PC als Server einsetzen /Netzwerk

sepete

Cadet 1st Year
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Hallo Leute!

Ich möchte gerne in meiner Praxis, die mit insegsamt 4 PC-Arbeitsplätzen ausgestattet sein soll ein Netzwerk installieren. Ich hätte mir gedacht den "alten" PC als Server laufen zu lassen.

Der PC, der als Server verwendet werden soll ist ein HP Pavilion Slimline s5302at (Daten siehe im Anhang).

Meine Frage dazu ist, ob dies funktionieren wird und wenn ja, wie richte ich den PC am besten ein? Ich setzte ihn gerade neu auf und installiere Win7 prof.

Vielen Dank für eure Hilfe!

lg peter
 
In ner Praxis dürfen wahrscheinlich nicht alle Daten von allen Personen eingesehen werden, oder?
--> Datenschutz -> Datenschutzbeauftragten fragen ;)

Was soll laufen, was soll gehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie bereits erwähnt, hängt es stark von der jeweiligen Verwendung ab. Abhängig vom Einsatzzweck "musst" du auf Windows Server als OS setzen oder dir ein OpenSource Domaincontroller (zur zentralen Verwaltung sämtlicher Benutzer/Accounts) installieren.
 
nun ja es soll eigentlich ein praxisverwaltungsprogramm laufen. da kann man sowieso - vom hersteller so eingestellt - Zugriffsrechte verteilen, also sensible Daten sind dadurch geschützt.
Jeder PC sollte dann einen eigenen Desktop haben bzw. jeder Benützer ein eigenes Profil?! Wäre sinnvoll, oder?

lg
 
ohne genaue beschreibung des einsatzgebietes kann das keiner sagen. wie schon gesagt wie schauts aus mit datenschutz, datensicherheit (falls mal HDD deffekt) usw.
Ergänzung ()

werden die daten von dem programm verschlüsselt? kommt ja mal vor das so ein gerät über nacht wech kommt. denkbar wäre dafür die HDD mit truecypte zu verschlüsseln sodas bei einer stromtrennung / runter fahren erst ein passwortabfrage kommt.

Raid 1 wird das kleine greät wohl nicht können... (datensicherheit)
 
Einsatzgebiet ist eine Physiotherapiepraxis. Die Daten sind hps. Patientendaten (Adresse, Kontaktdaten, Rezeptverwaltung).
Es werden regelmäßig Sicherungen gezogen. Das Programm ist so aufgebaut, dass Datenschutz und Datensicherung kein Problem ist.
 
Du willst den Rechner also als Server für eine spezielle Software verwenden. Wenn die Server Software auf Windows 7 Professional läuft (sehe keinen Grund, warum nicht), dann kannst du das so machen. Dem Server sollte jedoch eine feste IP zugeordnet werden (d.h. keine automatische IP-Vergabe/DHCP für den Server). Wenn die Daten regelmäßig gesichert werden, ist es iO.

Seid euch aber im Klaren, das sämtliche nicht gesicherten Daten verloren sind, wenn der Server ausfällt. Außerdem muss dann erst Ersatz angeschafft werden, dieser installiert und konfiguriert bevor ihr weiter arbeiten könnt.
 
Ok das ist natürlich ein Punkt zum diskutieren.
Was wäre eine sinnvolle alternative (auch kostengünstig)?
Ergänzung ()

kann dann der "server-PC" eigentlich auch als Arbeitsplatz dienen oder darf da drauf niemand arbeiten?
 
Da es hier durchaus um kritische Daten geht, solltest du vllt besser ne Netzwerkfirma mal zu rate ziehen...

Theoretisch kann da jemand drauf arbeiten, empfehlenswert ist es IMHO nicht.

Was sinnvoll ist, hängt von vielen Faktoren ab (wie lange darf das Netzwerk im Worst-Case ausfallen usw)...
 
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Macht den Sepete nicht verrückt, der will nur eine kleine Praxis einrichten, und keinen Firmenkonzern aufbauen.

Es ist nicht selten, das kleine Praxen ihre IT zum guten Teil selbst managen.

Das was Sepete vorhat geht, auch mit Win7.

Was wir jetzt nicht wissen, ob das eingesetzte Programm in der Lage ist, auf Freigaben von Netzlaufwerken zuzugreifen oder eine SQL Verbindung aufbaut, weil auf den Server nur eine Datenbank liegt. Das muß vorab geklärt werden.

Werden Roaming Profiles gewünscht, also jeder User kann sich von jeden Rechner anmelden und bekommt immer sein Profil, dann muß eine Lösung auf Windows Server Basis her.

Hat der Sepete nicht, der will Win 7, also bleibt nur, auf jeden PC einen lokalen Account einrichten. Dort dann die Programme drauf, die eingesetzt werden sollen, feste IP, geschlossenes Netzwerk ohne Verbindung zum Internet und man hat Ruhe.

Keine Windows Updates, keine Zugriffssicherungen von draussen, keine Routerkonfiguration etc. Ein Switch reicht.

Für Internet dann den Rechner zu Hause, das spart auch Diskussionen mit den Angestellten wegen Internet auf der Arbeit.
 
danke für die hilfreichen antworten :)

jackson hat recht, ein kleines netzwerk reicht.
was jedoch schon wichtig wäre, dass jeder PC Internet Zugriff hat, weil wir über die PCs auch faxen und mailverkehr haben müssen. das ginge allerdings auch über wlan?!

Zum aufbau der netzwerkverbindung noch ne frage:
kann ich da einfach den punkt "heimnetzwerk" auswählen? reicht das schon?

und kann ich an den Server-PC den Drucker anschließen über den alle ausdrucken können?

sorry meine unwissenheit ;)

lg
 
@ sepete
Internetzugriff hat dann jeder Rechner. Ihr setzt einen Router hinter den Telefonanschluss (son Teil hat heutzutage ja auch jeder stehen), welcher Internet an sämtliche Geräte im Netzwerk liefert. Faxen kann man über den Internetanschluss jedoch nicht! Dazu benötigt ihr z.B. speziell ein Drucker/Faxgerät mit dieser Funktion, welcher direkt mit einem Telefonanschluss versehen wird (old school halt). Alternativ gibt es Faxanbieter, welche Faxe via Internet entgegen nehmen und dann regulär Faxen.

Der Drucker kann an den Server angeschlossen werden. Dort wird er wie ein regulärer Drucker installiert. Anschließend wird er in der Druckerverwaltung als "als Netzwerkdrucker freigeben" ausgewählt. Jeder PC, der über diesen Drucker drucken soll, wird in der Druckerverwaltung auf "Netzwerkdrucker verwenden - IP: Server-IP/Druckername" eingerichtet.

Ich würde dir empfehlen, mal jemand zu Fragen, der ein bisschen Ahnung hat. Ihr müsst die PCs, zumindest aber den Server, auf eine feste IP konfigurieren, den Router und Drucker einrichten, Netzwerk verlegen etc. Das sollte jemand machen, der sowas schon mal gemacht hat bzw. weiß, wie man das überhaupt macht :).

Beim Server möchte ich dennoch anraten, evtl. mal auf einen energiesparenden PC zurück zugreifen (spart Stromkosten), in dem zwei Festplatten via RAID1 angeschlossen werden. Fällt eine Festplatte aus, läuft der Rechner dennoch weiter und verliert nicht sämtliche Daten. So ein PC mit uralt Festplatte schreit förmlich nach Datenverlust innerhalb von zwei/drei Jahren ;-).
 
Faxen geht nicht über WLAN, da ISDN. Und ob ich mir WLAN in der Firma antue, würde ich mir doch nochmals überlegen.

Drucker kannste anschließen.

Wenn ihr Mailverkehr haben wollt, braucht ihr natürlich noch nen Fax- und Mailserver und evtl gesetzlich vorgeschriebene Mail-Archivierung usw.

Ganz so klein scheint das doch nicht werden sollen...
 
@ faxen:ich habe enie FritzBox Wlan 7270. Damit haben wir auch immer gefaxt, das funktionierte recht gut und das geht offenbar auch über Wlan?!
 
@ sepete
Das geht vermutlich nicht über WLAN. Du hast an das Gerät direkt das Telefonkabel und an dein PC angeschlossen? Auf deinem PC läuft eine extra Software? Diese verbindet sich mit dem Gerät und baut eine reguläre Telefonverbindung auf. Das geht so NICHT via Ethernet (egal ob gebunden oder WLAN). Technisch wäre dies möglich, aber ich vermute die Software im Router kann das nicht.

Was ich für wahrscheinlicher halte, ist ein ähnlicher Vorgang wie beim Drucker. Gerät am Server anschließen, Software installieren und evtl. kannst du das Modem (und damit die Faxverbindung) direkt an das Netzwerk teilen.
 
Ich bezweifle, dass ihr sowas eingesetzt habt:
https://secure.wikimedia.org/wikipe...ie#Fax_.C3.BCber_IP_.28Fax_over_IP.2C_FoIP.29

Ich denke eher, ihr hattet nen Server mit ISDN-Karte und entsprechener Software oder eben ein Multifunktionsgerät, das die Faxe verschickt hat.

Mit deinem Wissensstand wirst du um nen externen Dienstleister aber wohl nicht herumkommen, wenn du dich auch noch ein wenig um die Patienten kümmern willst....
 
Zuletzt bearbeitet:
so ich hab jetzt mal alle 4 PCs aufgesetzt. Alle laufen mit Win7 prof.
soll ich nun das netzwerk über "heimnetzgruppe" konfigurieren oder gibt es da einen anderen Weg?
 
Du musst am jeweiligen Netzwerkadapter eine eigene IP, Subnetzmaske, Gateway (IP des Routers) und DNS IP (IP des Routers) vergeben. Die Heimnetzgruppe bautdann erst auf die IP Verbindung auf. Du willst jedoch erstmal feste IPs für die einzelnen Rechner vergeben. Dein Vorhaben funktioniert komplett ohne die Heimnetzgruppe.

Der Router hat z.B. die IP x.x.x.1, der Server bekommt die x.x.x.10 (8-9 sind für andere Netzwerkgeräte, wie z.B. WLAN APs, etc. frei) und die Clients kannst du z.B. ab x.x.x.20 nummerieren. DHCP würde ich im WLAN AP auf ungefähr 100 einstellen, wenn ihr überhaupt "unbekannte" Geräte im WLAN zulassen wollt.

Ach und ich würde die Rechner auch sinnvoll benennen wie z.B. den Server "Server-Main" und die Clients "PC-Empfang", "PC-Raum1" etc. Außerdem solltest du gleich mal Anfangen eine Liste zu führen, welches Gerät (PC Name, Beschreibung, ...) welche IP bekommen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jepp, ohne Doku ist die Fehlersuche ein Graus ;)
 

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