Mint16 auf Mint17 updaten

Libido

Cadet 2nd Year
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Wie oben steht möchte ich 16 auf 17 updaten, jedoch habe ich ein kleines Problemchen
Ich krieg es nicht gebacken :freak:

Folgendes habe ich gemacht:

Unter Mint: - "bottfähigen Stick erstellen"-Programm unter Linux

-> Wird erstellt, jedoch sehe ich danach beim öffnen des Sticks alle Ordner und kann keinen Autostart durchführen. Auch bei Neustart wird es nicht erkannt

Unter Win7: - ISOtoUSB -> gleiches Problem

Was mache ich falsch?

Greetz Libido
 
Du möchtest aus dem ISO-Image einen bootfähigen USB-Stick erstellen?

Das lässt sich bei aktuellen Systemen ganz leicht mit dd machen:
Code:
# dd if=Image.iso of=/dev/sdx bs=1M
(sdx ist die Adresse des USB-Sticks - Vorsicht bei der Auswahl!)
 
Probier das mal morgen aus.

Danke für die schnelle Hilfe.
 
Wieso brauchst du einen bootfähigen Stick um eine Debian basierte Distro zu updaten?

Repo der neuen version in sources.list, apt-get update, apt-get dist-upgrade. Das ist so ziemlich immer der Kern eines Debian Upgrades.
 
HominiLupus schrieb:
Wieso brauchst du einen bootfähigen Stick um eine Debian basierte Distro zu updaten?
Weil Mint da n bisschen (arg) dämlich konzipiert ist. Der normale (DAU-freundliche) Update-Vorgang heißt bei Mint: Kopiere /home und weite Teile von /etc auf einen zusätzlichen Datenträger, mach das System platt und spiele von einer DVD neu auf. Übernimm dann /home und /etc...

Man kann Mint auch so updaten wie jedes Debian oder, was das angeht, wie Ubuntu. Bei Debian musst du ja noch manuell dei Sources.list ändern, Ubuntu ist da viel weiter und bietet dir einen handlichen Dialog dafür an.
 
Versuch mal mit Rufus einen bootfähigen USB-Stick unter Windows 7 zu erstellen... (Funktioniert bei mir immer damit)... :)
 
So Problem gelöst. Kam nicht drum herum mir eine DV zu brennen.
Trotzdem danke.
 
Doch, du kommst drum herum... indem du den klassischen Debian-Weg gehst.
Vorteil: Du musst nichts brennen, du erhälst direkt die aktuellsten Versionen, dein System bleibt tatsächlich wie es war, nur mit aktuellen Paketen
Nachteil: Es dauert etwas länger, weil jedes Paket einzeln gezogen und dann als Pulk installiert wird, inklusive Abhängigkeiten etc.

Kann man unter Mint eigentlich auf den Ubuntu-Update-Befehl "do-release-upgrade" zurückgreifen, oder hat Lefebvre auch DAS noch kaputt gespielt?
 
Sicher dass das Problem am erstellten Stick liegt?
Das Programm, das mit Mint mitgeliefert wird, erstellt eigentlich funktionierende bootfähige Sticks.

Du musst ihn im BIOS aber auch als Bootquelle einstellen und nicht im Betrieb öffnen.
 
Daaron schrieb:
Doch, du kommst drum herum... indem du den klassischen Debian-Weg gehst.
Vorteil: Du musst nichts brennen, du erhälst direkt die aktuellsten Versionen, dein System bleibt tatsächlich wie es war, nur mit aktuellen Paketen
Nachteil: Es dauert etwas länger, weil jedes Paket einzeln gezogen und dann als Pulk installiert wird, inklusive Abhängigkeiten etc.

Das kann bei Mint aber auch in die Hose gehen - habe ich gerade eben erst erlebt! Ich wollte ein Mint 16 (32bit, Mate) auf 17 updaten und habe die Paketquellen geändert, dann per apt-get-update usw. alles upgedatet (genau nach dieser Anleitung).
Leider war das Ergebnis kein bedienbares System mehr - die Oberfläche startete zwar noch irgendwie, aber sonst ging nix mehr. Ich hatte nicht mal ein Startmenü, wenn ich das Icon für den Home Ordner geklickt habe, kam eine Fehlermeldung, dass kein Dateimanager vorhanden sei.
Das hätte man als Experte vielleicht über das Terminal irgendwie wieder retten können, aber für mich war da einfach nichts mehr zu machen, das überstieg absolut meine Kenntnisse.
Es war übrigens auf dem System vorher fast nichts installiert, und auch keine speziellen Treiber oder so.

Das Update von 15 auf 16 mit Cinnamon (anderer Rechner) hat für mich mit apt-get geklappt, obwohl ich auch hier nach der Aktion ein bisschen am System feilen musste (System war plötzlich zu 3/4 auf Englisch und solcherlei Späße).

Bei Mint ist es also wirklich Glückssache, ob das Paketquellen-Update zu einem brauchbaren Ergebnis führt - es wird ja auch offiziell nicht empfohlen und unterstützt.
 
Das Problem dürfte die Konfigurationsdatei von Mate gewesen sein, die irgendwo in deinem Home-Ordner lag (als .-Ordner). Löschen, abmelden, anmelden, freuen... (bzw: Strg+Alt+F1 und ab in die Shell) Im Kleinen hatte ich das auch schon bei Gnome3-Updates durch. Da war auch nicht alles 100% kompatibel. Gnome3 zurückgesetzt, alles wieder gut.
 
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