PCIe 5.0 Grafikarten auf älteren Motherboards LGA2011-3 (RTX 5000 er Serie & AMD RX 9000 er Serie)

ich tippe mal auf BIOS problem.
je größer die qrätsche zwischen der hardware desto eher tauchen BIOS probleme auf.
 
Naja BIOS ist doch auch nur Bausatz diverser Softwarekomponenten. Im BIOS des Serverchipsatz wurde halt auf was anderes Wert gelegt und entsprechend getestet. Da reichen ja schon Feinheiten dass es nicht klappt, gestern hatte sich erst einer hier im Forum gemeldet mit einer uralten PCI-E 1 Karte, die ging auf aktuellen Boards nimmer.
 
Weil jemand sich nicht an Standards gehalten hat, nicht komplett implementioert oder gezielt whitelistes drin hat.
Beides würde mich bei Asus nicht wundern. Die Produkte werden so weit entwickelt, wie fuer die jeweilige Zielgruppe notwendig

Ich habe schon leute gesehen, die auf ihren Nanopi / Orangepi eine RTX 3090 auf PCIe 2.0 x1 gesteckt haben
 
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Die Antwort von madmax2010 klingt für mich als einzige bisher logisch.
Die Validierung der neuen GPUs werden ggfls. beim ASUS C612 immer manuell vorgenommen (BIOS Update) und beim ASRock X99 neuere GPUs einfach immer zugelassen und nicht gesperrt?

Obwohl dagegen spricht, das PCIE 4.0 GPUs funktionieren ~ für die gab es auch kein BIOS Update für das ASUS Motherboard. Der Gedanke ist aber zuerst einmal wirklich gut.

Soviel ich weiß, sind PCIE 5.0 GPUs genauso nach PCIE SIG Standard abwärtskompatibel wie PCIE 4.0 GPUs (welche ja auch im ASUS C612 funktionieren).

Hat jemand vielleicht ein ASRock C612 Board und eine PCIE 5.0 GPU als praktischen Gegentest?
 
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PCIe ist ja in alle Richtungen kompatibel, FALLS es richtig implementiert ist. Wilde Bugs aller Art im BIOS sind aber keine Seltenheit, insbesondere in Edge Cases. Das merken die meisten Nutzer nur nie.

Was bei PCIe-Gen4-GPUs aber anders sein kann als bei solchen mit Gen5, sodass sie in einem Gen3-Host nicht mehr laufen, kann ich auch nicht sagen. Die Codierung (NRZ 128b/130b) hat sich jedenfalls schonmal nicht geändert.

Ich recke mich mal nach der Low Hanging Fruit: Macht es einen Unterschied, wenn du im BIOS die PCIe-Slots manuell auf Gen3 einstellst, anstatt auf Auto?

Ich habe leider keine 2011-3-Systeme mehr um das testen zu können. Ich hatte einige über die Jahre, aber die sind alle abgelöst.
 
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Das machte keinen Unterschied.
Genauso wie die anderen bekannten Einstellungen (UEFI only, CSM deaktiviert, PCIE Gen fest auf 3 oder Auto, Secure Boot on oder off etc.).

Danke dir auch bezüglich wegen der Info "..:Codierung (NRZ 128b/130b) hat sich jedenfalls schonmal nicht geändert."

Hatte ich auch mal gelesen, dass durch tapen der PCIE Pins die PCIE 5.0 GPUs plötzlich auf Z690 booten würden, das habe ich aber nicht mehr versucht (RMA Zeitraum wurde knapp):
https://www.pcgamer.com/hardware/gr...ape-their-graphics-cards-to-boot-up-their-pc/
 
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Nicht ganz.
Ich suche bestenfalls eine mögliche Erklärung / Grund durch die praktischen Erfahrungen der Community.
Selbst auf meinen Link & als Beispiel https://videocardz.com/newz/radeon-...rds-boot-failures-traced-to-bios-not-hardware ist klar, das es das BIOS sein müsste.
Das hilft mal praktisch nicht weiter als Abgrenzung, wenn das ohne praktischen Bezug einfach wiederholt wird.

Natürlich trotzdem danke dafür! : )
Ergänzung ()

Ich werfe mal noch "allgemeine PCIE 5.0 Probleme" in den Ring ~ Toleranzen PCIE Slot und das card-edge mating interface
Blackscreens und Datenverluste bei Grafikkarten: Wenn die PCI SIG in der Toleranzfalle steckt und PCIe Gen5 schon am Kartenrand scheitert | Investigativ:

https://www.igorslab.de/blackscreen...5-schon-am-kartenrand-scheitert-investigativ/

In der reinen Theorie könnte ich auch davon betroffen sein ~ ohne das ich das bis gerade überhaupt wusste, da via google Suche nur schlecht zu finden.

Ich denke ich bestelle noch ein par 9070 aus Prinzip (testen).
 
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