Elcrian schrieb:
Ein Pi hat nicht gerade viel Möglichkeiten für viele Festplatten, RAID etc. Das sollte man bedenken
Aktiver USB Hub dran und ne kleine Rotte USB-Platten nutzen. Ein mdadm-basierter Soft-RAID sollte auch mit USB-Devices funktionieren.
OwnCloud wird über 443 und 80 angesprochen und öffnet damit theoretisch Scheunentore.
Das sind genau 2 recht harmlose Ports, die vom Apache belegt sind. Solange der nicht vollkommen idiotisch konfiguriert ist (was er bei Debian -> Raspbian nicht ist), ist da kaum was kaputt zu spielen. Man kann verbessern, indem man auf FastCGI+PHP-FPM oder MPM-ITK statt MPM-Prefork setzt, aber das sind Feinheiten.
Ganz theoretisch reicht ein unsicheres Plugin
Das kann dir aber auch passieren, wenn du deine Owncloud bei Hosteurope oder sonstwo hosten lässt...
oder ein eigenes "Mal-Eben-Was-Testen"-PHP-Skript ohne Injection-Schutz welches von außen aufrufbar ist und man kann dir den ownCloud-Server aufschrauben
Name-Based VHosts mit unterschiedlichen Usern, z.B. per MPM-ITK oder SuEXEC+FastCGI+PHP-FPM... Fertig. Kinderspiel, aber wirklich.
Extern zu hosten geht zwar, macht aber die Grundidee, dass meine (persönlichen) Daten bei mir und nicht bei Google, Dropbox oder sonst wo hosten irgendwo zu Nichte.
Es geht ja eher darum, die Daten nicht in Ami-Land zu hosten. Wenn du z.B. zu Hetzner gehst verlassen sie das Land nicht.
Außerdem sollte man eh alles verschlüsseln, was irgendwie außerhalb des lokalen Systems lesbar ist. Die einfachste Variante ist, sich bei jeglicehn Dokumenten strikt auf ODF statt Microsoft-proprietäre Formate zu stützen, denn ODF verwendet als Verschlüsselung AES256. Da beißt sich selbst die NSA die Zähne aus. Und weil ODF eben 100% offen ist (anders als z.B. MS OOXML) kann Owncloud auch ODF lesen.
Unabhängig davon verschlüsselt OwnCloud auf Wunsch alle gehosteten Dateien.