Netbook als WLAN access point via cFosSpeed zwecks Netzwerkregulierung

JohnMaecLane

Ensign
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März 2008
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Hallo liebe CB-community,

mein Bruder hat folgendes Problem: Er wohnt in einer 3er Studenten WG und teilt sich den 20 Mbit Internetanschluss mit seinen zwei Mitbewohnern. Er spielt Abends hin und wieder Spiele im Internet, bei denen ein guter Ping unabdingbar ist. Seine Mitbewohner nutzen den Internetzugang zeitgleich oft um streams / youtube zu schauen oder um zu surfen. Dabei schießt der Ping beim Spielen natürlich regelmäßig in die Höhe.
Da die Mitbewohner meines Bruders den Internetzugang ausschließlich übers WLAN nutzen, habe ich überlegt das Problem folgendermaßen zu lösen:
Die WLAN-Funktion des Routers wird deaktiviert und ein vorhandenes Netbook (win7) per Kabel an den Router angeschlossen. Das Netbook soll als WLAN-access-point dienen, was mit dem Programm cFosSpeed realisiert werden soll. So könnte man die Bandbreite entsprechend aufteilen, bzw. bestimmten Prozessen eine höhere Priorität zuweisen.

Jetzt meine Fragen:
Ist das so, wie ich's beschrieben habe, machbar?
Wäre die Einrichtung des Netbooks mit cFosSpeed auch für jemanden mit eher "rudimentären PC-Kenntnissen" machbar?


Vielen Dank im Voraus für jeden hilfreichen Beitrag!
 
Was für nen Router hat er denn? Oft können die schon QoS und damit genau das, was du brauchst ;)
 
Hab mir gerade mal durchgelesen was die Software kann, scheint machbar zu sein. Allerdings scheint mir das keine tolle Lösung des Problems zu sein, wenn überhaupt. Einfacher wärs sicherlich, wenn dein Bruder mal mit seinen Mitbewohnern redet, vielleicht findet man da ja eine Einigung. Ansonsten würde ich über einen eigenen Anschluss nachdenken.
 
Der Router wäre gar nicht das Problem... ich könnte ihm sonst auch meinen Router geben, einen D-LINK DIR-300, auf den ich mal DD-WRT geflasht habe. Die Firmware unterstützt QoS ja auch. Ich habe allerdings gelesen, dass das nicht so reibungsfrei funktionieren soll.
 
wenn die drei anderen studenten ein stocken der youtube-filme akzeptieren, kannst du das so versuchen....

oder dein bruder und die 3 anderen kumpels machen ein "internet-"zeitfenster, person1 darf von.. bis... das internet alleine nutzen, person2 von.. bis.. usw..
 
Ich habe meinem Bruder auch gesagt, dass er doch erstmal mit seinen Mitbewohnern über eine Zeiteinteilung reden soll und das wäre soweit auch kein Problem, aber die Praxis zeigt, dass es doch nicht funktioniert, weil schon die Nutzung des Smartphones im WLAN für die besagten Ping-Probleme sorgt... und spätestens da wird es mit der Zeiteinteilung dann schwierig...

Hat von euch denn jemand praktische Erfahrung mit dem Programm cFosSpeed, bzw. mit dem von mir beschriebenen Lösungsweg?
 
Mit ner Fritz!Box geht das prima. Einfach die einzelnen Geräte in der Fritz!Box angelegt/hinterlegt und pro Gerät ein Zeit Fenster aktiviert und schon passt das. QsO kann die natürlich auch.

Gruß


nicknackman1
 
Zum Problem/Idee: Klar sollte das gehen. Ich weiß nicht wie cfosspeed arbeitet, muss nur eingestellt werden, dass die Limitierung auch auf alle ausgehenden (also die anderen Nutzer) Verbindungen wirkt. Nicht dass die Limitierung nur für das Netbook gilt, aber Verbindungen über den Accesspoint unlimitiert sind.
Eine einfachere Lösung wäre es wirklich, QoS zu nutzen, da es dafür gemacht wurde. Anstatt eine Geschwindigkeitsbeschränkung einzuführen, werden Paketen Prioritäten zugeordnet.
Denn wenn du Pech hast, haben bei deiner Lösung (Netbook+cfospeed) "alle" Nutzer weniger Bandbreite, jedoch bleibt dann der Ping hoch. Genau das versucht aber QoS zu umgehen/lösen. Bei deiner Lösung könnten weiterhin eine hohe Anzahl von Paketen (einhergehend mit einer geringen Bandbreite) das Netzwerk belasten, so dass der Ping weiterhin hoch bleibt.
Eigentlich ist es schon merkwürdig, dass bereits ein Smartphone die Latenz in die Höhe treibt. Bei normaler Nutzung sollte sich ein Smartphone kaum bemerkbar machen.
 
Also wenn eine Zeiteinteilung für die Internetnutzung unter den WG-Mitbewohnern eine Option wäre, dann hätte ich den Thread hier nicht aufgemacht. Ich halte das auch für unzumutbar.

Hat denn sonst jemand schon praktische Erfahrungen mit der QoS Funktion von Standard Routern im Bezug auf den Ping beim Spielen?

@r34ln00b:
Die Smartphone-Nutzung im WLAN reicht wirklich schon aus um den Ping beim Spielen auf über 400 ms zu treiben. Ich hätte das auch nicht gedacht, aber ich hab das letztens wirklich so mitbekommen...
Ich meine damit jetzt allerdings auch nicht WhatsApp-Nachrichten schreiben, sondern das surfen auf Facebook oder youtube videos schauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist irgendein 6 Jahre altes Standard Gerät vom Provider. Er kann allerdings auch meinen Router bekommen, einen D-LINK DIR-300. Ich habe da die DD-WRT v24-sp2 Firmware drauf geflasht. Die hat auf jeden Fall eine QoS Funktion.
 
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