Netzteil behalten oder Verkaufen

D

der_schabe

Gast
Hallo CB-Community,

ich bin gerade dabei einzelne Hardwareteil von meinem "alten" Rechner zu verkaufen weil ich derzeit keine Verwendung für den Computer habe. Ein Hardwareteil ist das Netzteil be quiet Dark Power Pro P7 550W ATX 2.2. Jetzt bin ich am überlegen ob ich das Netzteil nicht behalten sollte weil ich mir in ca. 1 Jahr einen neuen Rechner zusammenstellen wollte.
Der neue Rechner wird wahrscheinlich 1 SSD + 1 Festplatte, neue CPU (Intel I7), gutes Motherboard und eine Grafikkarte in der Preisrichtung von ca. 300€ haben. Dazu kommt noch eine Soundkarte und eine WLAN-Karte.
Meint ihr dass das Netzteil für so eine Art von Rechner ausreicht bzw. auch von der Technik up2date ist oder ob ich es lieber verkaufen sollte?

gruß der_schabe
 
Reicht aus. Wenn du Wert auf ein möglichst effizientes legst, dann verkauf es.
 
wenn ich schon "gutes Mainboard" lese, dann kaufst du sicher ein zu teures ^^

@topic
ja NT reicht.
 
Gut dann behalte ich das Netzteil.

@offtopic "gutes mainboard" => sehe ich nächsten jahr, mein damit nur usb 3.0, esata usw.

Danke für eure Hilfe.
 
Die P7 Serie von BQ kann allerdings auch immer mal ohne ersichtlichen Grund die Grätsche machen. Stichwort: BQ Bootbug

Das Risiko ist also immer dabei, dass das NT von jetzt auf gleich anfängt den Geist aufzugeben.Wenn Du also kein Problem damit hast noch ein paar Euro locker zu machen würde ich das NT bei Ebay reinstellen (da gibts genügend Deppen die dafür noch gut zahlen) und kauf Dir ein neues BQ der E8er Serie o.ä. mit ~550 Watt wenn es eine recht stromhungrige Graka wird..
 
Das Dark Power ist sicher besser als ein Straight Power und besitzt ebenfalls 80+, warum sollte man es also unnötig tauschen oder verramschen?
Die Leistung und Qualität spricht dafür, dass du es behälst und verwendest, bis es eben den Geist aufgibt... durch eine Investition und Aufwand wirst nicht wirklich etwas viel besseres erhalten, da kannst du dir vorerst die Mühe sparen. Ich selbst habe das Dark Power Pro P9 mit 750 Watt und kann damit 6 HDDs, Bluray, nen Hexcore und 2 GraKas ganz geschmeidig versorgen... da sollte also auch für deine Aufrüstwünsche ausreichend Platz sein... ;)
Einzig die vorhandenen Anschlüsse könnten den einen oder anderen Adapter notwendig machen, da das NT noch 2.2 hat... aber das fällt unter "a bisserl Schwund ist imma..." ;)
 
Ich würde an deiner Stelle das Netzteil verkaufen. Denn NTs mit hohem Wirkungsgrad (>90%) werden immer billiger, wodurch dein NT in einem Jahr an Wert verliert. Wenn du es heute verkaufst, kannst du dir für das Geld dann in einem Jahr ein gutes NT mit höherem Wirkungsgrad holen, da diese im Preis sinken SOLLTEN.

Ein noch schlagkräftigeres Argument wird der schon angesprochene Bootbug sein. Von einen auf den anderen Tag kann dein PC mit dem BQT NT plötzlich das Booten verweigern. Das ist ein bekannter Fehler dieser Netzteilserie und tritt zufällig auf und lässt sich auch nicht wieder beheben.
 
Der Bootbug ist ein Schauermärchen. So wie die Geschichte oft erzählt wird, ist sie auf jeden Fall Blödsinn.
wahr ist: Auch Listan be quiet! Netzteile sind sterblich. Die Ausfallraten des P7 sind im üblichen Bereich. Ob dein Netzteil stirbt, kann natürlich keiner sagen.

Das P7 ist auch in einem Jahr noch ein brauchbares und leises Netzteil. Der Fortschritt macht aber auch vor den Netzteilen nicht Halt.
Daher: Hardware aufzuheben ist meist keine gute Idee. Ich würde das Netzteil eher verkaufen.
 
Das Ding ist, dass das Netzteil nicht stirbt, also nichts daran kaputt geht, sondern es einfach "altert" (eine bessere Umschreibung fällt mir nicht ein). Ich besitze auch eines dieser Netzteile mit diesem Bug. Eines Tages wollte es nicht mehr richtig anspringen, obwohl es hätte funktionieren müssen. Es wurde auseinandergenommen, durchgemessen, mit verschiedenen Lasten belastet und startete mal normal, ein anderes mal brach der Startvorggang ab, bzw. versuchte das Netzteil die Spannung ein paar Mal zu stabilisieren, schaltete sich aber wahrscheinlich auf Grund einer Schutzschaltung ab.

Entweder ist die Regelung irgendwie falsch dimenioniert, oder eine Sicherung springt fälschlicherweise an.
 
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