NAS mit custom OS/firmware?

zorty

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Unlängst ist ja in der c't ein Bericht bzgl. dem eigenen Home Server gekommen - samt verschiedenen Hardwarekonfigurationen.

Und ganz richtig steht da irgendwo, dass man schon abwegen muss ob man ein "fully featured" NAS nimmt (à la QNAP oder Synology) oder sich ein eigenes Linux/Windows System aufbaut. Für ein NAS spricht in der Regel der deutlich geringere Strombedarf. Gegen ein NAS spricht aus meiner Sicht, die mangelnde Versorgung mit Updates - und da das Ding direkt aus dem Internet erreichbar sein sollte finde ich das ein großes Problem.

Interessant würde ich es finden, wenn man jetzt so ein fertiges NAS auf x86 (oder ggf. auch ARM) Basis nehmen könnte und ein eigenes Betriebssystem darauf installieren könnte. Also z.B. ein Debian, mit der Sicherheit bis in alle Ewigkeit immer an die neusten Security Patches zu kommen.

Im Internet habe ich diverse chroot Anleitungen gesehen, aber diese zielen, wenn ich das richtig überflogen habe, nur darauf ab, ein reines Linux nebenher zu betreiben. Hat sich jemand schon mal intensiver mit dem Thema befasst? Das fände ich die Ideallösung :)
 
Ja damit hab ich mich auch mal beschäftigt. Ein Nas mit eigener Software zu betreiben ist Quatsch, da baut man lieber einen kleinen Homeserver und ist flexibler.
Das der Stromverbrauch bei einem Server pauschal höher ausfällt als bei einem Fertig-NAS ist auch so nicht richtig, die passende Hardware und Softwarekonfiguration vorrausgesetzt erreicht man ohne Probleme ähnlich niedrige Verbrauchswerte.
Man muss, denke ich viel mehr abwägen, was man wirklich braucht und wieviel Zeit man in Tüftelei/Konfiguration investieren will.
 
Ich habe mich mit dem Thema noch ein wenig weiter beschäftigt - und bin dann beim HP Proliant Microserver N54L gelandet. Das sieht nach einer ganz interessanten Kiste aus für unter 200€. Vergleichbare Produkte von Acer, Asus, Lenovo, Dell und Fujitsu konnte ich so spontan zumindest nicht finden.

Also so viel zum Thema potenzielle Hardware und Custom Server.

Dann bin ich gerade eben aber auch noch auf folgendes Sourceforge Projekt gestoßen:
http://sourceforge.net/projects/dsgpl/

Inwieweit das jetzt hilfreich ist weiß ich noch nicht. Theoretisch sollte man damit aber zunächst mal alles kompilieren und auf der Synology betreiben können. Das löst das Update Problem natürlich noch nicht vollständig - die Synology Applications sind dort nicht dabei vermute ich mal stark, da würden sie ja ihre kern kompetenz verschenken.
 
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