MSI Mainboard RMA direkt über Hersteller oder Shop?

MAYvonBlei

Lt. Junior Grade
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Nov. 2022
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431
[Bitte fülle den folgenden Fragebogen unbedingt vollständig aus, damit andere Nutzer dir effizient helfen können. Danke! :)]

1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): 9800X3D
  • Arbeitsspeicher (RAM): Kingston FURY Beast Schwarz 32GB Kit (2x 16GB) DDR5-6000 EXPO CL30
  • Mainboard: MAG X670E Tomahawk WiFi
  • Netzteil: BQ DarkPoer Pro 11 650 W
  • Gehäuse: FD Meshify 2
  • Grafikkarte: PW 9070XT Hellhound
  • HDD / SSD: 3 M.2 SSDs und 2 SATA SSDs
  • Weitere Hardware, die offensichtlich mit dem Problem zu tun hat (Monitormodell, Kühlung usw.): USB-Frontheader

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):
Schon seit ca. 2-3 Monaten hat es angefangen, dass die M.2-SSD im M.2_3 Slot und die SATA-SSD am S3 Port plözlich verschwanden. Nach einem "normalen" Neustart wurden sie auch nicht im BIOS angezeigt. Am M.2_4 verschwindet die SSD genauso. Die SATA-SSD wird am S4 nicht angezeicht aber am P4 läuft sie normal. Andere Problem habe ich damals nicht festgestellt (vielleicht waren sie aber auch schon da). Nach einem "hardstart" (mit Shift-Taste), waren sie damals wieder da. Es passierte immer öfter, dazu ist mir aufgefallen, dass dann auch die USB-Anschlüsse (ein C und zwei A) am Gehäuse nicht funktioniren. Vor kurzem wollte ich meine onboard WLAN-Karte ausprobieren, sie ist dann aber auch in diesem Fall verschwunden. Es ist also entweder alles da oder (mittlerweile fast immer) alles weg.

Angefangen hat es kurz nach dem Wechsel auf Win11, ABER: unter Linux sind die Geräte auch alle weg. Ansonsten habe ich nichts an der Gerätekonfiguration/Einstellungen geändert. BIOS war schon immer auf dem neusten Stand.

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
BIOS-Resetet, die SSDs umgesteckt, alles mit Standardeinstellungen antürlich. Die Firmware ist auch die neueste.

Jetzt will ich das Mainboard reklamieren (gekauft im März 2025). Mach ich das über notebooksbiliiger oder besser direkt bei MSI?

P.S.: Beachte auch die verschiedenen angepinnten Themen und die Forensuche. Möglicherweise findest du da bereits die Lösung zu deinem Problem.
 
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Würde immer ert den Händler fragen - und auf maximale Kullanz uind einfache Abwicklung hoffen. Der Händler ist auch dafür verantwortlich.
Was der Händler aber eventuell macht es zum Hersteller schicken - stell dich auf Warten ein.
 
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Hmmm, ich habe eine Support-Anfrage vor 2 Wochen gestellt (kein RMA-Antrag), da bin ich aber bei MSI selbst gelandet, da stand nichts davon, dass man den Händler kontaktieren soll. Wie lange brauchen sie bei MSI erfahrungsgemäss für eine Antwort?
Ich schreibe auch NBB an.
 
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Das gesetzliche Gewährleistungsrecht gilt immer nur gegenüber dem Händler als direktem Vertragspartner, nicht direkt gegenüber dem Hersteller, der nicht Teil des Kaufvertrages ist. Der Händler haftet für Mängel!
Nach einem Jahr kann der Händler sich querstellen, dann wäre die Hersteller-Garantie eine Option. Den Händler immer auf die gesetzliche Gewährleistung ansprechen, und nichts von Garantie sagen, denn dann schickt er dich zum Hersteller, und ist fein raus.
 
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MSI bietet keine direkte Endkunden Abwicklung für RMA Fälle. Die haben immer via Händler zu erfolgen.
 
Ich hatte auch schon Probst mit Hardware, die ich bei NBB gekauft hatte. Online gekauft und dann mit dem defekten Teil im Shop vor Ort aufgelaufen. Der Service war super und lief unbürokratisch und zügig ab. Daher wäre meine Empfehlung das über NBB zu machen.
 
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Wir als Händler können über das MSI Partnerportal abwickeln, sogar 3 Jahre lang, der Endkunde kann das nicht (leider machen das nur wenige Händler, d.h., aus den eigentlich 3 Jahren Garantie wird bei vielen Händlern nichts, da die keine Bock auf diese Abwicklung haben).
 
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Unter 12 Monate nach Kauf wäre der Händler der AP. Ich schaue mittlerweile vor einem größeren Kauf, wer wie welche Abläufe bzw. Garantien bietet.

Mein Tipp zum eigentlichen Problem ist, die GPU aus dem System zu entfernen. Teste doch mal mit der iGPU.
Als Nächstes wäre bei mir ein größeres NT dran.
 
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Es sidn 24 Monate, nur wenn der Händler sich nicht seriös verhält und sich auf die Beweislastumkehr beruft, wie z.B. eines der größten Unternehmen in Deutschland, welches vor kurzem mit Insolvenz zu tun hatte, dann kann er sich nach 12 Monaten rausreden. Bei mir haben Kunden grundsätzlich 24 Monate Gewährleistung und wenn möglich helfe ich auch danach noch mit der Umsetzung bzw. Nutzung der Herstellergarantie.
 
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dermoritz schrieb:
Was der Händler aber eventuell macht es zum Hersteller schicken - stell dich auf Warten ein.
Bei Gewährleistungsmangel kann man dem Händler eine angemessene Frist wie z.B. 10 Werktage setzen. Wie der das intern regelt ist dann nicht von Belang. Daher, wenn Gewährleistung noch in der Frist ist, immer das statt Garantie nehmen und auch immer explizit erwähnen, dass es um eine Mangelrüge geht.
 
10 Tage sind unrealistisch, man muss von tatsächlich 2 bis 6 Wochen ausgehen, wenn man direkt zum Hersteller schicken kann, geht es meist schneller, aber über den Distri dauert es.
 
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3 Grafikkarten bei Alternate gekauft damals die wurden innerhalb 3 Wochen durch Austausch ersetzt.
Mit dem Hinweis sollte bei der Prüfung sich herausstellen das die Grafikkarte doch funktionsfähig war man sich das Recht heraus nimmt die Grafikkarte in Rechnung zu stellen, aber ich habe nach dem die Karten an kamen nie etwas bekommen von einer Rechnung also war das in Ordnung.
 
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Habe das gleiche Schicksal. Gigabyte B550M DS3H AC in 3/25 gekauft. Ist vor ca. 4 Wochen kaputt gegangen. Schuld meinerseits kann ich nicht ausschließen, da ich heftig rumgebastelt habe. Alle Komponenten liefen in einem anderen Brett ohne Probleme.
Den Sachverhalt dem Händler, Reichelt Elektronik, am 29.12. geschrieben. Als Antwort kam ein Retourenlabel. Brett kostenlos zurück geschickt. Produkt ist zur Zeit nicht verfügbar. Am Mittwoch war der Kaufpreis auf meinem Konto.
Fand ich echt gut. Das Brett war ein Fehlkauf und ich wollte es eigentlich verkaufen. Aber besser konnte es ja gar nicht laufen. Vielleicht hat auch geholfen dass ich seit 30 Jahren Kunde in der Bastelbude bin und nie eine Reklamation hatte.
 
Questionmark schrieb:
10 Tage sind unrealistisch
Das ist das Problem des Händlers. Müsstest Du aber wissen, sofern ich es richtig verstehe, dass Du selbst ein Geschäft hast. 2 Wochen bzw eben 10 Werktage ist eine als angemessen gesehene Frist zur Behebung des Mangels.
 
@TorenAltair : Es ist zwar richtig, dass eine Frist gesetzt werden kann, aber eine eindeutige rechtlich festgesetzte Grenze gibt es nicht. Ich bin immer bemüht, eine schnelle und optimale Lösung zu finden, z.B. bekommt ein Kunde bei mir bei einem Grafikkartendefekt für die Dauer der RMA eine Leihkarte, damit er nicht auf den Rechner verzichten muss.
 
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@Questionmark Da habe ich keine Zweifel bei Dir. Sorry, falls das falsch rüberkam.
Kenne nur eben auch Händler, die z.B. das Motto haben: wir schicken es zum Hersteller, wir melden uns dann mal irgendwann oder noch besser (auch erlebt auf Angestelltenseite): wir schicken's ohne weitere Kommentare zum Hersteller, dessen Servicebetrieb meint einen Wasserschaden zu erkennen (Spoiler: auf den mitgelieferten Bildern, sah man nichts dergleichen, auf dem Produkt selbst auch nicht) und wir lehnen einfach die Gewährleistung (innerhalb der eigentlichen Beweispflicht der Händlers) einfach ab. Kann der Kunde noch so laut schreien, solang der keinen Rechtsweg einschlägt.. möööp.
 
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