Partielle Internetsperre im Netzwerk

Rapilon

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Hallo liebes Forum,

da ich neu bin, verrate ich euch erstmal das mein Name Robyn ist und mich in den mittleren Zwanzigern befinde.

Aber nun zu meinem Problem.

Die Situation ist folgende.

Es handelt sich um ein Netzwerk von rund 20 PCs
Bedingt durch die doch sehr schlechte räumliche Lage, sind alle Formen von Internet nicht machbar.
Zum einen durch Vertragslaufzeiten, da wir nur kurzzeitig an diese Räumlichkeit gebunden sind, zum anderen gibt es dort auch einfach nichts...

Erste Möglichkeit: SkyDSL

Kommt nicht in frage wegen der absolut zerstörerischen Kritikenflut im Netz.
Und Leistungstechnisch ist SkyDSL zu unzuverlässig, als das die Investition in die Hardware gerechfertigt wäre.


Zweite Möglichkeit: LTE

LTE ist dort von den D-Netz Betreibern gut ausgebaut.
Problematisch bei Interessanten Tarifen ist wieder die Vertragslautzeit. (Spitze wäre der TelekomHybrid, aber ebenfalls 24 Monate VLZ)
Bleibt uns nur die Notlösung Prepaid LTE. (Vodafone hat dort recht interessante Tarife, bei denen sich mit 2 Augen zu mit arbeiten ließe)

Unser Netz ist das Klassische C-Netz wie zu Haus.
Zusammengeführt wird das ganze an zwei ZyXel GS-2024

Im Netz befindet sich ebenfalls ein improvisierter Windows 7 "Server", der uns in dieser Übergangslösung für FTP und ein paar wenige Anwendungen zur verfügung steht.


Nun zum Problem.
Eine Internetverbindung im Netz freigeben etc. sollte nicht wirklich ein Problem darstellen.
Allerdings kann ich es mir nicht leisten das dann alle im Netz befindlichen Rechner anfangen ihre Windows Updates etc. über die 5GB Datenvolumen LTE zu machen.
Wie komme ich nun auf einen Grünen Zweig mit dieser LTE Lösung?
Gibt es Möglichkeiten Netzwerkadapter bezogene Sperren für prinzipiell alle Verbindungen, ausser die von einigen ausgewählten Programmen zu erlauben?

Zumal diese Anwendungen nicht auf dem Server ausgeführt werden, sondern von den Clients.
(Das diese in der Client Firewall freigebene sein möchten ist mir soweit bewusst.)
Aber wie verklicker ich dem Gateway, dass er lediglich den Traffic von diesen Anwendungen durchschieben soll zum LTE, und allen anderen zB HTTP Traffic sperren?
Im gleichen Zuge dürfen natürlich nicht die lokalen Anwendungen dabei gesperrt werden.
zB möchte ich auch bei FTP Sperre ins Internet, weiterhin auf den lokalen FTP zugreifen können. Weiß nicht in wie fern ich da mit Portsperren Probleme bekommen kann.
Der Server hat auch nur einen RJ45 Port z.Z.
Wenn ein zweiter Port zur Trennung von Intern und Extern zur Lösung beitragen kann, ließe sich dort mit Sicherheit noch etwas dran machen.

Ich hoffe ich hab mich einigermaßen verständlich ausgedrückt und finde hier den ein oder anderen Vorschlag :)

LG Robyn
 
Wende Dich dafür an eine Firma. Frickel-Lösungen im Businessbereich sind schlimmer als SkyDSL :P

lg
fire
 
Allerdings kann ich es mir nicht leisten das dann alle im Netz befindlichen Rechner anfangen ihre Windows Updates etc. über die 5GB Datenvolumen LTE zu machen.

Windows Server der per WSUS Windows Updates den Clients zur Verfügung stellt und die Clients die sich per GPOs diese nur bei dem Server abholen.
Für den Rest kannst den Server als RAS einsetzen um so den Netzwerktraffic zu steuern, ggf. auch mit einer UTM wie Sophos.
 
geh zum nächsten telekom-shop oder sonst ein lte anbieter und lass dich beraten.
 
Da ich selbst für einen großen ISP tätig bin, allerdings ehr im Technischen Bereich für Großkunden, kann ich mir die Antwort die ich einem T-Shop oder Vodafone Shop erhalte selbst geben... Da werde ich wohl um einiges weniger adäquate Antworten erhalten als hier im Forum.

edit: Rechtschreibung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe ich nicht. Du bist im technischen Bereich für Großkunden tätig, fragst aber im Endkunden-Shop nach einer Leitung?

Muss sich wohl was geändert haben in den letzten Jahren. Bisher haben wir alle Kunden an einen Provider vermitteln können, der eine Leitung verlegen konnte. Und wenn es 4 gebündelte sind...

Klingt hier aber eher nach 20eur-Billig-Internet für die Firma.

Dann wären auch Gateway-Router ala Intra2Net oder Astaro wohl nichts für euch. Die Kosten mehr :)
 
Wie bereits erwähnt handelt es sich um eine kurze Übergangsphase (kurz heisst in dem Falle keinen Monat).
Dafür werde ich mir keine Company Connect oder sonstiges in das Kuhdorf bestellen.
Es ist eine extrem spartanische, improvisierte Lösung für einen Zeitraum, auf den alle beteiligten keine Lust haben, dennoch spielen Kosten, wie zu jeder anderen Zeit des Jahres, einen entscheidenden Faktor bei der Sache.

Es sei denn ihr könnt mir einen ISP zur Hand reichen, der mir ein nicht all zu kostenintensiven Tarif ohne VLZ anbieten kann. Und eine DSL-Light Geschwindigkeit bringt mich am Standort auch nicht weiter...
Wir verursachen nicht sehr viel Traffic, allerdings kann es zu "Stoßzeiten" kommen.
 
Grundlegend keine schlechte Idee mit 1&1, auch wenn ich bisher kein großer Fan von 1&1 bin ;)
Einziges Problem im Vergleich zu Vodafone Beispielsweise, ist das begrenzte Datenvolumen.
Bei 1&1 wären das 8 bzw 10 und Zubuchoption von 2 GB (und dann wäre, soweit ich es gesehen habe, der Monat im Prinzip vorbei, abgesehen von den 64Kbit/s Restgeschwindigkeit)

Bei Vodafone wären es 5 GB, allerdings bin ich mir relativ sicher, das man diese 5 GB jederzeit neu buchen kann, da Prepaid.

Was das ganze bei Vodafone etwas flexibler macht, da ich bei Bedarf jederzeit nachbuchen könnte, da nicht gewiss ist was nun tatsächlich an Traffic dabei rumkommt... Es wird sich irgendwo zwischen 2 GB und 20 GB bewegen, für den Zeitraum.

Edit: Allerdings fällt mir gerade auf, dass ich aktuell noch nicht so wirklich weiter bin, wie das Internet im Netzwerk halbseitig sperre... :lol:
Jemand einen Vorschlag mit relativem Aufwand? Da dies ebenfalls nur für diese kurze Übergangsphase von Bestand ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dir die Windows-Updates Sorgen bereiten, schalte sie ab. Je nach Netzwerklayout entweder zentral oder an jedem PC separat. Letzteres dauert bei 20 Arbeitsplätzen auch nur 30 Minuten oder so.. Ist also kein Ding der Unmöglichkeit.

An der Firewall wird es schwierig. Soweit ich weiß laufen die Updates über Port 80 bzw. 443. Wenn du die sperrst, kann man nicht mehr surfen. Ich meine mich zu erinnern, dass man *update.microsoft.com blocken kann. Dann funktionieren die Updates auch nicht mehr. Auch da wieder: Entweder zentral am Router bzw. der Firewall, zentral im DNS-Server (zB Umleitung auf eine interne IP) oder jeweils am Client-PC über die Host-Datei.

Bevor man sich nen Riesenkopf darum macht wie man das möglichst effizient und sicher macht - für wenige Wochen - würde ich ganz einfach die Updates abschalten. Grundsätzlich ist das natürlich keine gute Idee, aber für 2-3 Wochen finde ich das Risiko noch überschaubar. Das ist aber Ansichtssache, im Zweifelsfalle besteht natürlich das Risiko, dass die Systeme angreifbar sind, wenn gerade jetzt im Netz ein Exploit auftaucht.
 
Edit: Allerdings fällt mir gerade auf, dass ich aktuell noch nicht so wirklich weiter bin, wie das Internet im Netzwerk halbseitig sperre...
Jemand einen Vorschlag mit relativem Aufwand? Da dies ebenfalls nur für diese kurze Übergangsphase von Bestand ist.

Stell dir doch einen Raspberry hin und lass diesen als Squid Proxy arbeiten. Darüber kannst du den Internetzugriff genau definieren.
 
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