der Schule mit Hausaufgaben an wofuer man die Informationen und Bilder aus Lexika hat und nicht aus dem Internet ist einem die schlechtere Note sicher selbst wenn die Ausarbeitung gut war. Selbst wenn es etwas z.B. etwas zu Goethe ist und man im Internet nicht mehr Infos bekommen haette.
Man hat ja nicht die neuen Medien benutzt:rolleyes:
Mich hat das oft aufgeregt.

So wie es wolf geschrieben hat klingt es relativ vernuenftig.

Mag sein das ich diesbezueglich extrem konservativ bin, zumal ich selbst in meiner fruehen und etwas spaeteren Kindheit mit Computern, Fernsehen und Videospielen nicht viel machen durfte. Meine Eltern, insbesondere mein Vater waren da immer gegen.
Aufgrund der Berichte seiner Arbeitskollegen hat er es immer erfolgreich geschafft das von uns fernzuhalten und auch, zur "Freude" der Verkaeufer in den Kaufhaeusern, durch lautes Meckern ueber diese Videospielgeraete an verkaufsoffenen Samstagen in der Vorweihnachtszeit auch zahlreiche andere Eltern zum Nichtkauf zu bewegen. So wie es seine Art halt so ist.

Einen Computer bekam ich erst mit erreichen der Oberstufe einen Computer, Internet erst noch spaeter. War also wesendlich spaeter dran als die anderen aber hab wirklich nicht das Gefuehl was verpasst zu haben im Gegenteil. Ich komme mit dem ganzen Krempel trotzdessen wohl besser klar als manch Anderer. Ich weiss nicht was an der Bedienung des Computers/Internets so schwierig ist das man damit so frueh schon anfangen muss.
Meiner Kreativitaet und anderen Faehigkeiten hab ich damals bei Lego, Lego Technik, eine Ecke spaeter Modelleisenbahn (leider aus Geldmangel nicht weitergefuehrt:(. Aber ich mach damit spaeter wieder weiter :)) spielen im Garten, manchmal zeichnen freien Lauf gelassen. Grade die Modeleisenbahn hat mir damals sehr viel spass gemacht. Mein Vater hat mir mir die Landschaft gestaltet, mir loeten, planung der Elektronik und verkabelung derselben und Lokomotiven reparieren beigebracht. So wie es ein Kind auch machen sollte, spaeter wird es noch erst genug und man sitzt viel zu viel vor dem Compi.

Man kann mit Computern natuerlich viel sinnvolles machen, aber alles zu seiner Zeit und im alter von 6 Jahren streng dosiert. Videospiele gar nicht.;)


Jetzt hab ich schon wieder viel mehr geschrieben als ich an sich wollte..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mich Deiner Worte anschliessen und bin damit wirklich einverstanden, auch wenn ich meiner Tochter den Zugang zu PC schon mit 5 ermöglicht habe. Vlt. hätt sich das auch anders entwickelt, wenn sie enorm Interesse gezeigt hätte und viel am PC gehockt hätte. Dann, so bin ich mir sicher, wäre ich auch eher sehr "Konservativ" gewesen und hätte es nicht gewollt, dass sie zuviel Zeit mit PC verbringt.

Beim Fernsehen ist das eher so, das macht sie gerne - aber da sind wir sehr restriktiv in der Familie und es wird nicht sehr oft ferngesehen.

Ich bin bis etwa 13 ohne Fernsehen ausgekommen. Lego war mein Spielzeug, Modelleisenbahn habe auch ich aus Geldmangel nicht weiter gemacht. Dafür kannte ich alle Bäume, den Bach und den Fluss mit ihren Verstecken und Besonderheiten rund um unser Bauernhaus in und auswendig. Den PC habe ich sogar erst mit 16 Jahren so ein bischen kennengelernt. Erst mit so ungefähr 22 hatte ich im Geschäft einen eigenen Computer und ca. 4 Jahre später habe ich als Software-Entwickler angefangen zu arbeiten. Es unterstützt also insofern Deine Worte, das man nicht mit 5 schon damit anfangen muss
 
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]"Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift ist." [[/SIZE][/FONT][FONT=Arial,Helvetica]Paracelsus, 16.Jahrhundert]

[/FONT]
 
So, ich bin auch ein Computerkind. :D
Ich habe auch früh angefange, aber ohne eigenen PC, halt eben mit Aufsicht...
Ich halte es sinnvoller einen PC anzuschaffen/ sie daran arbeiten zu lassen als (wie ich leider teils beobachten konnte) ihnen mit 8 eine PS2 oder XboX hinzustellen!
Wenn ja, mache auf jeden Fall feste Zeiten, das war bei mir auch so, ich denke, was du aber auf jeden Fall machen solltest, sie vllt in einen Sportverein oder so stecken...
Ich wollte nie und jetzt bin ich relativ unsportlich (aber ein Glück, nicht übergewichtig) , ich bereue diese Entscheidung...
Ich sags mal so, das mit dem Internetzugang halte ich für kritisch, wenn ich sehe wieviel Sch... im Netz kursiert!

MfG byte_head
 
ich kanns nur von meiner sichtweiße aus beurteilen:
ich bin ein 83er jahrgang, mein dad und mein 11 jahre älterer bruder haben sich gerne und viel mit computern beschäftigt, und auch ich hab mit 4 jahren etwa angefangen spiele am C64 und amiga 500 zu spielen. damals natürlich immer unter aufsicht. ab 10 etwa hab ich am neuen pc unbeaufsichtigt gespielt und seit 15 hab ich unbegrenzten zugang zum internet. spiele mit inhalten ab 18 habe ich auch bereits gespielt, als ich noch jünger als 18 war, ich finde, das wird sowieso überbewertet (mehr dazu in der fußnote am ende des posts).
bleibende schäden hab ich bisher nicht feststellen können, ich habe ausgezeichnete englischkenntnisse, da ich gerne rollenspiele in englisch spiele, meine motorischen fähigkeiten sind nicht verkrüppelt und asozial bin ich auch nicht. viele leute meinen ja immer, dass man vorm pc vereinsamt oder so. meine matura (abi) hab ich mit auszeichnung abgeschlossen, und jetzt studiere ich informatikmanagement.

ich finde die auseinandersetzung mit dem pc nicht nur als wichtig, sondern auch als sinnvoll. in zukunft werden viele arbeitsplätze in verbindung mit einem pc stehen, außerdem wird durch das aktive mitdenken während dem arbeiten/spielen wenigstens die gehirnaktivität angeregt, was man beim fernsehen nicht behaupten kann (besonders bei dem hirnlosen programm... :freak:)
wie auch immer, wenn interesse von seiten des kindes besteht, wieso sollte man dann den umgang mit dem pc verweigern? ist ja auch ein hobby, auch wenns von vielen immer abgewertet wird. wenn interesse für fußball bestehen würde, dann hätte ja auch niemand was dagegen, wenn das auch praktiziert wird.
soweit meine meinung dazu,
mfg
IRID1UM

fußnote (am ende des posts ;)): viele leute meinen ja, dass es das selbe ist, wenn man jemanden virtuell abschießt (in diesem zusammenhang wird von outsidern gerne das wort "ermordet" benutzt) oder in der realen welt jemanden wirklich umbringt. oder einige finden es jedenfalls nicht in ordnung, da sie meinen, dass sich dadurch verhaltensstörungen ergeben, oder das töten anderer verharmlost wird. naja.. was soll ich sagen.. ich hab mit 11 etwa wolfenstein 3d und duke nukem 3d gespielt und ich habe da immer eine deutliche grenze zwischen realität und virtueller welt gesehen. ich habe, auch als ich meinen präsenzdienst beim heer abgeleistet habe, es nie als natürlich empfunden, mit waffen auf andere leute zu zielen und ggf. sogar abzudrücken. auch nicht nur zum spaß mit plastikwaffen.
außerdem ist es ganz was anderes, ob man eine virtuelle leiche, einen sich totstellenden schauspieler oder einen echten toten in den nachrichten sieht mit echtem blut und so. tote pixel- und polygonhäufen machen mir nichts aus, aber einen echten toten menschen im fernsehen zu zeigen ist da eine ganz andere geschichte, die auch mir nahe geht. obwohl ich ja eigentlich, laut jenen leute, die computerspiele verteufeln, immun gegen solche anblicke sein müsste, da ich ja ständig mit mord und totschlag im virtuellen leben konfrontiert bin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Okay jetzt will ich auch mal meine meinung dazu abgeben,ich war schon mit 8jahren in einem PC Kurs,woh ich die grundbestandteile vom pc kennen gelernt hab und mich mit den funktionen des PC angefreundet hab:cool_alt: Für mich war das sehr praktisch da ich mich fürn PC immer interessiert hab,mit 12Jahren hab ich mir dann meinen ersten PC selber gebaut(unter aufsicht meines Dad`s)hat sogar funktioniert:freak: mitlerweile ist es normal das ich am PC arbeite da es mir auch spass macht und mann es in der berufswelt immer mehr braucht die grundkenntnisse sollte jeder beherschen und ich würde meinen kindern auch so früh wie möglich zugang zum PC ermöglichen
 
Hallo,

nochmals vielen Dank für eure Beiträge zu meiner eingangs gestellten Frage.
Speziell zum Internet war ich doch unsicher geworden, ob ich nicht allzu forsch an diese Sache hergehen wollte. Auf der Suche nach weiteren Erkenntnisquellen bin ich jetzt auf den Verein "Internet-ABC e.V." gestossen, der sich mit dem Erwerb der Medienkompetenz von Kindern zwischen 6 (!) bis 12 Jahren auseinandersetzt.

Wen es interessiert: http://www.internet-abc.de/daten/html/index.php

Viele Grüße
Manfred
 
meine mom war im pädagogischen sektor tätig und sie meint ebenfalls, dass man kinder früh an den pc lassen soll weil man da einiges lernen kann, und da der pc eine immer wichtigerere rolle einnehmen wird, ist es nur gut, wenn man früh lernt, damit umzugehen. dann hat man's später leichert ;)
mfg
IRID1UM
 
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