Nforce, Via, uli und anderes Chips... Speed, Performance und kompatibilität?

Xtremo

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Hallo zusammen,

ich suche ein Board mit dem ich einen AMD X2 betreiben kann und an dem sich vorallem 6-8 SATA Geräte anschließen lassen. Wenn ich mir ein nForce4 Board zulegen würde. Dann müßte ich mir auch eine Pci-E Grafikkarte holen, was Geldverschwndung wäre, da ich hier noch eine AGP 6800GT@Ultra rumliegen habe.

Desweiteren würde mich interessieren, was es für ein Unterschied zwischen den vielen Chips gibts. Vorallem der Sped, die kompatibilität mit anderen Komponenten Benchmarks usw.

Würde mich um einige Antworten sehr freuen. Vielen Dank im Voraus.

mfg
Xtremo
 
Über das Thema Chipsätze für AMD-CPU's könnte man seitenlang schreiben.

Für eine AMD-CPU würde ich nur zwei Chipsätze in Erwägung ziehen. Nvidia oder VIA. Alles andere kannst ausser acht lassen. Vor allem würde ich ein potentes AMD X2-System nicht um Chipsätze wie z.B. SiS herumbauen. In Sachen Performance und Overclocking sehen die einfach nur alt aus.

Persönlich tendiere ich eher zu einem Nvidia-Chipsatz hin. Mit dem Nforce2-Chipsatz hat sich Nvidia quasi auch zum Marktführer in Sachen Unterbau für AMD-CPU's hochgearbeitet. VIA hat im Konkurrenzkampf hingegen kräftig Lehrgeld bezahlt: Mit einigen VIA-Chipsätzen gab es grosse Probleme, da wurde viel Vertrauen bei den Kunden verspielt. Man muss aber ganz klar sehen, dass VIA seine Hausaufgaben gemacht hat. Technisch sind Nvidia und VIA Chipsätze heute annähernd gleichwertig. Allerdings hat VIA den Vorsprung von Nvidia bis heute nicht mehr einholen können.

In Sachen Speed hat bei den aktuellen Chipsätzen Nvidia die Nase vorn. VIA ist jedoch nicht wirklich langsamer. Benchmarks sprechen hier von 2-7% Unterschied. Ledeglich SiS und Ati hinken hinterher. Grösster Kritikpunkt bei den Nvidia-Chipsätzen ist, dass der Chipsatz recht heiss wird. Dies ist wohl der Tribut an die gestiegene Integrationsdichte der Funktionen und des Single-Chip Designs. VIA behält hier dank der klassischen North- und Southbridge Architektur ein kühleren Kopf.
Nvidia hingegen bietet seit der Nforce3-Serie schon von Haus aus einen integrierten Gigabit-Lan-Controller an. Die Konkurrenz hingegen kann nur auf Dritthersteller verweisen. Zudem sind diese Adapter-Lösungen auch langsamer.
Zusätzlich bieten Nforce-Chipsätze noch eine Hardware-Firewall an. Allerdings ist diese noch verbesserungswürdig.

Da Du deine AGP-Grafikkarte weiterhin verwenden willst, aber schon SATA nutzen möchtest, kommen folgende Chipsätze (Sockel 939) in Frage:

Nvidia:
- Nforce 3 250, 4x SATA, AGP Gigabit-Lan ist nur per zusätzlichem Controller möglich
- Nforce 3 250 GB, 4x SATA, AGP, Gigabit-Lan, HW-Firewall
- Nforce 3 Ultra, 4x SATA, AGP, Gigabit-Lan, HW-Firewall

VIA:
- K8T800 Pro, 2xSATA(+2x über ein Zusatzinterface) und der einzige 939er Chipsatz, der bei VIA noch ein AGP-Steckplatz anbietet.

Beim Ram wäre noch zu sagen, dass Du darauf achten solltest, möglichst Single-Sided-Module zu verbauen. Bei Double-Sided wird der Speed auf DDR333 zurückgeschaltet, wenn auf einem Speicherkanal solche Module verbaut werden. Viele Hersteller bieten aber BIOS-Updates an, dann sollte es auch mit Double-Sided laufen. Musst halt mal die Websiten der Hersteller abgrasen und Kompatiblitätslisten prüfen.

Uff,Uff
Gibts noch Karma?:D
 
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