NA(P)T bei Funkzellen

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Gast
Hallo,
ich habe bei Golem gerade was über Funkzellen gelesen:
http://www.golem.de/news/urheberrec...s-keine-ip-adressen-speichern-1303-98331.html

"Insbesondere bei UMTS-Kunden speichert der britische Konzern in Deutschland keine IP-Adressen, weil sich im Mobilfunknetz alle Nutzer, die in eine Funkzelle eingebucht sind, die IP-Adresse teilen würden, so Udo Vetter im Lawblog."

Wenn sich alle Kunden eine IP teilen, so muss das ganze ja über NA(P)T laufen, wie es auch im normalen Heimnetzwerk der Fall ist, wenn ich über einen Router ins Internet gehe. Die max. Verbindungen sind durch die Anzahl der Portnummern (65k) doch entsprechend limitiert. Wie läuft das dann bitte schön in einer Großstadt, wenn in einem speziellen Teil der Stadt auf einmal viele Leute sich ins Internet einwählen und entsprechend viele Verbindungen aufbauen?
Wird bei 65k Vebrindungen dann einfach keine weitere aufgebaut?
Oder ist das Mobilfunknetz dann in der Ecke eh schon überlastet?

Andere Frage noch für mein weiteres Verständnis: Es gibt einen Mobilfunkmast, der mit HSPA ausgestattet ist, aber mit keiner schnelleren Funkttechnologie. Teilen sich alle Teilnehmer, die an dem Mobilfunkmast angeschlossen sind, die Bandbreite von 7,2 MBit/s?
 
bump, würd mich auch mal interssieren.

aber so ein mast selber funktioniert ja eher wie ein gewaltiger wlan router. er teilt die bandbreite die er durchs kabel bekommt im funknetz auf und ist nicht selber per funktnetz angebunden, oder?
 
Manche Sendemasten könnten per Richtfunk angebunden sein. Ich habe inzwischen auch ein interessanten Dokument von der Telekom gefunden.
http://www.telekom.com/static/-/9982/1/fakten-mobilfunktechnik-si

Damit in Städten möglichst viele Teilnehmer versorgt werden können, bauen die die Funkmasten in Abstand von 200 Metern auf, wenn ich richtig gelesen habe. Zudem ist es so, dass je dichter ein Teilnehmer am Funkmast ist, desto geringer muss die Sendeleistung sein.
D.h. in Städten wird keine Bandbreite durch zu hohe Entfernung zwischen dem Sendemast und dem Teilnehmer verbraten.

Ich denke wirklich, dass die Verbindungen limitiert sind, aber das maximum nur zu ebstimmten Zeiten an bestimmten Plätzen erreicht wird.
Ich habe zum Beispiel nach Feierabend gegen 17.30 Uhr am hauptbahnhof nicht wirklich Internet, da zu den pendlerzeiten sehr viele Leute am Bahnhof versammeln.
 
Soweit ich weiss gibt es pro Zelle ein maximum. Ich habe hier im Ort normalerweise HSPA. Tagsüber habe ich allerdings EDGE netz, laut Telekom sind zuviele in dieser Zelle "eingeloggt".
Wegen IPs, IPv4 werden auf IPv6 geroutet soweit ich das verstanden habe.
 
In wie fern werden die IPv4 auf IPv6 geroutet? Haben die Smartphones intern dann alle IPv6-Adressen?
Könnte wohl sein. Inzwischen habe ich an anderer Stelle gelesen, dass ein Endgerät solange die geliche interne IP-Adresse behält, wie die Session dauert und auch bei einem Handover bleibt es erhalten.
 
endgeräte haben IPv4, soweit ich weiss nennt sich das Tunnel-verfahren http://de.wikipedia.org/wiki/IPv6 über ipv4 werden pakete am knoten in ipv6 übersetzt.

100%ig sicher bin ich mir allerdings nicht, da ich ipv6 noch nicht durchgenommen habe.
 
In einer Großstadt gibt es ja nicht nur eine Funkzelle. Die sind dann schon so gewählt das niemals 65000 Leute in einer Zellen sind. Wenn doch dann hat man halt Pech und wird keine Verbindung bekommen. Und ja, alle Teilnehmer in einer Zellen teilen sich die Bandbreite. Ob die jetzt bei 7,2 MBit/s liegt kann ich dir nicht sagen.
 
Die Bandbreite wird denk ich wie beim DSL aufgeteilt, in der theorie kann man mit DSL immer mehr aus der Leitung holen als max angegeben. Sprich wenn es max dsl 16k gibt kann man locker 50-60mbit am verteiler messen, sprich reserve ist in normalfall da.
 
Ich denke nicht, dass es eine Reserve wie bei DSL gibt. Der Funkmast funkt nur in einem Frequenzbereich und der ist entsprechend belegt.
Zumidnest meine Theorie :-)
 
Ehm nein. Es gibt mehrere Frequenzen im Mobilfunkbereich.....die meisten Smartphones(je nach Generation) haben Quad-Band. GSM, EDGE, UMTS, LTE etc haben je nach ISP eigene Frequenzbereiche.
 
Ich meinte, dass jede Funktechnik in ihrem Frequenzbereich funkt. Habs in aller Eile falsch formuliert. Ich will nur sagen, dass du bei einem Funkmast nicht 2 Sender hast, die beide UMTS funken.
 
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