Mini-Server HW (Synchronisation (Btsync) + Gitlab + Owncloud)

Crashdowns

Ensign
Registriert
Juni 2010
Beiträge
138
Hallo zusammen,
ich brauche einen Mini-Server auf dem ich verschiedene Services laufen lassen kann.
Die Hauptaufgabe ist die Synchronisation von diversen PC's (50.000 - 100.000 Files -> 20GB-40GB) mit Bittorent Sync (Btsync),
das hosten von Gitlab für meine Code und das hosten einer Owncloud (oder ähnliches) Instanz.

Was ich mir bisher an Hardware überlegt habe:
CPU: kleiner stromsparender 2 (oder 4?) Kerner
RAM: 4GB
Festplatte: 500GB (SSD muss nicht sein)
OS: Debian 7

Gehäuse: ??? (möglichst was mit Lüfter)
Netzteil: ???
Mainboard: ???
Sonstiges: ???

Was würdet ihr an genauer Hardware emfpehlen bzw. an Verbesserung vorschlagen?
Selbst zusammenbauen ist für mich kein Problem, falls jemand ein fertiges System emfpehlen kann würde ich auch das in Betracht ziehen. Ich würde ungern mehr als 350 Euro ausgeben.

Mfg Crash
 
Nimm den HP N54L in der 4 GB Version:

http://www.redcoon.de/B528073-HP-Pr...&xtor=SEC-35&gclid=CNrVgMmBs8ACFVJo7Aod4nQA3Q

Dazu für ca. 65,- Euro eine 120 GB SSD für das OS, z. B. die Samsung 840 Evo, und normale HDDs, z. B. WD Red Serie, nach Bedarf dazu.

Edit:

2 x WD Red 1 GB, 110,- Euro
http://www.redcoon.de/B398551-WD-Red-1TB-WD10EFRX_Desktop-ab-35
2 Mal damit du daraus ein Raid1 machen kannst, was die Ausfallsicherheit erhöht. Das ist dann aber KEIN Backup! Nur um Missverständnissen vorzubeugen! :D

1 x Samsung 840 Evo 120 GB, 62,- Euro
http://www.redcoon.de/B481024-Samsung-840-Evo-Series-120GB-Basic_SSD-mobil-bis-25

Zusammen 342,- Euro
 
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Kommt drauf an, wieviel Bequemlichkeit dir beim Gehäuse bzw dem Festplattentausch vorschwebt.
Wenns mit Wechselrahmen sein soll ist die Empfehlung von daniel_m wohl die beste Option, die G7 von HP sind Preis/leistungs-technisch zur Zeit unschlagbar, günstiger kommt man mit nem Gehäuse inkl Wechselrahmen, Mainboard, CPU, Ram und Netzteil nicht weg.

Wenns Eigenbau sein darf ist auch wahli's config ne Überlegung wert.

Ich hab zZ folgendes am laufen: http://geizhals.de/eu/?cat=WL-435563
Das Mainboard hat ein DC/DC Netzteil integriert, Notebooknetzteil mit 90Watt langt locker zum betrieb, kein großes ATX Netzteil nötig.
Den PCIe SATA COntroller und 1-2 von den SATA Stromkabeln kannste weg lassen, das GEhäuse ist relativ teuer, bietet aber auch nen 4 Port Wechselrahmen, hier nach persönlichem Gusto durch was günstigeres ersetzen
Dazu ein passendes Tisch/nOtebooknetzteil mit passendem Stecker von ebay für nen 10er
Frisst noch etwas weniger Strom im Idle, hatt bisschen mehr Dampf, wobei ich zugeben muss, das Plus an Leistung ist zu vernachlässigen.

Ob du Debian auf ner SSD oder nem USB Stick installierst ist relativ egal, in der Regel sollte im laufenden Betrieb eh alles nötige in den RAM gepackt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
danke für then thread,

ich überlege auch gerade, mir einen mini server für daheim hinzustellen.

meine anforderungen wären deinen recht ähnlich:
arxshare für filesynchronisation,
ein kolab für emails / kalender / etc.
und ein kleiner webserver.

nun haben alle anderen gleich so riesen server vorgeschlagen, also trolle ich mal ein bisschen und spreche die zotac zbox an:

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dcomputers&field-keywords=zotac%20zbox

gibts in tonnen an kofigurationen und wieso ich mir dazu so ein "riesen" teil dahein hinstellen sollte hat sich mir nicht ganz erschlossen.
sieht schnucklig aus, man kann wohl die platten tauschen - was will ich mehr für nen homeserver?
ich muss dazu sagen, ich würde die daten natürlich regelmäßig backuppen bzw auf meinen normalen PC kopieren und benötige daher kein raid - erst recht kein hardware raid unter linux.. wozu auch..

ich find die dinger klein und schucklig (auch wenn ich bisher keine davon habe) und wollte sie einfach mal erwähnen =)
 
soomon schrieb:
wieso ich mir dazu so ein "riesen" teil dahein hinstellen sollte hat sich mir nicht ganz erschlossen.
sieht schnucklig aus, man kann wohl die platten tauschen - was will ich mehr für nen homeserver?
ich muss dazu sagen, ich würde die daten natürlich regelmäßig backuppen bzw auf meinen normalen PC kopieren und benötige daher kein raid - erst recht kein hardware raid unter linux.. wozu auch..
Platten ist schon mal nich, die haben nur eine ;)
RAID hat auch nix mit Backup zu tun, sondern es geht um Ausfallsicherheit - wenn eine Platte kaputt geht, läuft der Server weiter ohne Ausfallzeit.

Es ist schlicht und ergreifend eine Frage der Anforderungen. Wenn eine Ausfallzeit von zT. mehreren Tagen im Falle eines Plattendefekts kein Thema ist (guckt man eben mal ne DVD/BluRay und keinen Film vom Server-NAS), kann man auch ohne RAID leben (aktuelles Backup der Systemplatte vorausgesetzt). Aber auch ganz ohne RAID können mehrere Festplatten sinnvoll sein. Zum einen ist da die Erweiterbarkeit (1 TB voll? Noch eine reinstecken..) und zum anderen ist die strikte Trennung von Betriebssystem und Daten sinnvoll. So kann man zB den Server komplett umbauen (anderes Linux, etc.) und muss die Daten überhaupt nicht anfassen.

Grundsätzlich hast du aber Recht, man kann auch aus so einer Kiste einen Server bauen. Es geht sogar noch kleiner, ich sag nur Raspberry PI. Alles eine Frage des Einsatzgebiets..
 
Raijin schrieb:
Platten ist schon mal nich, die haben nur eine ;)
RAID hat auch nix mit Backup zu tun, sondern es geht um Ausfallsicherheit - wenn eine Platte kaputt geht, läuft der Server weiter ohne Ausfallzeit.
ich weiß :)
und da raid != backup sollte man eh eine sicherung machen ;)

Raijin schrieb:
Es ist schlicht und ergreifend eine Frage der Anforderungen.
korrekt

Raijin schrieb:
... zum anderen ist die strikte Trennung von Betriebssystem und Daten sinnvoll.
machst ne 2te partition ;)


dennoch halte ich die zboxen bzw. ihre direkten konkurrenten durchaus für eine option, sowohl was leistung und optik angeht, weswegen ich die angesprochen hab.
die dinger kannst du auch einfach neben dein modem stellen, sie fallen kaum auf und sind sicher auch nicht all zu laut.
 
Strikte Trennung von System und Daten heißt NICHT 2 Partitionen. Das ist bestenfalls eine logische Trennung, aber stirbt die eine Platte, stirbt die andere auch, weil es .. .. nur eine Platte ist ;)
Meine Server-HDD(s) sind nahezu unbenutzt, weil einmal konfiguriert, später kaum etwas angefasst wurde. Die Datenplatten musste ich schon einmal austauschen..

Aber wie gesagt, für just4fun bzw. kleine Serveraufgaben (zB Mini-NAS oder ein kleines VPN-Gateway) kann man sowas ruhig nehmen. Aus obigen Anforderungen des TE (OwnCloud, etc.) entnehme ich aber eine gewisse .. .. sagen wir mal semiprofessionelle Anwendung. Dann sollte es von der Hardware schon was Ordentliches sein.

Zur Info: Ich habe spiele aktuell zB mit einem Raspberry PI als VPN-Gateway rum, weil mein großer Server (i3) dafür eigentlich oversized ist und 99,9% der Zeit rumidlet und ich ihn gerne schlafen legen würde... Der VPN-Speed vom PI ist nur leider etwas mager, aber trotzdem gut investierte ~45€ ;)
 
Sowohl lautstärke als auch design sind in diesem fall absolut irrelevant, da das gerät in einem serverraum mit untergestellt wird :D
 
Also wenn das so ist.. Ich hab hier noch einen 19" Server rumstehen mit 1 HE. Der macht mehr Lärm als der A380 beim Start.. So schöne kleine 80mm-Lüfter drin, 6 Stück oder so.. Kleine Lüfter machen doch auch kleinen Lärm, oder? *lach*

Ich musste ein paar Tage direkt neben der Kiste arbeiten und hab mir meinen Gehörschutz aufgesetzt ^^
 

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