NAS zusammengebaut - Jetzt geht’s an die Software

umax1980

Commander
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Hallo Leute,

nach ein bisschen Vorplanung geht’s nun an die Software-Auswahl.

Verbaut sind folgende Komponenten:

H370 Board mit 16GB Arbeitsspeicher
8 x 4TB WD Red Platten über eine SATA-PCIE Karte
angebunden ist das Ganze System per Gigabit ans Netzwerk.

Wir haben eine relativ große Sammlung von Fotos von verschiedenen Kameras, hier ist jeder begeistert von Fotografie. Dazu kommen alle wichtigen Daten, die sonst so anfallen.

Ebenfalls meine DVD- und Bluray liegen digitalisiert auf den Platten.

Extern sind die Daten auf jeweils 4TB 2,5 Zoll externen Platten gesichert. Die liegen bei mir im Büro räumlich getrennt.

Jetzt kommt die Frage der richtigen Software um das Ganze als NAS zu betreiben. Ich kann mir alle Vorschläge offen anhören. Ziel soll sein: Alle meine Leute hier sollen an ihren PC übers Netzwerk Zugriff auf die Daten haben. Mehr ist aktuell nicht geplant. Eventuell kann man aber auch noch mehr machen, da bin ich noch relativ planlos.

Vielleicht könnt ihr mir grundsätzlich erstmal Tipps zur NAS-Software geben??
 
TrueNas, so viel gehört zu der Anforderung nicht dazu. Je nach dem wie man alles ins Netzwerk einbindet und mit welchen Apps drauf zugeriffen werden soll-.
 
TrueNAS Scale, Unraid oder Openmediavault sind die üblichen Verdächtigen. Gibts eigentlich schon unzählige Threads dazu...
 
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Es sollen erstmal einfach nur Freigaben der Ordner erstellt werden. Um einfach den Zugriff zu gewährleisten. Da könnte ich doch einfach einen Ubuntu-Server aufsetzen und mit Samba Freigaben erstellen, fehlt da ein grafisches Frontend, also braucht man eine grafische Oberfläche ala Synologoy, QNAP oder ugreen?
 
umax1980 schrieb:
Es sollen erstmal einfach nur Freigaben der Ordner erstellt werden.
Ja erstmal und später wirds mehr und da ist dann der
umax1980 schrieb:
vermutlich unpassend.

Schau dir OMV, TrueNAS, etc. an und Vergleiche.

Mir persönlich wäre es wichtig, dass ich Sachen wie PiHole, PLEX/JellyFin, Paperless, etc. nebenbei in einem Container laufen lassen kann.
 
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du kannst natürlich selber ein Linux aufsetzen und dort dann alles bis ins kleinste Detail installieren, einrichten, anpassen, tun und machen... und vor allem das Rad neu erfinden und dabei extrem viel Zeit benötigen...

Ich glaub Unraid soll zur Zeit ein wenig besser sein als TrueNAS, oder?
 
catch 22 schrieb:
Ich glaub Unraid soll zur Zeit ein wenig besser sein als TrueNAS, oder?

Das kann man so pauschal sicher nicht sagen. Es kommt auf die eigenen Wünsche/Prioritäten an. Unraid hat im Array-Modus das schlechtere Dateisystem, kostet Geld und das OS kann nur auf nem USB-Stick installiert werden. Für mich wäre es deshalb raus. Andere Leute mögen andere Prioritäten haben, wie z.B. dass nicht alle Platten parallel laufen bei Zugriff und sonst schlafen gehen, was mit UnRAID geht.

@umax1980 Wenn du einfach nur Freigaben willst, würde Ubuntu natürlich reichen.
 
umax1980 schrieb:
Es sollen erstmal einfach nur Freigaben der Ordner erstellt werden. Um einfach den Zugriff zu gewährleisten. Da könnte ich doch einfach einen Ubuntu-Server aufsetzen und mit Samba Freigaben erstellen
Das geht natürlich auch, wenn du es simpel halten möchtest und keine Berührungsängste mit der Command Line hast. Wenns nur um ein paar Freigaben und User geht, dann hat das auch nichts mit "Rad neu erfinden" zu tun, sondern mit "Keep it simple".
 
Ich nutze Openmediavault, simpel aufzusetzen, Klasse Energiesparoptionen (dein Server wird bei Bedarf hoffentlich über WOL geweckt?), viele Plugins und Docker, und vor allem kostenlos.
Bootplatte sollte aber unabhängig wofür du dich entscheidest immer eine SSD sein.
 
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Ich kann da eine Nvme ergänzen, auf die lönnte das Betriebssystem / ich gucke mir Openmediavault einmal an. Da gibts ja so einige YouTube Videos dazu.
 
Debian und einfach nur Ordnerfreigaben. Fertig.

umax1980 schrieb:
Ziel soll sein: Alle meine Leute hier sollen an ihren PC übers Netzwerk Zugriff auf die Daten haben. Mehr ist aktuell nicht geplant.
 
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