Panasonic FZ200 - 25 - 600mm bei f/2,8

LordB

Commodore
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http://www.dpreview.com/previews/panasonic-lumix-dmc-fz200

Hier geht man endlich mal den Weg zu mehr Lichtstärke, denn ein größerer Sensor passt ja leider kaum bei der zu überbrückenden Brennweite.
Frage ist nur, ob man bei Offenblende die optimale Schärfe erhält.

Ich finde diese Kamera, ohne sie natürlich Live erlebt zu haben, auf jeden Fall höchst interessant für alle, die einen Super Zoomer, aber keine Systemkamera oder DSLR haben wollen.

Erinnert mich an meine Sony DSC F828. Schön, dass sich manch ein Hersteller wieder auf solche Tugenden besinnt.
 
Warum sollte das eine rethorische Frage sein?! Die ist berechtigt, gerade bei Available Light Fotografie!
Wenn die Kamera damit beworben wird, sollte die Optik das auch entsprechend leisten.

Die Diskussionsgrundlage: Neu! Gibt es jetzt! 25 bis 600 bei f/2.8.

;)
 
Schade
1/2,3" ist natürlich nicht so der Burner in einer recht großen Bridge.
 
Wie willst Du bei der kompakten Bauform die Brennweite sonst realisieren? Klar, ich fänd einen 1/1,7 oder 2/3" Sensor auch besser ;-) Aber dass ist der Grund, warum ich die Lichtstärke des Objektivs so erwähne. f/2,8 bei 600mm ist doch eigentlich für solch eine Kamera ein Fest. Normal sind hier f/5,6 oder schlechter.
 
es sind 2.8-4.5 wenn schon. :-/
und wer soll die 600mm bei blende 5 freihändig halten? das sagt den doch keiner beim kauf, dass das nur mit stativ geht.
 
drago1401 schrieb:
es sind 2.8-4.5 wenn schon. :-/

Nein, schau noch mal in den dpreview Artikel. "[...] the FZ200 maintains F2.8 on a 24x, 25-600mm equivalent lens.". Wenn du auf das Bild von der Kamera geschaut hast, auf dem Objektiv steht genau:

"1:2.8/4.5-108". Das 4.5 bezieht sich nicht auf die Blende, sondern auf die Brennweite. Bedenke dass der Sensor extrem klein ist, etwa Crop-Faktor 5,55.
 
Nein, es sind 2,8 über den gesamten Brennweiten Bereich. Du hast vermutlich die Brennweite gesehen, 4,5 - 108mm.

Kommt auf den Stabi, das Wetter und den Benutzer an, behaupte ich zu sagen. Ich habe die angehängten Bilder mit einer SZ-30 freihand gemacht. Das Tele-Bild hat 600m und ist in meinen Augen nicht verwackelt.

Ich hatte mal eine Nikon P500, da konntest Du den Bildstabi verbrennen, da ist beinahe alles ab 300mm verwackelt.
 
Na 600 mm, ohne zumindest ein Einbeinstativ zu verwenden, ist schon sehr grenzwertig, geht man nach der bewährten Faustregel Verschlusszeit = 1/Brennweite aus. Da bringt der Bildstabilisator meist auch nicht mehr viel und wenn sich die Sonne mal hinter den Wolken versteckt - adjö ;)

Ergänzung: Mich würde die Verzeichnung dieses Objektives sehr interessieren...
 
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Siehe Bild oben ... geht. Sicher, die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Und?
Das ist schon deutlich mehr, als vor ein paar Jahren möglich war.
Ich finde es ein erstaunliches Stück Technik.

Auch alte Regeln dürfen sich den modernen Möglichkeiten anpassen, findest Du nicht?
 
Naja, dafür ist es sehr stark USM worden, wirklich scharf ist das mMn. nicht. Den Qualitätsverlust sieht man an deinem Beispiel sehr deutlich, auch, wenn sich die Bilder auf ein anderes Kameramodell beziehen.

Auch alte Regeln dürfen sich den modernen Möglichkeiten anpassen, findest Du nicht?

Die Frage ist, ob man es sinnvoll einsetzt ;)
Aber klar, den Bildstabilisator in meinem 70-200 mm VRII möchte ich (wenn Freihand genutzt) nicht vermissen...
 
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a) Bild ist stark komprimiert b) Kompaktkamera mit 16MPx

Was erwartest Du da?

Aber es war klar, dass das jetzt kommt ;)
Ich finde es für freihand bei 600mm und einer Kompaktkamera bemerkenswert gut.

Aber gut ... ich will darüber nicht Streiten.

USM? Unscharf Maskiert? Ultra Sonic Motor? Sprich nicht in Zungen ;)
 
USM? Unscharf Maskiert?

Genau, dafür soll es stehen, sollte aus dem Kontext aber auch erkenntlich sein.

Aber gut ... ich will darüber nicht Streiten.

Aber ich diskutieren :D
Der Vorteil einer Bridge ist natürlich die Flexibilität, die Kompaktheit und gewisser Maßen der Preis. Das Ganze mit F2.8 durchgehend bei so einer großen Brennweite klingt fast wie ein Traum, der zumindest in meinen Gedankengängen bezogen auf die Leistung bei 600 mm und Offenblende nicht wahr sein kann. Ich denke nur weil Leica draufsteht, ist noch lange nicht Leica drin. ;)

Weiß man schon was über den Preis? Man muss bei soetwas natürlich immer das P/L Verhältnis berücksichtigen...
 
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Natürlich wird das als Eierelegende-Wollmilchsau konzipierte Bridge-Design seine Kompromisse haben, die allerdings schon bei der FZ150 sehr verschmerzbar waren. Ich schiele immer wieder auf solche Kameras, wurde aber durch oben genannte P500 sehr stark in die Realität zurück geholt.
Die SZ-30 allerdings war schon irgendwie ein echt cooles Technik-Wunder. Zwar mehr Knipse, okay, aber das, was sie versprach, konnte sie gut. Wäre der 16MPx Sensor nicht gewesen ...

Die Linse der FZ200 ist jedenfalls deutlich größer geworden, und warum sollte da ausnahmsweise nicht Leica drin stecken? Oder zumindest die Berechnung und das OK samt Qualitätskontrolle von Leica?
Es ist die Top Bridge von Panasonic, da werden sich beide Seiten wohl kaum den Namen ruinieren wollen, selbst wenn das endgültige Glas irgendwo bei "aufgehende Sone Peking" produziert wird, wenn die Qualität stimmt ...
Ähnlich wie jetzt mit der LX-7, die eine Anfangslichtstärke von f/1,4 bietet, wird da schon ordentlich Leica know how drin stecken.
Ergänzung ()

Also beim Preis läutet Chip.de etwas von 600 Euro.
Ich vermute mal einen Marktpreis um 450 - 490. Ist aber reinste Spekulation meinerseits.
 
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das schielen hört auf, wenn du dich richtig in eine DSLR verliebt hast.
aber vielleicht werde ich auch nur alt, weil ich mit meiner kompakten nicht mehr klar komme. - da biltzt die doch einfach ungefragt. :D oder auf einer party wo die große nicht mit durfte habe ich ganze 10 bilder geschoßen. das waren früher mehr.

die konsequenz, die ich daraus ziehe, ist die große oder keine .... ^^
 
Megamind schrieb:
Ich hatte mal eine Nikon P500, da konntest Du den Bildstabi verbrennen, da ist beinahe alles ab 300mm verwackelt.
Ich hatte mal die Canon SX30 IS. Zoom 24-840mm. Der Stabi war selbst bei 800mm noch brauchbar. Die Bildqualität war aber generell grenzwertig. Bei der SX40 soll Canon einiges nachgebessert haben.
 
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