Ich nutze ChatGPT und Copilot bei der Programmierung, seit es auf dem Markt ist. Die Fortschritte sind immer deutlich sichtbar. Mit Agenten (z. B. Codex CLI) wurde noch einmal eine ganz andere Liga erreicht.
Bei jedem Wechsel habe ich zunächst das Gefühl, dass irgendetwas nicht ganz stimmt. Aber nach ein paar Tagen oder Wochen läuft es dann meistens sehr rund.
Wo ich früher maximal die Vervollständigungen nutzen konnte, ist es mittlerweile möglich, wirklich sinnvolle Dinge damit umzusetzen, teilweise quasi halb autonom. Das ist schon bemerkenswert und längst kein Spielzeug mehr.
Lokale Modelle kommen da nicht mit, wobei meine 8 GB Grafikarte auch keine anständigen Modelle ausführen kann. :-)
Produktions-Code lasse ich allerdings noch nicht direkt davon schreiben. Ich nutze es eher für Tooling und ähnliche Dinge. Ideen und Ansätze habe ich unendlich viele, nur fehlt mir die Zeit, alles umzusetzen. Genau hier öffnet sich langsam eine interessante Möglichkeit: der KI zu sagen, was ich gerne hätte, wie es funktionieren soll, und sie dann ein paar Stunden daran arbeiten zu lassen.
Innerhalb eines guten Frameworks und mit klarer Guidance kann das eine solide Basis liefern. Lässt man es jedoch komplett frei laufen und quer durch Open Source alles mögliche einbinden, entsteht schnell Spaghetti-Code, der kaum noch zu bändigen ist.