Du willst .jpg - Dateien in der Textverarbeitung Deiner Wahl in Deinen Lebenslauf einfügen oder die .jpg - Datei einzeln verschicken? Die derzeit beteiligte Software solltest Du möglichst benennen. So kann man z.B. im kostenlosen OpenOffice.org Writer beim Export von PDF - Dateien die Auflösung von integrierten Bildern z.B. auf 300 dpi verringern. Bessere Ergebnisse hat man häufig, wenn man diesen Schritt vor dem Einfügen des Bildes in ein Dokument mit Bildbearbeitungs-Funktionen wie in
IrfanView erledigt.
Die .jpg - Kompression ist prinzipiell verlustbehaftet. Man kann natürlich ein wenig mit der Kompression spielen, bevor der Scan des Zeugnisses ins Dokument eingefügt wird. Aber ab einem gewissen Ausmaß sind die Auswirkungen auf die Bildqualität nicht zu übersehen.
Normalerweise tune ich Scans vor dem Versenden, damit sie möglichst wenig Speicherplatz benötigen, übigens auch hier im Forum.
Zunächst sollte man von vornherein die Auflösung angemessen wählen. Da der typische Bildschirm eine Auflösung von um 100
dpi hat, reicht es, Bilder für am Monitor zu betrachtende Dokumente mit 300dpi zu scannen (hier schon mit ein wenig Reserve, falls das Dokument am Bildschirm gezoomt wird - mir reichen Scans mit 200dpi normalerweise völlig aus).
Auch kann man, sofern es subjektiv nicht störend wirkt, die Farbtiefe reduzieren. Ein Datei frisch vom Scanner im Farbmodus liefert unkomprimiert meist 24 Bit oder mehr pro Bildpunkt, was für die Darstellung von über 16 Millionen Farbtönen ausreicht. Es reichen aber häufig 256 Farben (8 Bit pro Bildpunkt) oder 16 Farben (4 Bit pro Bildpunkt) oder 256 Graustufen (8 Bit pro Bildpunkt). Z.B. mit dem kostenlosen IrfanView kann man diese Konversion schnell im "Bild" - Menü durchführen. Das spart deutlich Platz.
Bei erstklassiger kontrastarker Vorlage (z.B. Computer-Ausdruck ohne Schnickschnack) kann man sogar versuchen, die Datei im .png - Datenformat abzuspeichern (mit verlustloser Kompression), z.B. nach Wandlung der Daten in 256 Graustufen.
Das ist bei solchen Vorlagen subjektiv häufig angenehmer als Bilder im .jpg - Datenformat. Der OpenOffice Writer reicht .png - Bilder ohne verlustbehaftete Komprimierung durch, wenn man beim Export der .pdf - Datei "Verlustfreie Komprimierung" für die Grafiken wählt (siehe Bild im Anhang). Dadurch verhindert man die Qualitätsverschlechterung durch eine erneute Komprimierung beim Erzeugen der .pdf - Datei.