Nikon, Bilder mit Festbrennweite alle zu hell/überbelichtet?

Blackbenji

Lieutenant
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Hallo,

ich habe eine Nikon D7000 mit einem 50mm 1.8 Festbrennweite.
Mein Problem ist, dass einige meiner Bilder viel zu Hell sind, obwohl die Umgebung sehr dunkel ist.
Fotografieren tue ich im Modus "A", gebe also Blende und ISO vor.
z.B. ISO 100, Blende 2.8 in Berlin um 17:00 Uhr (dunkel und schattig) auf einem Spielplatz mit viel Bäumen -> Bild ist überbelichtet.
z.B. ISO 100, Blende 16 im Büro gegen 15 Uhr, dunkler Raum, Licht von der Seite durch Fenster. Fokusiert wurde eine Blume, der Hintergrund der Blume leuchtet wie die helle Sonne, müsste aber eine neutrale dunkle weiße Wand sein.

Weißabgleich ist auf Auto (Auto1), ISO Automatik ist aus. Fotos in RAW.

Nun Zweifel ich an mir selbst!
Habe ich etwas nicht richtig verstanden und alles ist richtig? oder hab ich wohl meine Einstellungen in der Kamera verhauen?
 
zeig doch einfach mal ein foto ooc
 
Ist das Foto auf der Cam schon überbelichtet oder erst am PC?

-> Apple hat z.Z. Probleme, alle meine Bilder (Nikon D5300) sind da auch zu hell (Aperture). In Photoshop CS6 werden sie normal angezeigt.
 
Hast vielleicht die EV auf + 3 geprügelt? Messmethode auf Spot gestellt? Wir können nur raten, zeig mal ein Bild wo man auch die EXIF Dateien sehen kann.
 
Dass das Licht druchs Fenster Total ausfrisst normal der Dynamik umfang ist dort viel zu gross das kann die Kamera halt nicht :)

Musste nen HDR machen oder kompromiss was soll korrekt belichtet sein und was nicht.

jedenfalls ist der rest( Pflanze etc) "normal" belichtet.

die Wand hinter der Blume sehe ich, ist grau/blau !?

Auch Links die Wand mit dem Lichtschalter.

Kann es sein das dein Monitor evtl verstellt ist ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich eher, warum Blende 16 ? Da schlägt schon die Beugungsunschärfe zu. Was hat denn
die Kamera auf dem Bürofoto für eine Belichtungszeit ermittelt ?

Gruss,
 
Blackbenji schrieb:
...
EV ist auf 0. Messmethode ist auf Spot ... das scheint wohl mein Problem zu sein?

Messmethode auf Spot, heißt das anhand der Pflanze gemessen wird, der Rest ist dann nebensächlich (für die Kamera) die besten Kameras können momentan nur bis zu 14EV Dynamik "Wahrnehmen" während das menschliche Auge (und Gehirn) irgendwas um die 20EV (eine genaue Zahl weiß ich jetzt grad nicht aber, das ist in dem Dreh) Wahrnehmen kann. Mein Vorschlag währe einfach EV auf -0,7-1 stellen und am PC nachbearbeiten oder die Belichtung auf den gesamten Bereich auszuweiten. Dazu noch lernen, licht so wahrzunehmen wie es die Kamera tut. (Ist ne reine übungssache)

E:/ und vielleicht nicht gegen Fenster oder die Sonne Fotografieren ;-)
 
Nach dem Umstellen von Spot auf Matrix-Messung habe ich auf jeden Fall wieder "richtige" Bilder.
Danke für eure Hilfestellung
 
Nach dem Umstellen von Spot auf Matrix-Messung habe ich auf jeden Fall wieder "richtige" Bilder.
Danke für eure Hilfestellung

Du hattest vorher auch "richtige" Bilder, nur Deine Kamera nicht bzgl. der lokalen Gegebenheiten eingestellt.

Evtl. ist auch mittenbetonte Integralmessung möglich - sofern Deine Kamera das ermöglicht.

Alternativ könntest Du auch eine Belichtungsmessung auf den hellen Bereich durchführen (ISO ein bisschen anheben, um das Umgebungslicht mit einzubeziehen), die ermittelten Werte manuell einstellen und dann mit reduzierter Blitzleistung (externer Blitz) etwas Aufhellblitzen (indirekt über die Decke, sofern die weiß ist).

Gruss,
 
Man liest immer wieder den tollen "Profi-Tipp" dass man unbedingt mit Spotmessung arbeiten soll, sonst sei man ja ein Anfänger. In der Realität funktioniert Spotmessung aber nur in Ausnahmefällen richtig, oder eben, wenn man eine Graukarte benutzt.

Die Matrixmessung von modernen Kameras ist sehr gut, und kann außerdem sehr schnell mit Plus und Minus ausgeglichen werden, wenn sie mal nicht stimmen sollte (beispielsweise in einer Schneelandschaft).
Ich benutze eigentlich nie etwas anderes - außer, wenn ich in einer kontrollierten Situation alles manuell einstelle.
 
Man liest immer wieder den tollen "Profi-Tipp" dass man unbedingt mit Spotmessung arbeiten soll, sonst sei man ja ein Anfänger. In der Realität funktioniert Spotmessung aber nur in Ausnahmefällen richtig, oder eben, wenn man eine Graukarte benutzt.

Schmarrn. Was hat Spot-Messung mit Profi-Tipp zu tun ? Man setzt die Art der Messung ein, die die Situation erfordert. Alternativ stelle ich die Kamera auf "manuell" um und nehme die für mich passenden Einstellungen per Hand vor.

Was macht man denn dann mit der mittenbetonten Integralmessung ? Ist das nur Gimmick der Hersteller, oder hat die Art der Messung ihre Art der Daseinsberechtigung ?

Warum sollte ich in einer bestimmten Situation die Matrixmessung verwenden (obwohl sie nicht passt) und dann die ermittelten Werte korrigieren, wenn ich mit der für diese Situation korrekten Art der Belichtungsmessung ohne Korrektur auskommen kann ?

Gruss,
 
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