Also mir sind kritische Hinweise allemal lieber als eine Ansammlung von NEC-Groupies

Versuchen wir jetzt aber mal objektiv ranzugehen, weder zu kritisch noch zu fanboyämßig.
Fakt ist meines Erachtens, dass es derzeit *kein* "Ultrabook" gibt, das nicht bei mindestens *einem* wesentlichen Ausstattungsmerkmal erhebliche Probleme hat. ("Ultrabook" in Anführungszeichen, da ich antireflektive matt-Screens als Vorteil sehe und mit einbeziehe).
Begründung: --> SIEHE UNTEN [1].
--> Bei diesem in der Begründung skizzierten Konkurrenzfeld sticht das NEC also m.E. *durchaus* ziemlich hervor:
- Antireflektierender 13.3" IGZO Screen.
- Das mit Abstand geringste Gewicht für einen 13-Zoller, sodass das Gerät quasi wie ein Tablet im Alltag unbemerkt in der Tasche sein kann.
- Die Tastatur wurde wie gesagt als leise beschrieben. Im YT Video hört sie sich leise/leichtgängig an.
Zu den Einwänden:
1. Treiber: Soweit ich weiß, sind Treiber entweder mit Windows kompatibel, oder nicht. Ob das Windows japanisch ist, ist meines Wissens belanglos, zumal das japanische Windows auf Deutsch umschalten kann. Das Einzige, was man braucht, sind halt ein paar Übersetzungen mancher Einstellungen der Control-Software (vom Touchpad z.B.).
2. Batterielaufzeit: Richtig, das NEC gehört natürlich zu einer Klasse, bei der der Akku nicht ewig hält. Den Herstellerangaben kann man ja generell nie trauen, und die Daten des Akkus hab ich grad nicht parat. Das ist dann eine individuelle Sache. Ich brauche keine langen Akkulaufzeiten und nutze außerdem keine CPU-intensiven Anwendungen o.Ä. (nur web browsing, office, email). Nur als Nebenbemerkung, in Fällen, in denen man tatsächlich mehr Strom braucht als eine volle Ladung, könnte man theoretisch z.B. ein ANKER Akkupack mitnehmen für ne gesamte Neuladung (und das Gesamtgewicht wird immer noch geringer sein als das der meisten). Kompatibilität eines Akkupacks müsste man vorher mal prüfen, werden aber ja als i.d.R. universell angeboten. Das macht natürlich nur Sinn, wenn man z.B. nur 1 mal die Woche den Zusatzakku braucht, wenn man täglich das Notebook von morgens bis abends ohne Stromanschluss betreiben will, ist das natürlich nix. Bei 1-2 mal pro Woche hat es aber den Vorteil, dass man an allen anderen Tagen/in allen anderen Fällen ein sehr leichtes, tablet-ähnliches Gerät hat. Auch die Abmessungen des Geräts sind fgering im Vergleich zu anderen 13-Zollern.
3. Lüftergeräusche: Das ist der einzige verbleibende Punkt, bei dem ich noch nicht 100% Entwarnung geben kann. Ich habe recht viele japanische Kundenrezensionen durchgelesen (mit Translator, das ist ziemlich amüsant), und abgesehen von der mäßigen Batterielaufzeit (die für manche irrelevant, für andere ein Ausschlusskriterium sein kann), habe ich keine negativen Punkte gefunden. Zum Lüfter habe ich nichts Negatives gefunden, aber auch nur ich glaube eine Bemerkugn, dass er OK sei. Das genügt mir eigentlich nicht, hier werde ich nochmal nachrecherchieren, ob es einen soliden Test des Geräts irgendwo gibt, bei dem Entwarnung zum Lüfter gegeben wird / dieser positiv erwähnt wird. Falls das der Fall ist, sollte aber wirklich offensichtlich sein, warum das Gerät unterm Strich in den meisten relevanten Punkten sich von der Konkurrenz sehr positiv abhebt, zumal NEC auch ein solider Hersteller ist.
4. Leistungseinschränkungen: Please. Das Gerät hat einen i7 Haswell U-Prozessor. Selbst wenn gethrottled wird etc., ist das beim Surfen/Office/Video kein Problem, und auch die meisten anderen typischen Programme werden gut laufen. Außerdem ist das kein spefizisches Thema des NEC, sondern jedes leichten Ultrabooks (bzw. ich weiß überhaupt nicht, ob das beim NEC mehr ein Thema ist als bei anderen, vielleicht ist es beim NEC sogar überdurchschnittlich gut. Spekulationen bringen uns natürlich nicht weiter.).
5. Japanische Tastatur: Das Y kann man man mit dem Z vertauschen, indem man die Tasten abnimmt. Geht einfach. Ich hatte jahrelang ein japanisches Vaio x505, die Beschriftung der Sonderzeichen hat mich nie gestört, weil ich die eh auswendig kann, nur das Y/Z fand irgendwie ins Auge stechend, aber das kann man ja wie gesagt vertauschen durch anknipsen der Taste. Ein Bonus ist noch, dass die Japanischen Tastaturen ich glaube zwei Tasten links und recht der Leertaste haben. Das hat zwei Vorteile: Die Leertaste ist stabiler und klappert nicht mehr so sehr, wie bei den meisten anderen Notebooks. Groß genug bleibt sie in jedem Fall dennoch. Und zweitens, man kann diese Tasten sehr praktisch für Zusatzfunktionen nutzen.
Nebenbemerkung: Das ist die zweite Generation des NEC LaVie Z, erkennbar an NS/ NSB. Die alte ist etwas schwerer und hat nur ein 900p Display etc.
Das einzige, was mich ein wenig abschreckt, ich hätte halt ganz gern 3 oder 4 Leute, die Englisch/Deutsch sprechen und die das Teil auch importiert haben, damit man sich ein wenig austauschen/unterstützen kann in einem dedizierten Thread. Übrigens finden sich bestimmt auch schon so einige nicht-japanische Besitzer der ersten Generation des Z, die ja sehr ähnlich ist.
Update: OK, also unter
http://ultrabooknews.com/2013/02/06/nec-lavie-z-review-the-worlds-lightest-ultrabook/ ist ein review des Vorgängers (das neue wurde im Design etwas verbessert, außerdem gibt es das in storm black, und die genannten updates (noch leichter, "retina";P screen, Haswell). Die Batterielaufzeit des neuen LaVie Z wird übrigens vom Hersteller mit 9,x Stunden angegeben, soweit ich weiß, was aber nicht der Realität entsprechen wird. Die Touchvariante hat übrigens eine um ich glaube 50% längere Laufzeit und ist immer noch sehr leicht usw.
Wichtiges Fazit:
- Der Lüfte sei während des Tests wenig angesprungen und sei dann sehr leise (aber ob er whiny ist, wurde nicht erwähnt).
- Und erneut bestätigt: "The keyboard on the NEC Lavie Z is extremely quiet and offers pretty good feedback. "
Also, zum Teufel, das NEC *ist* eines der besten Teile da draußen. Ich werde es mir 100%ig bestellen in den nächsten Tagen. Dank geht an den computerbase-user, der mir den Tipp gegeben hatte.
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Begründung:
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Begründung:
- Sony Vaio 13: Massive Lüfterprobleme (Lärm/Generve). Bie keinem anderen Ultrabook gibt es so klagende verzweifelt User in dieser Hinsicht. WLAN Probleme gibt es glaub ich auch, und das Gehäuse hat spitze "Stacheln" unten am Displayrand, die bei Laptop-Verwendung nerven, und die man wohl "abfeilen" müsste... Ich habe derzeit ein anderes Vaio und der Lüfter nervt extrem und dauerhaft schon bei geringer Last, und das Klangbild ist schrecklich. Das ist ein Markenzeichen von Sony (mit wenigen Ausnahmen, z.B. Pro Duo 13, aber da fiepst die SSD - gut, die könnte man tauschen, aber es fehlt dann immer noch ein Touchpad und variabler und antireflektiver und antireflektiver Screen).
- Das Zenbook Infinity hatte ich hier, die Tastatur und das Touchpad sind wesentlich besser als beim Samsung AB9, der Lüfter ist sehr leise und oft aus. Wer mit dem Gewicht (1,4 kg) zurechtkommt und einen Screenprotektor gegen die Reflexionen verwendet, sollte es in Betracht ziehen, wobei man die Folie und dauerhaft professionell aufbringen lassen sollte. Je höher die Auflösung, je problematischer die Folien. Außerdem hätte ich Angst, dass sie an den Kanten kaputtgeht. Der Screen des Asus ragt im geöffneten Zustand erheblich unter die BOdenfläche, sodass der ganze Druck (zumal es nicht leicht ist) auf dieser Linie auf den Oberschenkeln lastet. Auch das sollte man bedenken.
- Das Samsung ATIV Book 9 hat einen exzellenten Matt-Screen und wunderbare Haptik, aber kein Notebook hatte eine lautere, klapprigere Tastatur, als das AB9, und das trifft auch auf die neueste Haswell-Variante zu. Nur das ganz neue 15" AB9, das bald herauskommt (oder schon da ist?) soll eine sehr gute Tastatur haben.) Die Tastatur des AB9 hat erhebliches Belästigungspotential des Umfelds, man hört sie durch Türen, von Bibliotheken/Seminarräumen/Vorlesungen ganz zu schweigen.
- Das LG Z940 (nicht in D erhältlich) hat als Hauptkritikpunkt einen spiegelnden Screen, der nicht Touch ist, und soll von der Verarbeitung her sich etwas billig anfühlen, was ich nicht als Ausschluss sähe. Fakt ist aber, dass Spiegelscreen ständig dazu führen, dass man sich umpositionieren muss, oder Folien aufziehen muss, es sei denn das Notebook ist fix an einem Ort, der keine Reflexionen verursacht.
- Das AB9 plus ist schwer, hat meinen Recherchen zufolge eine schwergängige Tastatur, die nicht viel besser ist als die des AB9, und es spiegelt natürlich auch.
- Das neue Lenovo X1 Carbon II hat keine ordentlichen F-Tasten (OK, vielleicht gewöhnt man sich dran), ist aber mit 14" endgültig zu groß für handlichen Umgang. Interessant: Mattierter Touchscreen. Weitere Nachteile: Schweres großes Netzteil (beim NEC leicht, und das Kabel lässt sich den Bildern zuflge durch ein deutsches austaschen, sodass man nichtmal nen Steckeradapter braucht).
- Das Acer S7 hat überhaupt keine F-Tasten! -> Ausschluss. Spiegelscreen.
- HP Spectre 13" -> mit 1,5 kg endgültig zu schwer, Spiegelscreen, für sonstige Probleme siehe NBR.
- Macbook Air mit Bootcamp: Bringt seine eigenen Probleme. Sehr niedrige Auflösung. Altes Design, das Apples seit Jahren benutzt. Neues RetinaAir wohl an Broadwell gekoppelt-> Frühestens zu Weihnachten. Keine Windows-Tastatur. Touchpad-Probleme lassen sich über einen alternativen Treiber lösen. Nicht optimiert für Windows. Ggf. Probleme später beim Windows-Upgrade.
- Toshiba Kirabook: Schlechter Screen, spiegelnd, schwer, keine Verbesserungen mit dem Haswell-Update.
- Panasonic: Extrem teuer, hässlich und nicht handlich (und vermutlich auch nicht leicht?). Wer mit diesen Einschränkungen klarkommt (Bildschirmgröße hab ich nicht im Kopf), und OK ist mit einem Japan-Import -> Interessante Alternative.
- Fujitsu U904: -> 14" (unhandlich), recht schwer (1,4), sehr schlechtes Lüfterverhalten (siehe NBR (notebookreview)).
- Dell XPS: Spiegelnd. Ansonsten evtl. gar nicht so schlecht (aber ich mag Dell nicht). Breite Displayumrandung mit breitem Alu. Kein Leichtgewicht.
Ende Begründung :-)
Es sei auch noch erwähnt, dass Microsoft mit Win 8.1 Update 1 für low spec Geräte optimiert hat, sodass nun nur 1 GB system requirement ist. Insofern ghee ich mal davon aus, fürs Surfen und Office die nächsten 3 Jahre mit den 4GB klarzukommen, muss man halt nicht 100 sondern "nur" 50 Tabs öffnen im Browser.
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