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NewsNach Amazon-Finanzierung: Microsoft erwägt Klage gegen OpenAI
Microsoft erwägt eine Klage gegen OpenAI und Amazon, berichtet die Financial Times. Der Grund ist die Cloud-Partnerschaft von OpenAI und Amazon, auf die sich die Unternehmen im Rahmen der letzten Finanzierungsrunde verständigt haben. Amazon hatte verkündet, bis zu 50 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren.
Es gibt 2 Ausgänge:
1. OpenAI und Amazon argumentieren das Frontier nicht zu OpenAI gehört (z.b. Tochterfirma) und sind damit fein raus.
2. Ein Gericht entscheidet das die Tochterfirma auch Teil der Vertrages mit MS ist, weil es das Wissen von OpenAI nutzt. Damit hätte MS gewonnen.
Aber bei Ausgang 2 gibt es noch weiter untergeordnete Ausgänge.
Z.b. Amazon und OpenAI dürfen weitermachen, müssen aber Strafe zahlen.
Oder es wird komplett untersagt das AWS genutzt wird.
Was auch immer passiert, die Blase muss platzen...
Also auch wenn ich nichts für Microsoft übrig habe, kann ich ihre Erwägung einer Klage total nachvollziehen.
Da ist ein Unternehmen was nur durch Microsoft überhaupt erst so groß werden konnte, um sie dann vor die Tür zu setzen, obwohl es Exklusivität durch Verträge gibt.
Also ich würde mir auch nicht auf der Nase herumtanzen lassen.
Interessant wäre, wie lange solche Exklusivitäts-Deals gelten.
Auf alle Ewigkeit? Noch in 100 Jahren? Oder zeitlich begrenzt?
Wettbewerbsrechtlich/Kartellrechtlich wäre das ja sehr zweifelhaft, wenn es auf ewig keine Ausschreibungen gibt und man sich an einen Zulieferer bindet und andere Anbieter keine Chance haben.
Beispiel: Boeing steigt mit 30 Prozent bei Lufthansa ein mit der Devise: keine Airbus Flieger mehr kaufen. Das würde nie durchgehen.
Ich würde sagen, dass 10 Jahre vielleicht angemessen wären.
Aber das müssten Anwälte und Gerichte entscheiden.
Für den bisherigen Zeitraum würde ich das als zu kurz empfinden, gerade bei solch einem Startup.
Vorausgesetzt, die Verträge werden hier verletzt.
Also wenn das Google richtig wiedergegeben hat, dann gibt es keine Laufzeit für exklusive Verträge in den USA, außer es wird eine Laufzeit festgelegt, sonst laufen diese unendlich.
Man kann aber Verträge die keine Laufzeit festgelegt haben, jederzeit kündigen. US-Unternehmen sichern sich aber natürlich ab. Meistens durch eine Mindestlaufzeit und wenn diese durch Kündigung gebrochen wird, drohen horrende Vertragsstrafen.
Ich würde mal behaupten, OPEN AI will wohl einerseits neue Geschäfte machen und andererseits keine Vertragsstrafen zahlen… Aber hey das sind nur meine Gedanken dazu.
Zerfleischt euch mal schön gegenseitig. Wenns wieder echte konkurrenz gibt und nicht quasi alle "unter einer decke stecken", erholt sich der markt vielleicht langsam mal ...
Die AI-Bros fangen an sich gegenseitig zu zerfleischen? Na, dann werde ich direkt mal die strategischen Popcorn-Reserven auffüllen, mich zurück lehnen und die Show geniessen.
Wenn ich mir dieses ganze AI Rumgeklüngel zwischen den Milliardären so anschaue scheint es mir das Elon Musk mit seinem xAI da ein wenig auf der Strecke geblieben ist ...
Microsoft hat am 9. März 2026 "Copilot Cowork" angekündigt – einen neuen KI-Assistenten, der in enger Zusammenarbeit mit Anthropic entwickelt wurde und Technologie aus der Claude-Modellfamilie in Microsofts bestehenden Copilot-Assistenten integriert.