PhenomII x3 + M4A78-E - Problem

Hanti

Cadet 4th Year
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Hallo liebe CB'ler,
Ich habe ein Problem mit meinem frisch zusammengebautem System.
Die wichtigsten Komponenten sind der Phenom 720, 2x2GB OCZ DDR2-1066 und mein Asus M4A78-E, dessen Onboard-Grafik ich momentan nutze.

Gestern ist alles angekommen, zusammengebastelt, Windows installiert & gestartet - alles lief prima. Prozessor anschließend auf 3.2GHz per Multi übertaktet, Standardspannung, Speicher manuell auf 1066 gestellt und dessen Spannung auf die dafür vorgesehenen 2.1V gestellt. Unter Windows viel mir dann auf, dass der Speicher mit sehr viel höheren Timings als denen, die im EPP hinterlegt waren, betrieben wurde - war aber schon spät, Prime angeschmissen & ins Bett gegangen.
Am nächsten morgen stehe ich vor einem frisch gebooteten System, er hatte in der Nacht einen Bluescreen gehabt.

Habe anschließend diverse Sachen probiert - BIOS-Defaults, CPU-Spannung erhöht, Speicher auf 800 gestellt - aber sogar bei DDR2-800 mit erhöhter Spannung und 2.5GHz CPU-Takt passieren merkwürdigste Dinge. Prime95 wirft nie Fehler; entweder das Programm schmiert mittendrin einfach ab oder der PC startet neu. Ebenso bei SuperPi: meist meldet sich hier Windows mit einem Fehler. Memtest hat ebenfalls noch keine Fehler gezeigt.

Eine merkwürdige Sache noch zum Schluss: Nur ein Programm behauptet, die CPU-Spannung auslesen zu können, un zwar das Asus-Tool PC-Probe2. Wenn im BIOS die Spannungen auf default stehen, gibt es 1.45V an, wenn die Standard-VID 1.3V eingestellt ist. Auch bei anderen VID's zeigt es immer 0.15V mehr an.
Nun frage ich mich, ob ich dem Tool vertrauen kann - oder ob es nur Mist ausgibt. Wenn ich eine fixe Spannung im BIOS wähle, zeigt es immer nur einen Wert von ungefähr 0.05V über der VID an.
Habe, um auszuschließen, dass es an der CPU-Spannung liegt, diese auf VID1.35V gesetzt (PC Probe: 1.4V) und per Multi auf 2.5 GHz getaktet, den Speicher auf DDR2-800 bei 2.1V und CL5-Timings aus dem SPD - das System ist genauso instabil wie mit 3.2GHz bei VID 1.2V.

Ein Temperatur-Problem kann jedoch ausgeschlossen werden; der Prozessor überschreitet nie die 60°-Marke und es gab auch schon Abstürze/Fehler, während die Temperatur bei unter 40° lag. NB- und HT-Takt sind immer fix auf 2.0 GHz eingestellt gewesen. Vom ACC habe ich die Finger gelassen, das BIOS bietet mir dort zwar schon einen 4ten Kern an, sobald man sich die anderen Optionen neben disabled anschaut - ich wollte den PC aber ersteinmal mit 3 Kernen zum laufen bringen, bevor ich mir irgendwann Gedanken über einen 4ten mache.


Ich glaube ja, dass es entweder der Speicher oder die CPU ist - und ich ein Montagsmodell erwischt hab. Hoffe, ihr könnt mir ein par Tipps geben, wie ich den schuldigen einwandfrei ausmachen kann - obwohl ich auf alles noch das 2-Wochen-Umtauschrecht habe, würde ich ungern alle Teile zurückschicken.
Hoffe, das war nicht zu lang oder zu unübersichtlich.

Liebe Grüße Hanti


Edit: Die Spannungswerte, die vom PC-Probe2 angezeigt werden, scheinen der Realität zu entsprechen - habe mit einem Verbrauchs-Messgerät nachgemessen und bei den default-Bios-Einstellungen einen recht hohen Verbrauch, die Spannung wird auch standardmäßig auf fast 1.5V gesetzt - was mir sehr viel erscheint.
 

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Hallo,

stell die "Commandrate" im BIOS auf "2T" und die DRAM-Voltage auf 2,1V ( 2,2V bei 1066er RAM versuchsweise )
Das ASUS - MB braucht für die 1066RAMs von OCZ manchmal die Einstellung 2,24V ( macht das Mb bei Einstellung 2,2V selbst )

Die Temperatur der CPU beachten - die Temperatur im BIOS ablesen ( ca. 5 Min. im BIOS verbleiben )

Lies die CPU Daten ebenfalls im BIOS aus - evtl. die BIOS-Version "805" aufspielen - VORHER DAS BIOS AUF default setzen und NICHT UNTER WINDOWS das BIOS updaten - nur mit EZ-Flash und Stick !
 
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Command Rate steht (und stand) auf 2T; nach 10min im BIOS mit default-Werten bei angezeigten 1.45V warens 47°. Speicherspannung auf 2.30V hochstellen verändert nichts am Krankheitsbild.
... das ist alles deprimierend.:lol:

Edit: Hab es Probeweise mit jeweils nur einem DIMM probiert, auch in verschiedenen Slots - auch dadurch hat sich nichts geändert. Werd heute Abend mal versuchen. das BIOS zu aktualisieren.
 
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Hallo,

die "Commandrate" sollte nicht auf "auto" stehen - dieses DIREKT einstellen - auf "2T" auch wenn CPU-Z dieses angibt, muß das BIOS nicht so eingestellt sein - sich so einstellen -
beim ASUS MB wird vom BIOS, wenn AI Tuning auf "auto" steht, das Timing oftmals automatisch auf "1T" gestellt - auch wenn CPU-Z hier "2T" anzeigt - es wird das Eprom vom Speicher ausgelesen -

und die RAMs statt auf 2,1V / 2,2V mit 2,0V - Einstellung versuchen - hängt wieder vom MB und dem verbauten Speicher ab.

DRAM-Voltage auf 2,1V ( 2,0V) stellen
Commandrate direkt auf "2T" stellen

Beim Einbau der RAMs darauf achten, dass diese richtig einrasten -
 
Habe nochmal drauf geachtet, dass die Command rate nicht auf auto steht oder Ai tuning auf auto - jedoch ändert es rein garnichts, ob es auf auto steht oder nicht.
BIOS update auf Version 805 erfolgreich durchgeführt, allerdings hat auch dies das Problem in keinster Weise beeindruckt.

Glaube ja, dass irgendwo ein Hardware-Fehler oder eine Inkompatibilität zwischen Speicher und Board vorliegt - in letzterem Fall hätte es auch keinen Sinn, die Teile als defekt zurückzuschicken und neue anzufordern.
Ich hoffe mal auf eine Antwort mit 'Aha'-Effekt ;) Es kann doch nicht sein, dass die Komponenten unter Standard-Setting instabil laufen, und nichts, dass man als User umstellen kann, diese Instabilität beeinträchtigt.


Edit:
Habe mir andere, definitiv stabile DDR2-667-Speicher-Steine geborgt und eingebaut - System nach wie vor instabil. Werde wohl die CPU zurückschicken, und wenn das nichts hilft, es mit dem Mainboard probieren.
 
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Würde evtl. andere Hardware als Fehlerverursacher in betracht ziehen...eine CPU die von anfang an defekt wäre habe ich noch nie erlebt bzw. gehört. Meist sind es Ram Module, Inkompatibilität, Mainboard, Netzteil. Wichtig wäre noch zu wissen was du für ein Netzteil du hast u. welche Grafikkarte. Ein Netzteil dass nicht stabile Spannungen hat, verursacht sehr oft Abstürze...CPU würde ich zu 99,99% Ausschliessen...
 
Hallo Hanti,

setz die RAM-Riegel mal in DIMM-A2 und DIMM_B2 ( rechte RAM-Bänke ) ein -

PC starten - ins BIOS - werden die RAMs von OCZ richtig erkannt ?
 
Am Netzteil oder der Grafikkarte wird es nicht liegen, eine Grafikkarte (in diesem Fall die HD3300 IGP) führte bei mir noch nie zum Absturz von nicht-3D-Applikationen. Die Onboard-Grafik läuft auch auf Standard-Einstellungen. Das Netzteil ist ein OCZ Fatal1ty (schönes rotes Leuchten :D) - die Spannungen sind unter Windows sehr stabil und schwanken nahezu gar nicht, und sie liegen auch in den vorgegebenen Spezifikationen.
Die anderen beiden RAM-Slots habe ich auch schon probiert, auch beide DIMM's einzeln eingesetzt, aber ob 667er, 800er oder 1066er Einstellung, es bietet sich immer noch das selbe Bild.
Habe mir - wie schon erwähnt - ein DDR2-667 Kit ausgeborgt und es damit einmal versucht, merkwürdiger Weise ergab sich auch hier nicht die geringste Änderung. Der Asus-Support hat mich auf die QVL verwiesen, in der auch nur das OCZ"RPR8500-Kit aufgeführt ist, welches jedoch mein OCZ2P8500-Kit mit anderem Headspreader ist - da es mir irgendwie juckt, und ich was unternehmen muss, werde ich wohl demnächst den Speicher zurückschicken und welchen besorgen, der so in der QVL steht - und hoffen, dass dann alle Probleme beseitigt sind.
Werde mich dann hier melden und bescheid geben, was sich dadurch geändert hat.

Danke für die Hilfe soweit

Hanti



Edit:
Hab heute ein neues Speicherkit bekommen, das in der QVL aufgeführt wurde - diesmal ein 2x2GB 1066er Kit von GeIL.
Geändert hat sich nichts. Das kann doch eigentlich nur das Mainboard sein, oder?
 
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