Neuling - Bridge als beste Lösung zwischen Qualität und Kompaktheit (und Zoom)?

furryhamster

Lt. Commander
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Hallo,

auf der Suche nach nem neuen Hobby kam mir "Fotografie" in den Sinn um einen Ausgleich zur Arbeit zu schaffen. Dabei dachte ich vor allem an Landschaftsfotos und Makroaufnahmen.
Da ich erstmal schauen möchte ob mir sowas liegt möchte ich zum einen nicht ganz so viel Geld investieren und mich am Anfang auch nicht mit zu viel Theorie beschäftigen.
Daher suche ich momentan eine Kamera mit folgenden Eigenschaften:
- Gute Qualität für den Preis
- Der Automatikmodus sollte gut funktionieren
- Möglichst keine Notwendigkeit das Objektiv zu wechseln (-> mehr minder kompakt)
- Ich zoome sehr gerne ;)
- Allrounder

Bei den Kompaktkameras soll die Olympus XZ1 ja ganz gut sein, hat aber für den Preis zu geringen Zoom. DSLRs haben die Notwendigkeit für nah und fern die Objektive zu wechseln. Von Bridges wird hier häufig abgeraten.
Derzeit tendie ich zur Canon sx40 HS die es gebraucht schon für ca 230€ gibt.

Habt ihr noch andere Ideen?
 
Also wenn ich mir deine Anforderungen so ansehe, finde ich dass eine Nikon S-9300/200 sehr gut zu dir passen würde. Gibt es um die 160 Euro neu zu kaufen.
Guck sie dir einfach mal in einem Laden um die Ecke an.
Zählt zwar eher unter Kompaktkamera, bietet aber für die Größe und den Preis eine sehr gute Qualität. Gerade bei Landschafts und Makroaufnahmen. Bzw hat NIkon allgemein sehr gute Automatik Modis.
 
Aus eigener Erfahrung empfehle ich dir, mal in einem Fachgeschäft verschiedene Kameras selbst in die Hand zu nehmen und zu schauen, ob dir diese gut in der Hand liegt. die Canon ist sicher in ihrer Klasse recht gut, wobei aber die DSLR mit dem RAW Format einige Möglichkeiten der Nachbearbeitung mehr bieten.
Ansonsten ist die Fotografie ein wunderschönes Hobby, welchem ich neben Modellbau und -Flug auch seit Jahrzehnten fröne . . .

Grüßle Ronny
 
Mit das beste Gesamtpaket (Bildqualität, Allround, Zoom, Makro, Video, etc.) in seiner Klasse bietet die Panasonic tz31 oder gar die ganz neue TZ40.
 
danke für eure bisherigen tipps. werde wohl mal im fachgeschäft und im media markt mich mal umschauen.
haben die vorgeschlagenen kompaktkameras vorteile gegenüber der mir genannten sx40 hs? im Leitfaden stand wenn ich das richtig aufgefasst habe: größeres gehäuse --> bessere Bildqualität da mehr platz auf dem sensor?
raw ist mir glaube derzeit nicht so wichtig, da ich derzeit nicht geplant habe groß nachzubearbeiten, wobei ich auch noch nicht die vorteile beim nachbearbeiten des raw Formates nachgelesen habe
 
furryhamster schrieb:
dim Leitfaden stand wenn ich das richtig aufgefasst habe: größeres gehäuse --> bessere Bildqualität da mehr platz auf dem sensor?

In welchem Leitfaden stand das? ;) Wenn, dann ist damit ein größerer Sensor gemeint.

Lies Dir mal die Links in meiner Signatur durch, das dürfte Dir etwas Klarheit verschaffen und nein, in einer SX 40HS ist auch kein größerer Sensor drin, als in den meisten anderen Kompaktkameras wie z.B. eine SX240HS, nämlich 1/2,3".

Die XZ1 z.B. hat einen etwas größeren Sensor mit (1/1,7"). Und ganz bestimmt das qualitativ höherwertige Objektiv, weil sie ehe "nur" einen 3x Zoom hat. ;) Und wegen des besseren Sensors und der besseren Optik ist sie deutlich teurer.

Solch ein Super-Zoomer kann zwar so ziemlich alles, bloß nichts davon vernünftig.
Solch eine Kamera ist in allen fotografischen Lebenslagen ein Kompromiss. Wenn Du bereit bist diese(n) einzugehen, mag es das Richtige für Dich sein.

Eine SX240HS dürfte vielleicht eher was für Dich sein, wenn Du es kompakt magst und die BIldqualität ist brauchbar. Wenn Du es noch automatischer willst, schau nach einer Olympus SZ-30 bzw. 31, oder nach der SZ20 bzw 21.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich versuche mal halbwegs nach Kameraklassen geordnet zu antworten. In dem Thread wurde ja schon alles mögliche erwähnt, als Überblick:

- Die Canon SX, die Nikon S9300 und die Panasonic TZs gehören zu den Reisezooms. Also viel Zoom auf wenig Platz, dafür sind die Bilder bei schlechtem Licht oder am Teleende eher naja. Wenn du wirklich tiefer in die Fotografie mit so einer Kamera reinschnuppern willst, dann sollte die auch die Modi PASM (also teil/vollmanuelle Bedienung) besitzen. Denn die Makrofotografie, von der du schreibst, die sollte man vom Stativ aus machen, und da braucht man manuellen Zugriff auf die Kameraeinstellungen.

- Bei Bridgekameras sind zu 99% die gleichen Sensoren wie in den Reisezooms verbaut. Durch die Größe haben die v.a. mehr Direktwahlknöpfe und einen höheren Zoombereich, aber als große Bringer bzgl. Bildqualität gelten die auch nicht. Eine der wenigen Bridges mit größerem Sensor ist die Fuji X-S1, kostet dann auch 500€.

- Die XZ-1 gehört zur Klasse der Premiumkompakten. Die definieren sich durch einen etwas größeren Sensor und recht lichtstarke Objektive, dafür ist wie erwähnt der Zoombereich kleiner. Vielleicht könnte hier aber die Nikon P7100 gut für dich passen, 28-200mm reicht normalerweise und mit ~300€ als Auslaufmodell ist die auch zu einem guten Preis erhältlich (Nachfolger ist die P7700).

- Da DSLR kurz angesprochen wurde: Rein zur Information schreibe ich mal ein Nikon-Setup rein. Hier wäre die D5100 mit 18-105er eine gute Startkombi (550€). Das deckt vieles der "normalen Fotografie" ab. Für die Makros wäre hier ein spezielles Objektiv erforderlich, das Tamron 60 (300€) wäre hier eine gute Wahl. Dazu halt noch ein Stativ, wo in der Kombi DSLR&Makro auch 150€ anzusetzen sind. Damit kann man schon ziemlich gut Fotos machen. Aber ich glaube weniger, dass es das ist, was du momentan suchst, da du nach deinem Eingangspost eher was kompakteres und nicht zu teures wünschst.

EDIT:
Zwischen DSLR und Kompakte/Bridge gibt es auch noch die Systemkameras, die gehören auch noch in die Aufzählung rein. Da bin ich aber nicht der Experte.
 
Zuletzt bearbeitet: (Unterpunkt DSLR nochmal verbessert.)
Man kann übrigens auch mit einer Kompakten richtig viel Makro Spaß haben! Die Oly SZ-10 und SZ-12 können auf 1cm (zur Linse) im sogenannten Super-Makro Modus heran und bilden dann rieisg ab.
 
furryhamster schrieb:
Hallo,

auf der Suche nach nem neuen Hobby kam mir "Fotografie" in den Sinn um einen Ausgleich zur Arbeit zu schaffen.

Versteh ich das jetzt richtig,

du bist auf der "Suche" nach einem Hobby und da ist dir einfach mal so die Fotografie eingefallen? :D
Will deine Euphorie nicht bremsen, aber ich bin skeptisch, ob das was wird.
Man kann so ein Hobby nicht einfach suchen und dann auf Teufel komm raus ausüben... man braucht eine gewisse Affinität dazu.

Aber gut, lassen wir das! Ist ja nicht meine Sache.

Die Panasonic TZ und die Canon SX Serie wurde ja bereits genannt,
ich denke die passen beide sehr gut zu deinen Anforderungen.

http://www.amazon.de/Panasonic-DMC-...CGYO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1359458331&sr=8-1

Die hier z.B. könntest du dir einfach bestellen, ein paar Bilder machen und dann am PC feststellen, ob die Bildqualität so ist, wie du dir das vorgestellt hast.

Wenn ja - behalten.
Wenn nein - zurückschicken und mehr Geld ausgeben.

Gruß
 
So ganz übel mit dem Hobby suchen ist es dann doch nicht :D Kann mir halt gut vorstellen dass mir das Spaß machen könnte.

die tz31 scheint ein zweischneidiges schwert zu sein. viele sind zufrieden, andere berichten von extremen bildrauschen selbst bei sehr guten lichtverhältnissen. tz40 leider noch nicht verfügbar. die sz-10 scheint mir doch etwas "zu günstig" zu sein. die sz-12 konnte ich so direkt nicht finden. die von Faluröd vorgeschlagene dslr variante ist mir zum "testen" doch etwas zu kostenspielig. die SX240HS klingt auch von der bildqualität eher durchwachsen.
aufgefallen ist mir noch die HS20EXR. aber auch hier liest man durchwachsene bewertungen und ist halt wieder ne bridge.

heute gehts voraussichtlich in media markt und ich schau mal ob es nicht vlt sogar schon ein kleinerer zoom tut
 
Stimmt, Spaß an der Sache ist das Wichtigste. :)

Bedenke aber, solang die Sensorgröße gleich ist, kann die Bildqualität oder das Rauschverhalten niemals extrem unterschiedlich sein, es sei denn, die Objektive sind Lichtjahre voneinander entfernt.

Was ich damit sagen will.
Alle Kompaktkameras, z.B. mit 1/2,3" Sensor, haben ungefähr die gleiche Bildqualität.

Genauso wie alle APSC DSLRs oder alle Vollformat DSLRs in etwa die gleiche Bildqualität haben.

Wenn du eine hohe Bildqualität und gleichzeitg wenig/kein Rauschen willst, wirst du um einen APS-C Sensor nicht herumkommen. :)
 
APS-C Sensor haben die meisten dslrs?
folgedessen ist es somit egal ob bridge oder kompakt haben da die eh nicht einen besseren sensor als 1/2,3" haben. Die ursprünglich von mir genannte sx40hs hat somit voraussichtlich die gleiche bildqualität wie die tz31 nur größer und größeren zoom? bei größeren zooms ist nur noch der nachteil das die lichtstärke nachlässt? dslr kann meine anforderungen nicht ohne mindestens ein zweites objektiv (welches gut ins geld geht) erfüllen.
Habe ich das etwa richtig verstanden?
 
Kann man so in etwa sagen. Entweder Du lässt Dich auf Kompromisse in der Bildqualität ein, oder Du musst mit mehr Platzbedarf und mehr Kosten rechnen. Auch für DSLRs gibt es passende Zoom-Objektive. Die kosten aber wieder mehr Geld. So mit 600 Euro muss man für ein gutes Zoom rechnen, für einfache Ansprüche bist Du vielleicht mit 300-400 Euro dabei. Aber man kann ja auch gebrauchte Objektive kaufen.

Die spiegellosen Systemkameras reihen sich halt dazwischen ein und übernehmen die Stellung der ehemaligen Bridgekameras.
Kompakte größe, kompaktere Objektive, teils auch gleich große Sensoren, wie in den DSLRs, in jedem Fall aber deutlich größer als in den Kompakten und Super-Zoomern.
Gibt es mit und ohne elektronischem Sucher. Dadurch hat man dann halt mehr Kompaktkamerafeeling oder mehr Bridge-Feeling.

Gute spiegellose Kameras für den Einstieg, die auch alle Programm- sowie Manuelle Modi bieten, sind z.B. die Olympus PEN E-PL3 und die E-PM1.
 
Zuletzt bearbeitet:
So war jetzt mal im Media Markt...
Ergebnis: Mehr unentschlossen als vorher und ja ich weiß man sollte nicht alles auf die Goldwage legen was die einem Erzählen.
Der Verkäufer hat mir die Sony HX20 ans Herz gelegt. Habe auch mal gegooglt und viele Empfanden die Sony leicht besser (die sowohl tz31 als auch hx20 hatten), vor allem wegen dem hdr modus.
jetzt bin ich auf diesen foreneintrag gestoßen. Die Beispielbilder der hx20 gefallen mir besonders beim hdr besser. Allerdings wirkten von beiden kameras die bilder beim zoomen (etwas größer als 1920x...) extrem unscharf. viel gelobt wird auch die bridge fz150 wobei die schon fast über dem liegt was ich für den Einstieg investieren wollte. Da man im Geschäft aus meiner sicht nicht testen kann überlege ich derzeit ob ich einfach mal die fz150 und hx20/tz31 bei amazon bestelle und ggf. zurück schicke. Da ich sowas nur ungern mache (zurückschicken) wollte ich noch mal eure meinung zu den beiden kameras hören und was ihr zu den verlinkten beispielbildern sagt. da ich derzeit nur umts habe kann ich mir auch nicht 100 beispielbilder anschauen.

Edit: Habe mal die Daten meiner ES65 (50€ habe ich bezahlt) und die hx20v verglichen. Gleich großer Sensor und fast identische blendenwerte (3,5 / 5,9 zu 3,2 / 5,8 ). kann ich da jetzt überhaupt groß ne bessere Bildqualität erwarten? nicht das ich jetzt quasi um die 250€ zahle und nur nen besseren zoom bei gleiche bildqualität habe im Vergleich zu meiner 50€ Kamera

Edit2: Wenn ich noch mehr lese lande ich noch bei 10 anderen Kameras. Derzeit tendiere ich doch zur SX 240 HS
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei schönem Wetter und viel Licht macht man mit allen ziemlich gute Bilder. Aber sobald es stark bewölkt wird, oder Du mal in Innenräumen unterwegs bist, stoßen solche Kameras alle an die Grenzen, wegen des kleinen Sensors.

Daher ist es so ziemlich egal, ob es eine SX240, HX20, TZ150, P510 oder TZ31 wird.

Willt Du mehr bei geringen kosten schau wie erwähnt nach einer Spiegellosen. Olympus bietet sehr günstig seine Auslaufmodelle an. Eine PEN E-PM1 mit dem 14-42 Objektiv bekommst Du derzeit für 280 Euro und bist den oben genannten in Sachen Bildqualität bereits deutlich überlegen. Ein ergänzendes 40-150mm Zoom Objektiv gibt es für ca 200 Euro neu.

Das Problem bei den Mega-Tele der Super-Zoomer sind rein Physikalischer Natur und daher bei allen gleich. Brennweiten von 800mm und mehr, die sind ja schon teils bei über 1000mm, erfordern eine hohe Lichtstärke und kurze Belichtungszeiten. Dies versuchen die Hersteller irgendwie in die für diesen Zweck " zu kleinen" Super-Zoom-Objektive unter zu bringen, und mittels Stabilisierung die kurzen Belichtungszeiten zu reduzieren. Aber all das hat natürlich sehr starke Grenzen. Daher sehen die Tele-Fotos idR. auch ganz leicht verwaschen aus, oder zeigen Doppler-Effekte, oder sind an den Rändern vignettiert.

Eierlegende Wollmilchsäue wie die ganzen Reisezooms und Superzooms müssen also mit ihren Kompromissen leben!
 
Zuletzt bearbeitet:
so, würfel sind gefallen ;)
habe heute morgen zufällig gesehen dass es die sx240 bei amazon warehouse für 131€. Da ich jetzt öfter gelesen habe das die Qualität identisch, teilweise besser sein soll als die tz31/hx20v hat jetzt der preis einfach überzeugt. dazu noch den sandisk ultra class 10 mit 8gb bestellt (sollte ja denke reichen, mache wahrscheinlich nur bis 8mp Fotos).

Wenn sich raus stellt dass ich mich mehr mit Fotografie beschäftigen möchte, werde ich mich noch mal den von dir vorgestellten Spiegellosen widmen

Edit: Achja und danke für die ganzen Tipps und Hinweise :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei dem Preis ist das quasi ein No-Brainer ;)

Ist eine gute Kamera. Ob Du an die Grenzen stößt wirst Du ja selber schnell merken. Viel Spaß damit.
 
Gute Wahl,

hab die SX 230, neben meiner DSLR.
Ist ne gute Kamera, draußen bei Tageslicht sind die Bilder auch ordentlich.
 
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