Nötige Leistung für Video Farbkorrektur

Jyk

Lt. Junior Grade
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Juni 2011
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Hallo euch allen,

ich bin zur Zeit etwas unentschlossen und hoffe das die Frage hier richtig aufgehoben ist. Zum eigentlichen Problem:

1. Was würde ich machen wollen:
Ich suche ein mobiles Gerät mit welchen ich Videos von z.B. einer GoPro oder kleinen Cam z.B. Sony RX100 V grob bearbeiten kann. Mir würde dabei vorschweben 4k60fps Material erstmal nur zu sichten und Weißwert, Farben und Schärfe zu korrigieren. Als Software ist Davinci Resolve 15 angedacht. Es soll kein Schnitt oder Effekte genutzt werden. Dies würde ich Zuhause dann durchführen, mir geht es eher darum das Material durch Farbkorrektur ansehnlich zu machen. Z.B. nach einen Tauchgang den Grünstich aus den Aufnahmen rauszubekommen oder um gleich im Urlaub sehen zu können ob die Aufnahmen generell etwas geworden sind.

2. Die Frage:
Vorerst würde ich gerne wissen wollen was ihr so denkt, wie Leistungsstark das Notebook sein müsste. Wäre eine starke GPU in dem Notebook für diese Aufgabe absolute Pflicht oder würde es z.B. die Intelgrafik mit flotter SSD und 16GB RAM es richten? Ich würde ungern mir ein Notebook mit z.B. GTX 1060 kaufen wollen, da diese Geräte recht groß und teuer sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist gut mit "nur" Farbkorrektur und Schärfe. Das musst du immerhin bei schlimmstenfalls 497.664.000 Pixeln Pro Sekunde deines Videos machen. Dafür muss ggf. das Video auch de- und im Anschluss neu enkodiert werden. Dafür sollte das Notebook schon gut Dampf haben, was die CPU angeht. Welches Programm jetzt von welcher GPU Beschleunigung Gebrauch machen kann, musst du selbst herausfinden, das steht meistens in der Leistungsbeschreibung. Für gewöhnlich gibt es da aber was, was Intel GPUs bzw. Nvidia GPUs beschleunigen können.
 
Deswegen die Frage ob solche Arbeiten auch seine Leistung fordern. Wenn also dies nicht durch kluge Software einfach bewältigt werden kann, wäre also die Brechstange die einzig wirkliche Lösung des Ganzen?

Ansonsten würde ich mir einfach was günstiges holen was H.265 abspielen kann und die Aufnahmen zu Hause dann bearbeiten.
 
Das hat nichts mit der Brechstange zu tun, du wunderst dich gerade eher, dass du nicht durch die Katzenklappe passt und die Haustür benutzen musst ;)

Selbst wenn das Gerät 4K60FPS abspielen kann, hast du dir mal die Dateigrößen angeschaut?! Bei ein paar Minuten kommst du bei der RX100 locker auf mehrere Gigabyte. Wie willst du das schnell übertragen?
Da bräuchtest du ja ein Handy mit USB 3.0 OTG, um einen 3.0 Kartenleser anzuschließen.

Lg
 
Eine kluge Software kann ja nichts daran ändern, dass das reine Datenmaterial eben nicht klein ist. Und das muss komplett angefasst werden, damit das komplette Videobild verändert wird. Unabhängig von der Berechnung zusätzlicher, aufwändiger Effekte, sind das eben nunmal pro Sekunde 60 Bilder mit 3840*2160 Pixeln. Und da vermutlich das Videomaterial bereits von der GoPro Vorkomprimiert ist, musst du es vor der Manipulation eben nochmal auspacken und danach nochmal neu komprimieren, weil sich ja jedes Bild verändert hat.

Stell dir vor, du musst einen riesen Erdhaufen von mehreren Tausend Tonnen bewegen. Jeder Klumpen Erde muss dabei von A nach B. Da ist jetzt die Frage nach der Klugheit des Baggers (oder des Baggerführers) zweitrangiger als die Frage, wie viel Erde der Bagger pro Schaufel bewegen kann, ne? Merkste selber :D Obwohl 'n Vollidioten sollte man das sicher nicht machen lassen.........
 
Ich glaube ihr habt das ein bisschen falsch verstanden aber ich habe die Info erhalten die ich brauchte :).
Danke für die schnelle Rückmeldung.
 
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