Neue Linse für Alaska?

skyhunter88

Ensign
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Hallo,

ich bin gerade in Alaska mit meiner Nikon D5200 und habe schon einige sehr schöne Bilder gemacht. Nächste Woche habe ich eine große Tour vor und frage mich, ob ich in diese Linse: http://www.amazon.de/Sigma-10-20-HS...=8-2&keywords=Sigma+10-20mm+f/4-5.6+EX+DC+HSM investieren soll.
Ich fotografiere im Moment mit einer Nikkor 18-105mm 1:35-5,6G ED und frage mich, ob sich der umstieg lohnen würde. Ich fotografiere hauptsächlich Landschaften bei guten Lichtverhältnissen.
Danke im Voraus!
 
Wenn die die Blende passt denke ich mal ein Test wert. Wobei Landschaften mit 10-20mm ist schon sehr krass. Ich würde lieber bei meinem Objektiv bleiben dafür aber 10 Bilder mehr machen und die Bilder in Photoshop (oÄ) verbinden.
 
Hey!

Das Sigma ist eigentlich bedingungslos zu empfehlen, zumindest in dem preisbereich abblenden auf f/8 ist jedoch beinahe Pflicht ! Hab selber ein Exemplar zu Hause.

@cool Master

was ist daran krass? Es ist einfach nur ein Weitwinkel, dass sich gerade in Alaska auszahlen wird. Also ich hatte nachher keine Lust, 100 Panoramen zusammenzusetzen. Gerade deswegen kaufe ich mir ja eins.. zumal du damit einfach nicht die bildwirlung eines Weitwinkels erreicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@HendrikMue

Du musst ja auch nichts zusammen setzen, macht ja Photoshop für dich ;) Ja mir ist klar das man nicht die Bildwirkung von einem WW hat. Ich mag aber auch WW nicht, ist halt Geschmackssache. Für nahe Objekte oder in einer Stadt wo man nicht gerade viel Platz hat sage ich ja klar da kann man WW nutzen aber Landschaften kann man auch gut mit einem normalen Zoom oder Tele machen.
 
Na hoffentlich kaufst du die Linse nicht bei Amazon Deutschland. Wenn ja, kommt die Linse dann irgendwann wenn deine Tour vorbei ist :D
 
Danke für die schnellen Antworten. Ich frage hauptsächlich wegen der Schärfe und weil das zusammenfriemeln teilweise etwas nervig ist. Wenn ich morgen früh Zeit habe lade ich mal ein Beispiel hoch.
Natürlich würde ich die Linse hier kaufen. Hat jemand noch einen anderen Vorschlag bis 500€? Passt die Linse sicher auf die 5200? Klar macht Photoshop das für mich aber es ist 1. Nicht immer pefekt und 2. Ist das Bild oft um 1,5 GB+X....
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzungen)
Hast du dir auch mal Festbrennweiten angeschaut oder möchtest du das nicht?

Das PS nicht immer Perfekt arbeitet sollte klar sein. Je mehr Bilder es aber sind desto besser wird es. Bzgl. der größe nun ja HDDs kosten heute ja nichts mehr :) Ich bearbeite immer meine RAW Aufnahmen und speicher sie am ende entweder als JPG oder PNG ab.
 
Du kannst dir auch das Tokina 11-16 F2.8 ansehen. Ausnahmslos gut, abgeblendet auf F5.6 - f8 sehr scharf. Zudem noch die Möglichkeit schöne Sternenbilder bei F2.8 zu machen!
 
Eine richtige Bildkomposition kannst du dann aber leider auch vergessen, da du nie das vollständige Bild direkt im Sucher hast. Was machst du bei Dämmerungs- oder Nachtaufnahmen? Stativkopf mit Panorama-Skalierung? Wie der TE schon sagte: Nervig. Etwaige (belichtungs) Fehler bei der Aufnahme verzeiht dir nachher auch kein Programm mehr. Den ganzen "Datenmüll" bei den Aufnahmen für ein Panorama ist auch nicht wirklich toll, erstrecht, wenn du in RAW fotografierst und beispielsweise von jedem Motiv zur Sicherheit zwei Bilderserien machst. Auch bei Vordergrundkomposition ist ein WW ungemein von Vorteil, aufgrund der großen Schärfentiefe.
Also jemand der bei Landschaftsaufnahmen von einem WW abrät ist mir auch noch nie begegnet :D

An das Tokina 11-16 F2.8 habe ich jetzt gar nicht jedacht. Wäre jedenfalls eine Idee, wenn man eine Blende von 2.8 braucht und auf den AF verzichten kann. Ansonsten fehlen eben nach unten hin 1mm und nach oben 4mm.
 
Wieso AF verzichten? Das hat einen Autofokus...
 
Kommt drauf an, welches Tokina du meinst. Mark I oder Mark II.
Das erste hat keinen built-in Motor, sondern läuft über den Stangen AF der DSLR, den gibt es aber nur bei der D7000 aufwärts. Die günstigeren Nikon-DSLR haben keinen eigenen Fokusmotor.

Mark II verfügt über einen built-in Motor, wodurch auch die günstigen Nikons den AF nutzen können. Das kostet aber auch an die 600€, ist also mehr als 200€ teurer als das Sigma. Teurer, kleinerer Brennweitenbereich, kein AF, dafür mehr Lichtstärke. Muss man wissen, mir persönlich wäre es das nicht wert ;)
 
Der Ultraweitwinkelbereich ist relativ anspruchsvoll, weil man leicht Gefahr läuft, möglichst viel aufs Bild nehmen zu wollen, was die Bilder häufig langweilig wirken lässt, weil das eigentliche Motiv fehlt. Wenn man damit umgehen kann, gibts aber durchaus Einsatzgebiete, in denen die kurzen Brennweiten sehr beeindruckend wirken.

Würde auch zum Tokina 11-18 raten. Blende 2.8 ist toll, irgendwann bleibt jeder mal bei den Sternenhimmel-Bildern hängen :)

Ich weiß ja nicht, ob es derzeit bei Euch in Alaska nachts noch dunkel wird, aber wenn ja, wäre auch die Chance auf Polarlichter gegeben, allein dafür rate ich dringlich zum Tokina.

Hab Dir mal ein Beispielbild angehängt, 15 mm f2.8 am KB-Sensor, entspricht afaik 10 mm am Nikon-Crop. Entstanden im Februar auf den Lofoten.
IMG_3229.jpg
 
Danke für all die hilfreichen Antworten. Ich bin noch einige Monate hier also habe ich noch etwas Zeit meine Linse(n) zu testen. Ich habe jetzt die erstmal die Sigma bestellt, da die andere zu lange zum versenden brauchen würde, ich hab auch hier 30 Tage Rückgaberecht also teste ich sie mal ausgiebig und poste hier mal ein paar Resultate, wenn ich nicht zufrieden bin werde ich die Tokina ausprobieren, die allerdings auch gute 150$ mehr kostet.

@Niggoh

Das habe ich mir auch schon überlegt, aber ich denke das bekommt man mit etwas Übung hin. Es wird hier noch dunkel, etwwa gegen 12 Uhr... Ich fahre die Tage Richtung Norden da werde ich vllt. noch einige Polarlichter sehen ;-).
 
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Niggohs Bild wurde zwar mit f/2.8 aufgenommen, aber auch mit einer Belichtungszeit von 10 Sekunden bei ISO 3200. Heißt so viel wie: Offenblende hätte man dafür nicht unbedingt gebraucht, bei einer kleineren Blende wäre die Belichtungszeit höher gewesen - ich bezweifle, dass das Bild dann großartig anders ausgesehen hätte.

Lediglich bei der Astrofotografie und bei Innenraumaufnamen sehe ich einen Vorteil in der Lichtstärke, und eventuell im Freistellen von Motiven. Aber WW und Freistellen ist auch immer so eine Sache. Bei schlechten Lichtbedingungen oder "professionellen" Innenraumaufnahmen hat man eh ein Stativ mit und blendet auf F8 ab. Für die 200 aufpreis fährt man lieber für ein Wochenende weg, hat man denke ich mehr von.

Ich denke, mit dem Sigma wirst du glücklich werden. Wirst ja schnell merken, ob du die Lichtstärke brauchst, aber seinen Sweetspot hat es bei f/8.

Falls das Sigma wider erwarten sein soll: Kannst auch gut ein Montagsobjektiv erwischt haben, dass passiert bei den "älteren" Sigmas und Tamrons gerne mal.
 
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Doch iso 3200 hat er gebraucht weil er mit der zeit nicht höher gehen kann. ab einer gewissen zeit ziehen die Sterne nämlich spuren und ich gehe davon aus das er die nicht wollte.

(allerdings hätten es auch iso 1600 und 20 sek getan ohne das die Sterne spuren ziehen.)
 
Hoppla, Sterne habe ich gar nicht gesehen. Liegt wohl am Smartphonedisplay. Aber selbst dann, wären sogar 30 Sekunden drin gewesen, wenn man nach der Faustformel 500/(Brennweite*Cropfaktor) gegangen wäre. Und ob ich jetzt 10mm und f/2.8 habe oder 10mm @ f/4, also genau eine Blende unterschied, macht den Brei auch nicht fett. Wenn es unbedingt lichstärker sein soll und gleich günstig/teuer, dann geht das Tamron 10-24 3,5-4,5 auch in Ordnung.

Aber jut, er hat ja jetzt erstmal das Sigma :D
 
Stimmt ;)

Mit der Formel hab ich nicht so ganz die beste Erfahrung gemacht. Wenn ich nämlich nach der Formel belichtet habe waren nur die Sterne in der Bildmitte punkte, am Rand waren sie dann schon wieder Eier. Das wollte ich nicht. Deshalb geh ich da nie an das Maximum.
 
Es hängt natürlich auch immer davon ab, in welche himmelsrichtung man fotografiert, wie die Neigung zum Horizont ist und vor allem wo man sich auf der Erdkugel befindet. Immer klappt die formel bei mir auch nicht, aber als grober Richtwert reicht sie allemale. Ein bisschen drunter bleiben und man ist auf der sicheren Seite. Alaska liegt ja recht nahe an den Polen, wodurch man dort auch langer belichten kann.
 
Ein anderer Aspekt spielt auch noch eine Rolle: die Polarlichter sind auch nicht unbedingt immer statisch, an diesem Abend haben sie sich extrem schnell verändert. Auch deswegen wollte ich keine 30 Sekunden Belichtungszeit, weil man irgendwann nur noch einen grünen Farbmatsch im Bild hat. Sternspuren waren in diesem Fall nicht das, was ich verhindern wollte.

Trotzdem kann man natürlich auch mit Blende 4 Fotos machen, notfalls muss man mit der ISO hochgehen.

Viel Spaß mit dem Sigma :)
 

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