Notebook für Uni (Tablet)

_Van

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Hi Leute,

Das hier (Link: Toshiba Tecra M7) ist mein alter Notebook

Tablet-funktion ist hervorragend jedoch ist die
Wärmeentwicklung extrem stark, was den Lüfter
provoziert, somit den Geräuschpegel ins
unerträgiche steigt und die Akkulaufzeit
ist maximal 1,5 Stunden im Stromsparmodus.

Das mitnehmen in die Uni ist damit fast unmöglich.
Für Zuhause mit externen Kühler geht es noch einigermaßen.

Deshalb hab ich mir jetzt den hier (Link: Acer Aspire 1820PT)
zur Probe geholt. Wie erwartet ist die Laufzeit sehr gut,
handlich, Geräusch- und Wärmeentwicklungsarm.

Jedoch ist das Tablet-feature extrem schlecht. Das liegt
daran dass man sehr schlecht schreiben kann wenn man die Hand
am Bildschirm anlegt (Stift-Modus ist an, trotzdem Fehlerkennung).

Die Leistung bei Spielen ist gefühlt genau so schlecht
wie beim alten Notebook.

Deshalb meine Frage:

Gibt es was besseres für 600€-800€?
 
den 1825. der ist im moment aber nur als ptz also mit pentium dualcore leiferbar. der 1825 hat im gegesatz zu deinem 1820 nen kapazitiven touchscreen der wohl recht gut sein soll. finde den persönlich auch sehr interessant..
 
Naja es gibt da noch das hp tm2
Soll nochmal ne Ecke besser sein, als das Aspire 1820PT

Also dir gehts hauptsächlich darum im tabletmodus mit Stift zu schreiben?

Wenn du nicht mitschreiben willst sondern nur mit den fingern im inet durfen etc und mit bildschirmtasta arbeiten dann würde ich dir ein tablet mit kapazitivem touchscreen ans Herz legen. Das Acer 1825PTZ
 
Ich habe extra den 1820 bevorzugt weil es hieße das mit einem kapazitiven Bildschirm kein
Stift nutzbar ist. Hier die Rezension bei Amazone

Was unterscheidet die 1825er Serie von der 1820er? (gilt sowohl für die PTs und PTZs)
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Die 1820er sind bis auf die Screen-Bedienung im wesentlich gleich ausgestattet. Die 1820er Serie hat einen "resistiven" Bildschirm. Die 1825er Serie hat einen "kapazitiven" Bildschirm. Wie alles auf der Welt hat alles seine Vor.- und Nachteile. (Die Verkäufer wollten mir die kapazitiven Screens stets alles neuer, also besser, verkaufen. Tipp: Laßt Euch keinen Bären aufschwatzen. Wichtig ist was Ihr erwartet!

Der resistive Screen (Vorteile)
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- Reagiert auf Druck
- Er kann mit dem Finger UND mit dem Stift bedient werden
- Man hat manchmal das Gefühl, der Screen reagiert nicht. Das ist aber falsch, denn dann hat der
Druck einfach nicht ausgereicht.
- Das Bild ist einwandfrei (Scharf, knackig und hell)
- Die Handschrifterkennung kann optimal genutzt werden. Man kann wirklich gut und verhältnismäßig
klein schreiben. (Wie bei einem PDA eben)

Der resistive Screen (Nachteile)
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- Die Oberfläche fühlt sich "beschichtet" an.
Das macht sich spez. bei der Fingerbedienung bemerkbar, da diese nicht so leicht über den Schirm
zu gleiten scheinen. (Nur mein Eindruck)
- Dreht man den Bildschirm und läßt ihn bei ca. 45° Grad stehen. Reicht die Feststellung des
Bildschirms nicht aus um dem benötigten Druck spez. in den Ecken, standhalten zu können.
- Die Erkennungsrate an den Rändern sowie den Ecken ist, nach meiner pers. Meinung nicht optimal

FAZIT "resistiver" Screen:
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- Optimal für Stiftbedienung.
° Handschriftliche Notizen
° Kalender-Einträge
- Fingerbedienung - geht so
° ungenau in den Ecken
° Ziehen der Bildlaufleiste wird nicht immer durchgehend erkannt

Der "kapazitive" Screen (Vorteile)
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- Reagiert auf den kapazitiven Spannungsunterschied zw. dem eigenen Körper und den Screen.
(Bestes Beispiel das iPhone)
- Die Screenoberfläche ist aus Glas. Die Finger gleiten nur so über den Schirm (mir gefällts sehr gut)
- Der Wiederstand des gedrehten Schirmes auf 45° Grad reicht locker aus. Der Schirm klapt also nicht
mal unbeabsichtigt auf die Tastatur (Leicht berühren, nach oben schnicken und die WebSite rollt
nach oben. (Da kommt iPhone feeling auf)
- Egal wo man den Schirm berührt. Die Eingaben werden auch in den Ecken sehr gut erkannt

Der "kapazitive" Screen (Nachteile)
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- KEINE Stiftbedienung möglich !
- Handschriftliche Notizen (naja, wenn man den ganzen Bildschirm für ein Wort benutzen kann....)
- Kalender-Einträge (Das gleiche wie oben)

FAZIT "kapazitiver" Screen:
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- Optimal für Fingerbedienung!
° Alle Arten von Web-Anwendungen
° Google-Earth macht richtig Spaß
° Mit der Bildschirm-Tastatur schreiben macht richtig Spaß!
(Tipp: Die Reaktionszeiten etwas agressiver einstellen)
- Stiftbedienung
° Wie gesagt geht nicht!

Will nicht auf den Stift verzichten :(


edit:

Faranor@ hmm, bin ich blind oder erkenne ich irgendwie nicht was an dem HP tm2 besser ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Des HP Teil hat nene kapazitiven Bildschirm mit so ner Grafiktablet oberfläche.
Ist wie die externen Grafik tablets anders, alsn resistiver touchscreen.
Ist ne komplett andere Technik vllt kannstes irgendwo in nem Shop testen oder mit 14 tage rückgaberecht bestellen ^^
 
Entweder du gibts etwas mehr aus (1000€ bis 1500€) und holst dir das X200t (siehe Signatur).
Das Teil ist
1) sehr kühl (Akkumodus um die 35°C, Lüfter aus; Netzspannung Lüfter selten an, bei Vollast um die 45°C)
2) Die Akkulaufzeit sehr lang (ohne UMTS mind. 7 Stunden bei normalem Gebrauch - bis zu 10, wenn man sehr sparsam unterwegs ist)
3) Dazu ist die Stifteingabe herrovrragend und das Display outdoortauglich.
4) Hinzu kommt noch die gute Verarbeitung und der gute Service.

Wenn du es etwas günstiger haben willst, empfehle ich dir ein X61t!

http://www.luxnote-hannover.de/thinkpad-tablet-18ghz-120gb-touch-p-301.html

Das mit der Leistung ist leicht zu erklären. Dein altes Notebook hatte eine dedizierte Grafikkarte, während die Lenovos und auch das Acer die Intel 4500MHD onboard haben. Dass die nicht für Spiele geeignet ist, sollte klar sein.

Es gibt aber sonst keine Tablets mit dedizierter Grafikkarte und guter Akkulaufzeit ;)

Dass mit dem kapazitiven Screen und der Stifteingabe ist imho Blödsinn.
Viele Lenovo Tablets nutzen dieses Displays und natürlich kann man da auch mit dem Stift oder mit dem Finger drauf schreiben. Idealerweile schaltet die kapz. Funktion ab, wenn man mit dem Handballen auf dem Display ist. Leider funktioniert das nicht immer gut, weswegen ich mich halt für das Outdoor OHNE MT entschieden habe. (Also nur Stifteingabe).

Jedoch gibt es viele, die damit kein Problem haben (richtige Treiber und Einstellungen vorausgesetzt).

Was ich viel schlimmer fand bei den kap. Screens ist, dass die recht dunkel sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erwähnen sollte man vielleicht noch das man auch bei kapazitiven Touchscreens Stifte benutzen kann! Man muss dann halt einen speziellen Kaufen der für kapazitive gedacht ist.
 
Weiß nicht, wie genau das dann ist. Habe ich noch nie ausprobiert.
 
Nur um das mal klar zu stellen, weil das einige hier durcheinander bringen.

Touchscreen != Wacom-Tablet

Das sind zwei komplett unterschiedliche Technologien.

Touchscreen (egal, ob resistiv oder kapazitiv) funktioniert, wie der Name schon suggeriert durch Berührung.

Ein Wacom-Tablet (oder auch von N-trig) funktioniert über ein elektromagnetisches Feld, letztendlich also durch Induktion im Stift. D.h. der Stift wird auch schon erkannt, wenn du das Display noch gar nicht damit berührst. Das tolle ist, dass der Stift, dann auch mehrere Druckstufen unterstützt, so dass du z.B. die Dicke des Striches variieren kannst.

Kurz gesagt ist mit einem (resistiven) Touchscreen zwar Stifteingabe möglich, aber das ist sehr bescheiden. Zum Schreiben brauchst du eben die Wacom oder N-trig Technologie (gibts da eigentlich noch weitere Alternativen?). Das ganze wird auch oft als aktiver Digitizer bezeichnet.

Oft sind auch Touchscreen und Digitizer parallel verbaut. Bei den besseren wird der Touchscreen auch automatisch abgeschalten, sobald du mit dem Stift in die Nähe kommst. Ansonsten müsstest du den halt zum Schreiben manuell abschalten.

Geräte, die nur einen Touchscreen haben, solltest du auf keinen Fall kaufen.
 
Für Induktion brauch es nur ein veränderl. magnetisches Feld (oder anderes), aber keine EM-Welle ;)
Willst ja mit deinem Notebook kein Radio senden *g*
 
Ich tue ja nur ungern klugscheißern, aber du solltest dich mal über die Maxwellgleichungen informieren. ;)

Interessant ist in dem Fall:

rot E= - dB/ dt

Das heißt, ein sich zeitlich änderndes Magnetfeld ruft ein elektrisches Feld hervor.
Aber das hat ja nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun ;)
 
Ich kenn die Maxwellglgn. sehr wohl.

Jedoch halte ich deinen Satz "Ein Wacom-Tablet (oder auch von N-trig) funktioniert über ein elektromagnetisches Feld" für falsch.

Denn für Induktion bedarf es nur ein sich änderndes Magnetfeld bzw. eine sich ändernde Fläche. Dieses elektrische Feld, was du da aus Maxwell ableitest, entsteht dann in der Leiterschleife (oder eine Spule) und sorgt für die Ladungstrennung, die dann eine Spannung hervorruft.
(Was in der Tat durch diesen dB/dt Term hervorgerufen wird).

Aus dem Tablet wird dadurch immer noch keine Antenne, denn dafür würde man einen Schwingkreis und eine etwas höhere Frequenz benötigen ;)

Soweit hätte ich das verstanden - aber ich lasse mich gerne belehren :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Letzendlich widersprichst du dir gerade selber.

Denn du sagst ja, dass man bei Induktion ein elektrisches Feld im Leiter bekommt. Ergo hat man bei der ganzen Sache sowohl eine magnetische, als auch eine elektrische Komponente.
Dementsprechend ist meine obige Aussage prinzipiell erst mal richtig.


Und ob dein Tablet eine Antenne ist, hat auf jeden Fall mal nichts mit der Frequenz zu tun.

Jetzt ist die Frage, wie das bei dem Tablet nun genau funkioniert. Es könnte da ein statisches Magnetfeld sein, dann würde es aber nur Induktion geben, wenn sich der Stift bewegt. Deshalb halte ich ein Wechselfeld für wahrscheinlicher, und dann strahlt das Tablett natürlich auch eine elektrische Komponente mit ab. Denn darauf bezieht sich die obige Gleichung. Und einen Schwingkreis brauche ich dafür auch nicht unbedingt. Es reicht eine Wechselspannungsquelle.
 
So wie du es erklärst, würde die Wechselspannungsquelle des Tablets - die Ursache für das magn. Feld ist - ständig eine elektrische Komponente miterzeugen (dein Maxwell). Diese elektr. Komponente hätte aber wieder eine magnetisches Feld zur Folge (ebenfalls Maxwell) usw.
Dann hättest du deine elektromagnische Welle, die in diesesm Szenario aber nicht auftauchen wird!

Klar kenn ich die Maxwellgleichungen, aber es erscheint mir dennoch komisch, dass die Wechselstromquelle nun immer eine EM-Welle zur Folge hat.

Daher auch die Aussage mit "Mein Notebook ist doch keine Antenne" -
Vielleicht könntest du darauf noch etwas näher eingehen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
EM-Feld heißt ja nicht unbedingt Antenne bzw. Abstrahlung in den Raum. Es kann auch ein kurzreichweitiges Feld sein, das trotzdem beide Komponenten enthält.
Im Prinzip hast du um jedes normale Stromkabel herum ein elektrisches und ein magnetisches Wechselfeld. Diese breiten sich halt nicht sehr weit in den Raum aus, sondern sind eng um das Kabel herum konzentriert.

Letztlich hast du aber überall, wo eine Spannung anliegt, ein elektrisches Feld, und überall, wo Strom fließt, ein magnetisches Feld.
 
Hey, das war pünktlich aktualisiert ;)

Du hast Recht, die Reichweite ist einfach sehr gering, das E-Feld aber dennoch vorhanden. Maxwell lügt einfach nicht :)

Daher dürfte der Punkt auf dem Display (um wieder auf den Tablet zurückzukommen) erst in nächster Nähe auftauchen und nicht schon bei 20cm Abstand. Dieses Wechselfeld ("EM-Feld") hat nur eine geringe Reichweite.

Da rechnet man immer wieder mit dem Kruscht, dennoch verwirrt es einen doch immer wieder, wenn man mal drüber nachdenk ;)
 
Dann bin ich ja froh, dass wir jetzt endlich rausgefunden haben, wie es funktioniert. ;)
 
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