PC-Zusammenbau -> anschließende Konfiguration mit Ubuntu oder Win 7?

Amanatidis

Cadet 1st Year
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11
Hallo,

morgen kommen folgende Teile an, die ich dann selbst zusammenbaue:
CPU: G1610

Mainboard: ASRock H77M

RAM: 4 GB

Netzteil: be quiet! System Power 7 350W

DVD-Brenner: LG GH24NS95

HDD: WD 1600 BEVS 2,5' aus altem Laptop

Gehen wir mal davon aus, dass der zusammenbau ohne Probleme funkltioniert, wie gehe ich dann weiter vor?

Ich habe was gelesen von Updates im Bios machen, bevor ich ein Betriebssystem aufspiele?
Der Forumeintrag war allerdings 4 oder 5 jahre alt.

Sicher bin ich mir wegen der Installation der Treiber auch noch nicht, ob ich nur Win 7 aufspiele und anschließend Ubuntu 12.04 als Dualboot oder ob ich es wagen sollte nur Ubuntu zu nutzen?

Hatte Ubuntu 12.04 auf meinem Uralt PC und war echt begeistert, doch leider hatte sich da die Grafikkarte verabschiedet. Demnach bin ich als Linux-Nutzer nicht mehr ganz grün.

Gibt es überhaupt einen Nachteil was die PC-Konfiguration bezüglich des Betriebssystems angeht?

Danke!
 
Wenn du keine speziellen Windows Programme brauchst, kannst du auch nur mit Ubuntu arbeiten.
Das Bios müsste ja UEFI sein, das kannst du direkt updaten, musst nur Internet über LAN-Kabel anschliessen, dann gehts gleich im UEFI.
Muss aber nicht sein, wenn alles läuft. Wenn du Windows und Ubuntu fraufmachen willst, dann zuerst Windows, sonst zerschiesst dir Windows einen zuvor installierten Ubuntu-Bootmanager wider.
 
Am BIOS (UEFI) sollte man nur herumpfuschen, wenn man tatsächlich Probleme hat. Wenn Updates die Stabilität oder Geschwindigkeit des System verbessern? Drauf damit. Genauso, wenn das Update Features (neue CPUs oder so) mitbringt, die man unbedingt will.
Rein aus dem Wunsch, ne möglichst große Versionsnummer dastehen zu haben, sollte man aber nicht am BIOS herummurksen.

Installation:
1.) BIOS-Modus nutzen, nicht UEFI. Ich hatte bisher nur Probleme im UEFI-Modus bei Dualboot
2.) Windows installieren, dabei aber nicht die ganze Platte nutzen.
3.) Linux in den frei gelassenen Bereich auf der Platte installieren, Bootloader installieren, fertig

Wenn du keine Windows-Software brauchst (z.B. Spiele), dann geht auch Linux allein wunderbar. Ich arbeite ausschließlich unter Ubuntu 12.04. Nur für Tests gegen IE boote ich mal n Win7 in ner VM.
 
Es kommt darauf was du machen willst und ob du einer dieser Anwendungen brauchst die es nur für Windows gibt und die mit Wine nicht oder nur unzureichend laufen ;) Wenn dem nicht so ist spricht nichts gegen eine reine Linux Installation. Vor allem fällt der doppelte Aufwand beim installieren weg und beim pflegen zweier Betriebssysteme. An sich sollte Linux alle wesentlichen Hardwarekomponenten ansteuern können und dir sollten damit keine Nachteile entstehen.

Ein Bios Update ist an sich meist nicht zwingend nötig. Mitunter lohnt es aber sich mal anzuschauen, welche Biosversion welche Verbesserung mitgebracht hat. Mitunter bekommen ältere Boards Updates für neue CPUs damit da zum Beispiel die Energiesparoptionen voll ausgenutzt werden. Laufen würde die neuere CPU aber auch ohne Updates ohne wesentliche Einschränkungen.

Ansonsten: Bevor du die alte Notebook Platte nutzt wäre es anzuraten mal nach deren SMART Werten zu schauen. Wenn die nicht mehr astrein sind wäre vielleicht eine neue/schnellere HDD oder gar SSD nicht verkehrt.
 
BIOS update ist nicht zwingend notwendig!

Willst du dir wirklich die Grafikeinheit antun?
 
Erstmal danke für die schnellen Antworten.


Zu meinem Hintergrund:
Also es soll ein Office-PC fürs Studium werden. Schreibe gerade meine Bachelorarbeit und direkt nachdem ich die begonnen hatte, machte die Grafikkarte faxen und zeigt überall weiße Punkte, wenn sie denn mal läuft. Deshalb musste es jetzt schnell gehen.
Besondere Win-Programme nutze ich nicht.. Ubuntu hatte schon alles dabei, was ich brauchte (Libre-Office, Gimp, ....)

Dementsprechend habe ich jetzt auch nur das nötigste genommen.

Kurzfristig soll dann auch eine SSD her und je nachdem wie die Grafikeinheit läuft ggf. eine kleine Grafikkarte. Aber dazu reichte das Budget gerade nicht aus.
Hier im Forum wurde die Grafikeinheit des g1610 sogar als ausreichend für hd videos beschrieben?!

wo kann ich zwischen UEFI und Bios wählen?
ansonsten erst win7 drauf und dann später ubuntu mit GRUB

wobei ich hoffe, dass mein alter pc noch ein image von WIn7 brennen kann, weil das so eine 25 EUR OEM Dell version war, die ich habe :)
 
Ich würde an deiner stelle lieber ne kleine APU nehmen, weil kleine Grafikkarte + CPU ist heutsotage völlig überflüssig.

Noch dazu unterstützt man so keinen Marktmißbrauch.
 
Zwischen UEFI und Bios kannst du im "Bios" einstellen. Wo sich die Option versteckt ist je nach Bios unterschiedlich (was auch sonst :) )

Was die Grafikeinheit angeht, die HD Grafik der aktuellen Celerons reicht für Alles außer Daddeln und komplexeres 3D-Zeug (auch kleine CAD Projekte sind möglich). Damit besteht kein Grund eine dedizierte Grafikkarte zu erwerben. Die Wiedergabe von HD Videos ist in aller Regel kein Problem. Das Mainboard kann jedoch maximal Bildschirme mit einer Auflösung von 1920*1200px ansteuern, wenn ich mich recht entsinne kann auch immer nur HDMI oder DVI gleichzeitig genutzt werden. Den VGA Port würde ich einfach mal vergessen ;). Solltest du also mehr als einen Bildschirm oder zumindest einen Bildschirm jenseits der genannten Auflösung betreiben wollen sollte eine kleine Grafikkarte angeschafft werden.

Was den Ratschlag zu einer "APU" angeht, das Paket welches Intel schnürt ist runder. Du bekommst mit der Intel Lösung mehr Power auf der CPU aber weniger Grafikleistung. Im Grunde also genau die Verteilung, wie es für eine Office Maschine sein sollte. Einzig wenn du Bildschirme ansteuern willst, die mehr als 1920*1200 Pixel auflösen, können die AMD-APUs eine Plattform mit der besseren Preis/Leistung stellen.
 
@Amanatidis: Kann mich Piktogramm nur anschließen: Die Kombo tuts für deine Bedürfnisse völlig.
Es gibt immer noch viele Leute die nicht verstanden haben, dass Celeron Sockel370 !== Sandy/Ivy-Celeron.
 
Piktogramm schrieb:
Was den Ratschlag zu einer "APU" angeht, das Paket welches Intel schnürt ist runder. Du bekommst mit der Intel Lösung mehr Power auf der CPU aber weniger Grafikleistung. Im Grunde also genau die Verteilung, wie es für eine Office Maschine sein sollte. Einzig wenn du Bildschirme ansteuern willst, die mehr als 1920*1200 Pixel auflösen, können die AMD-APUs eine Plattform mit der besseren Preis/Leistung stellen.

Wozu brauche ich den im Office mehr Grafikleistung als ne APU bietet?

Und was ist an einer zusätzlichen schwachen Grafikkarte "runder"?
 
Ich habe geschrieben: Intel bietet mehr CPU Rohleistung (vor allem Single) und weniger GPU-Leistung im Vergleich zur AMD Lösung. Damit ist die AMD-APU Lösung leider weniger attraktiv als jene von Intel wenn es Office, Surfen und Videowiedergabe geht. ;)

Die Intel Lösung hat ausreichend Leistung im Grafikbereich* für Office, daher braucht es die zusätzliche GPU Leistung bei AMD schlicht nicht.

Unterm Strich bietet Intel damit das rundere Paket für die genannte Anforderung.

*Sagt Jemand dessen Hauptgerät mittlerweile eine Maschine mit nem X4500HD Grafik ist, und für Office und HD Videos reichts dicke auf zwei Monitoren von denen einer weit jenseits von FullHD auflöst ;) und da ist die aktuelle HD Grafik im Celeron noch zigfach schneller.
 
Er sagt doch selber, das er später eine kleine Grafikkarte hinzustecken will um zu zocken
=> Es ist sinnlos Intel vs AMD zu vergleichen!
Und erst recht nicht nur unter dem Aspekt Office.

Office heißt im Privatbereich selten Office sondern eher:
Eigentlich brauch ich nur ne bessere Schreibmaschiene ... Oh der Rechner ist super, kann ich damit auch .... machen? Mein Sohn möchte damit noch ... machen

Und in diesem Fall sagt der TE selber, dass er damit mehr machen möchte als nur Office....
 
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