Es ist ein Skandal, Webby: erst wirst Du genötigt, dieses Formular auszufüllen und dann... -> Funkstille.
Der Verwendungszweck "Büro", den Du genannt hast, ist ein vager Begriff. Was man gemeinhin darunter versteht sind Office-Programme, Internet, vielleicht noch Bildbearbeitung, Sprach-in-Text-Umwandlung und branchenspezifische Softwarelösungen. Im Grundsatz schafft das jede müde Ultrabook-CPU, so dass die schnelleren Desktop-Prozessoren allesamt schon fast überqualifiziert sind.
Ich schlage mal ein solides System vor, das sich auch bedingt zum Zocken eignet und an dem man bei Bedarf auch einen 4K-Monitor@60Hz hängen kann:
AMD A12-9800, 4x 3.80GHz, boxed (AD9800AUABBOX) ab € 99,55
MSI B350M Mortar (7A37-002R) ab € 80,21
Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16-18-18-36 (CMK16GX4M2B3200C16) ab € 148,95
Crucial MX300 525GB, SATA (CT525MX300SSD1) ab € 142,67
LiteOn iHAS124 schwarz, SATA, bulk ab € 11,03
Seasonic G-Series G-360 360W ATX 2.3 (SSR-360GP) ab € 55,24
Cooler Master Silencio 352M schwarz, schallgedämmt (SIL-352M-KKN1) ab € 56,71
Summe der Bestpreise: 594,36 €
Zum Vorschlag aus Post #1 folgende Abweichungen/Anmerkungen:
Ein Büro-PC läuft lange und verbraucht idealerweise wenig. Ein wenig effizientes 550-Watt-Netzteil ist überdimensioniert und treibt den Verbrauch unnötig in die Höhe. Ich habe ein Gold-zertifiziertes Netzteil vorgeschlagen, das im typischen Lastbereich von ~ 25 Watt noch vertretbare Werte hat und vor allem recht leise arbeitet.
Irgendeinen Hinweis darauf, dass hier ein Hexacore mit HT Vorteile bringt, fand ich nicht. Ich schlage deshalb einen Quadcore vor, der genügend Kapazität hat, auch Hintergrundaktivitäten wie Virenscanner und E-Mailabfragen wegzustecken. Wegen des höheren Taktes hat der A12 eine Singlethreadleistung, die knapp vor dem von Dir gewählten Ryzen R5-1600@stock liegt. Vorteil des A12 ist das APU-Konzept: die integrierte Grafik eignet sich auch bedingt zum Zocken. Die GPU-Rechenleistung liegt so etwa auf dem Level einer GTX 750 (ohne TI).
Eine wesentliche Abweichung liegt in der Geschwindigkeit des Hauptspeichers. Es gibt einige Office-Programme, die fast linear mit der Speichergeschwindigkeit skalieren. Bei einem AM4-System sollte man dies unbedingt nutzen und schnellen RAM einsetzen, bei Intel ist das den teuren Z-Boards vorbehalten. IM Prinzip würden für einen Bürorechner 8 GB reichen, mit 16 GB sollte man auch für die Zukunft auf der sicheren Seite sein.
Als Massenspeicher habe ich nur ein SSD-Laufwerk mit 500 GB Kapazität vorgesehen. Ohne große Tripple-A-Spielesammlung und Video-Bibliothek sollte das für einen Büro-PC für Jahre ausreichend sein. Ist auch praktikabler, als jeweils entscheiden zu müssen, was auf die SSD und was auf die HDD soll. Zur Datensicherung empfiehlt sich ein externes Laufwerk oder ein NAS.