Optimales Format zur Wiedergabe von Musikdateien

Ich persönlich kaufe nur Audio-CDs und rippe die selber. Einzelne Titel kaufe ich bei Amazon.de. Diese sind im MP3 Format.

Es gab im russischen Bereich vor einiger Zeit einen Grauzonen-Anbieter. Die waren sehr sehr günstig, und zumindest im russischen Bereich auch vollkommen legal. Die Musikindustrie sah es dummerweise nicht gern, dass sie das Zeug auch gleich günstig an die restliche Welt verkauft haben...
 
Onkyo verkauft in Japan FLAC mit 96kHz/24bit (größtenteils Klassik). Das ist Qualität. :D
 
B&W hat auch einen derartigen "Online Shop". Die bieten aber nur sehr ausgewählte Musik an, dafür aus mehreren Bereichen. Hauptsächlich Jazz, Blues, Klassik, Klassischer Rock etc.
 
Monkeys Audio ist aber kein freier Codec, so wie z.b. flac.
Da kann man gleich ALAC von Apple nehmen und kann die Musik auch auf ipods abspielen.
 
Ja, da aber die Qualität sowieso gleich ist, würde ich FLAC bevorzugen, auch wenn die Datei ein paar Kilobyte größer wird, da es einfach viel verbreiteter ist und im Gegensatz zu Monkey's Audio schon heute von sehr vielen Hardware-Playern unterstützt wird.
 
Ich nutze eigentlich mp3, ab 192 ist das schon zu ertragen und bei der miesen Quali von aktuellen CDs ausreichend.
 
Also ich sag nur Variable Bitrate - und da ich mal darauf tippe dass hier der Großteil Audiograbber plus Lamencoder verwendet, eigentlich die Beste Möglichkeit wäre...

Ist mir das liebste und so hol ich auch das meiste aus meiner Music raus. Schließlich passt sich die Stärke der Kompression an die Qualität des Liedes an...
 
MP3 hat nicht die beste kompression, wird aber von allen tragbaren audiospielern unterstützt
FLAC ist ohne verluste komprimiert und verbraucht deshalb sehr viel speicherplatz
OGG hat eine bessere kompression als MP3, wird aber dafür von nicht so vielen tragbaren audiospielern unterstüzt
AAC erzielt fast so gute ergebnisse wie OGG von der kompression her, wird aber von wenigen tragbaren audiospielern unterstützt

bei vielen codecs kann die bitrate als variabel angegeben werden. dadurch kann speicherplatz gespart werden.
mein tipp an dich, vergleiche eine unkomprimierte FLAC datei mit MP3 mit variabler bitrate auf höchster qualitätstufe. du wirst wahrscheinlich keinen unterschied bemerken
 
Folgendes Beispeil: Man lädt sich eine Datei bei youtube runter von einer Quelle, welche schlecht ist. Dann wird angegeben 320 kbit/s. Die 320 kbit/s hören sich dann aber meiner Meinung nach auch eher bescheiden an.

Also Youtube Lieder kannst du mal gleich vergessen wenn du auf hochwertige Qualität aus bist, der Youtube eigene Converter schraubt die Bild/Ton Qualität schon ordentlich runter und die Tonspuren sind in den meisten Fällen eh nur 128Kb/s wenn überhaupt.

Ich höre selbst sehr viel Musik am Tag (4 Stunden oder mehr sind schon drin) wenn ich am PC sitze oder auch über die große Anlage und ich kann sagen das ich bisher keinen hörbaren Unterschied zwischen einer 256Kb/s und einer 320Kb/s Mp3 gefunden habe.
Natürlich muss das Quellmaterial von guter Qualität sein, sonst bringt einem das beste Format nichts, daher rippe ich meine Original CDs mit Audiograbber + Lame Encoder (256kb/s und Qualität auf hoch) und bin bis jetzt sehr zufrieden mit der Qualität.

Wenn dir 1-2€ pro Lied zu viel sind dann wird dir nicht viel anderes übrig bleiben als dir die CD gebraucht zu kaufen oder zu warten bis sie billiger wird ;). Ich persönlich kaufe fast nur noch über Amazon Marketplace meine CDs (bei meinen Lieblingsbands gibts auch mal ne Ausnahme :D ) da ich dort oft auf unter 10€ für ein Album komme und wenn bei Zustand "gut", "sehr gut" oder "So gut wie neu" steht die CDs und die Hülle eigentlich immer in einwandfreiem Zustand sind.
 
also ich handhabe es so, lade nur flac musik herunter (legal, illegal was auch immer, bin schweizer) und speichere die auf mein nas ab.

flac ist in etwa 6-7 mal grösser als mp3, also anstatt 5mb lied ist es dann halt 35mb gross

zürück zum nas:
auf dieses greift ein windows pc mit dem programm media monkey drauf, welches problemlos flac abspielt, verwaltet, tags findet etc etc. (man könnte auch direkt auf ipod übertragen, aber der kapiert kein flac)

also konvertiere ich jeweils die flac dateien auf mp3 320 kbit und speicher die auch auf das nas. auf diesen ordner greift dann itunes von meinem mac zu. diese dateien kann man dann auf den pod übertragen.
 
Alleine aus Kompatibilitätsgründen würde ich auf mp3 setzen. Wie schon gesagt wurde, ab 192KBit/s hören den Unterschied zum Original nicht mal mehr die erfahrensten TonIngs mit den berüchtigten 'Goldenen Ohren'.

Wenn ein MP3 trotz hoher Bitrate schlecht klingt, liegts an einer unsauberen (analogen) Einspielung oder wiederholter Datenkompression. Wird die Datei immer wieder hin und her konvertiert leidet entsprechend die Qualität, auch bei höheren Bitraten.
Ein guter (wenn auch etwas aufwändiger) Qualitätscheck ist übrigens, das Differenzsignal zwischen Links und Rechts zu berechnen und für sich alleine abzuhören. Klar, klingt dies immer etwas seltsam, wenns aber in den Höhen stark in Richtung metallisch/flangend geht, dann sind das meistens die Artefakte der MP3-Kompression.
 
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