Owncloud Server

M0rpHeU5

Lieutenant
Registriert
Jan. 2011
Beiträge
857
Hallo Community,

ich hab einen alten Pentium II 350 Mhz 512 MB RAM und meine Frage ist nun ob dieser noch als Owncloud Server ausreichen würde?

Wie komme ich darauf: Laut RaspberryPi Seite soll dieser auch nicht mehr Leistung haben und ich hab so ne Kiste noch bei mir rumstehen;

OS: Debian / Ubuntu mit Owncloud (Kein XServer, nur Apache2, MySQL, PHP, SAMBA?!)
Zugriffe: max. 3 User gleichzeitig
 
Tu Dir einen Gefallen und kauf lieber einen RaspberryPi. Das rentiert sich beim Stromverbrauch sehr schnell!
 
Da könnte ich dir auch ein Board mit P4 1,6GHz vermachen ;) könnte halt doch passieren das der da bissl in die Knie geht hab ich die Befürchtung.

Joa der Stromverbrauch is ja gleich die nächste "Baustelle".
 
Zuletzt bearbeitet:
Stromverbrauch ist eine berechtigtes Kriterium;
Von der Leistung bin ich auch sehr skeptisch, ob der das noch mit macht; Alternativ hätte ich noch ein Laptop mit PIII-M mit 1GHz (35W);

Wobei laut Intel Ark der PII nur 22W TPD hat, ok es kommen noch weitere Komponenten hinzu und dann ist man bestimmt gleich 50W+
 
M0rpHeU5 schrieb:
Von der Leistung bin ich auch sehr skeptisch, ob der das noch mit macht;
Nö, sollte reichen. Sind ja nicht gerade 1000 Hits pro Minute...

Aber der Stromverbrauch machts. Nach 3 Jahren hast du da sogar die Kosten für ne mittelgroße Fertig-NAS zusammen, von ner Raspberry mal ganz zu schweigen.
 
Schade -- Ich hab gemeint ich kann die alte Kiste noch irgendwo sinnvoll einsetzen; ^^

Wobei ich könnte es ja, zu "Forschungszwecken" ja mal testen, ob Owncloud drauf läuft;
 
Wenn es zum ausprobieren ist: Nimm ne VM.
Soll es ernsthaft sein: Root-Server (bitte bitte gut absichern und damit beschäftigen!!).
Oder eben ein ULV Board mit etwas mehr Ram, Raid 1 usw...

​Gruß.
 
Bei Root-Servern fehlt mir das Wissen und da hab ich im Moment leider zu wenig Zeit dazu mich einzulesen;

Aber danke für die Hilfe;
 
davidbaumann schrieb:
Soll es ernsthaft sein: Root-Server (bitte bitte gut absichern und damit beschäftigen!!)
Wozu denn?
Eine Raspberry am Heimanschluss mit etwas Port-Weiterleitung NUR für die Ports, die man für Owncloud braucht, reicht vollkommen. Da muss man keinen Dedicated Server anmieten.

Noch einfacher wäre natürlich, einfach irgendwo ein billiges Hostingpaket zu buchen. Da Owncloud weitestgehend über HTTP(S) läuft klappt das beim fast jedem Hoster. Nur für WebDAV/CalDAV muss man noch einmal nachhaken.
 
Ein Pi hat nicht gerade viel Möglichkeiten für viele Festplatten, RAID etc. Das sollte man bedenken - eventuell wäre eine kleine, aktuelle Intel-CPU oder eine Art SoC-Lösung wie die Boards mit AMD-APU etwas.

Allerdings ist ownCloud nicht sehr hungrig an Leistung (es ist ja nicht OpenXchange Apps). Bei mir läuft die RC4 zwecks Document-App auf einem Apache mit erzwungenem HTTPS (welches meines Wissens nach mehr Leistung braucht) für mich und ein paar externe Nutzer. Und was soll ich sagen...

Code:
$ uptime
 14:17:45 up 37 days,  2:35,  1 user,  load average: 0.01, 0.04, 0.05

Daaron schrieb:
Wozu denn?
Eine Raspberry am Heimanschluss mit etwas Port-Weiterleitung NUR für die Ports, die man für Owncloud braucht, reicht vollkommen. Da muss man keinen Dedicated Server anmieten.

Noch einfacher wäre natürlich, einfach irgendwo ein billiges Hostingpaket zu buchen. Da Owncloud weitestgehend über HTTP(S) läuft klappt das beim fast jedem Hoster. Nur für WebDAV/CalDAV muss man noch einmal nachhaken.
OwnCloud wird über 443 und 80 angesprochen und öffnet damit theoretisch Scheunentore. Man solle schon wissen was man tut! Sobald ich einen Server aufsetze und Ports öffne sollte ich mir sehr sicher sein, dass da keine Lücken entstehen, da ich mit ownCloud ja auch sensible Daten (Kalender, Kontakte, Dateien) hosten kann. Ganz theoretisch reicht ein unsicheres Plugin oder ein eigenes "Mal-Eben-Was-Testen"-PHP-Skript ohne Injection-Schutz welches von außen aufrufbar ist und man kann dir den ownCloud-Server aufschrauben.

Extern zu hosten geht zwar, macht aber die Grundidee, dass meine (persönlichen) Daten bei mir und nicht bei Google, Dropbox oder sonst wo hosten irgendwo zu Nichte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Elcrian schrieb:
Ein Pi hat nicht gerade viel Möglichkeiten für viele Festplatten, RAID etc. Das sollte man bedenken
Aktiver USB Hub dran und ne kleine Rotte USB-Platten nutzen. Ein mdadm-basierter Soft-RAID sollte auch mit USB-Devices funktionieren.

OwnCloud wird über 443 und 80 angesprochen und öffnet damit theoretisch Scheunentore.
Das sind genau 2 recht harmlose Ports, die vom Apache belegt sind. Solange der nicht vollkommen idiotisch konfiguriert ist (was er bei Debian -> Raspbian nicht ist), ist da kaum was kaputt zu spielen. Man kann verbessern, indem man auf FastCGI+PHP-FPM oder MPM-ITK statt MPM-Prefork setzt, aber das sind Feinheiten.

Ganz theoretisch reicht ein unsicheres Plugin
Das kann dir aber auch passieren, wenn du deine Owncloud bei Hosteurope oder sonstwo hosten lässt...

oder ein eigenes "Mal-Eben-Was-Testen"-PHP-Skript ohne Injection-Schutz welches von außen aufrufbar ist und man kann dir den ownCloud-Server aufschrauben
Name-Based VHosts mit unterschiedlichen Usern, z.B. per MPM-ITK oder SuEXEC+FastCGI+PHP-FPM... Fertig. Kinderspiel, aber wirklich.

Extern zu hosten geht zwar, macht aber die Grundidee, dass meine (persönlichen) Daten bei mir und nicht bei Google, Dropbox oder sonst wo hosten irgendwo zu Nichte.
Es geht ja eher darum, die Daten nicht in Ami-Land zu hosten. Wenn du z.B. zu Hetzner gehst verlassen sie das Land nicht.
Außerdem sollte man eh alles verschlüsseln, was irgendwie außerhalb des lokalen Systems lesbar ist. Die einfachste Variante ist, sich bei jeglicehn Dokumenten strikt auf ODF statt Microsoft-proprietäre Formate zu stützen, denn ODF verwendet als Verschlüsselung AES256. Da beißt sich selbst die NSA die Zähne aus. Und weil ODF eben 100% offen ist (anders als z.B. MS OOXML) kann Owncloud auch ODF lesen.

Unabhängig davon verschlüsselt OwnCloud auf Wunsch alle gehosteten Dateien.
 
Zurück
Oben