Pioneer N30 Spannung auf den Ausgängen

polyphase

Commander
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Moin,
ich habe ein mehr oder weniger kleines Problem mit meinem Netzwerkplayer Pioneer N30 (Bj.2012).

Als ich vor ein paar Tagen, das Netzwerkkabel an meinem Switch umsteckte, habe ich eine gewischt bekommen.
Etwas irritiert habe ich die Spannung auf dem Schirm des Kabels gemessen (gegen PE) und es waren 100V.
Eins vorweg, die Steckdose ist in Ordnung. Bin Elektriker und hab die nachgemessen.

Jetzt habe ich den Player aus dem Hifi Rack ausgebaut um das ganze mal genauer zu untersuchen.
100V sind es im Standby, im Betrieb sind es sogar 113V, auf allen Anschlüssen. Klar ist nur wenig Strom dahinter, ca. 250µA.
Aber normal ist das doch nicht?

Jetzt wollte ich mal wissen, ob jmd. der das gleiche Gerät hat. Das Phänomen bestätigen kann, oder ob nun mein Player nen Schlag weg hat.
 
Ich würde mich mal an den Support von Pioneer wenden
 
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Uff... den Player kann ich zwar nicht vorweisen, aber dass der Kabelschirm spannungsfrei bleiben sollte, ist eigentlich klar. Als Elektriker kennst du dich ja ein wenig mit der Materie aus, möchtest du mal auf die Suche gehen? Dazu müsstest du natürlich das Gerät zerlegen und mal schauen, wo genau die Spannung herkommt.

Ansonsten würde ich dich eher mal an's HiFi-Forum verweisen, wo sicher noch einige mit solchen Netzwerkplayern unterwegs sind - evtl. auch mit dem (nahezu baugleichen?!) N50.
 
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Da du ja vom Fach bist, nehme ich an, dass der Switch normgemäß geerdet ist. Ebenso sollte ja die gesamte Installation über einen FI (Fehlstromschutzschalter) von 30mA abgedeckt sein, was dann kaum zu einen nennenswerten Schlag führen sollte.
:D Übrigens: Ein Elektriker brauch kein Messgerät. Es mißt 400V mit zwei Finger auf Durchgang. Erst bei 230V muß er die Finger vorher anfeuchten.:jumpin:
 
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Hab einen N30, aber nicht den Geringsten was E-Technik angeht. Wenn du mir sagst, wie, teste ich gern :)
 
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Ost-Ösi schrieb:
Da du ja vom Fach bist, nehme ich an, dass der Switch normgemäß geerdet ist. Ebenso sollte ja die gesamte Installation über einen FI (Fehlstromschutzschalter) von 30mA abgedeckt sein, was dann kaum zu einen nennenswerten Schlag führen sollte.
:D Übrigens: Ein Elektriker brauch kein Messgerät. Es mißt 400V mit zwei Finger auf Durchgang. Erst bei 230V muß er die Finger vorher anfeuchten.:jumpin:
Bei 250μA löst noch kein FI aus 😉
Jopp, der Switch ist geerdet, der Pioneer N30 nicht, da Schutzisoliert.
Ergänzung ()

ildottore schrieb:
Hab einen N30, aber nicht den Geringsten was E-Technik angeht. Wenn du mir sagst, wie, teste ich gern :)
Wenn du ein Multimeter hast, gerne.
Extra eins kaufen musst dich nicht!


Ne, lass mal gut sein. Ein Laie am Stromnetz ist nicht gut 😉
 
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Antennenkabel abgezogen bei der Messung?
Dann Netzstecker umdrehen und noch mal messen.
Ganz Potentialfrei ist das bei Messug mit Digitalmulti fast nie.
Ich benutze die Spannung zwischen Gerätemasse und Erde zur Bestimmung in welche Richtung der Netzstecker bei einer Endstufe usw. eingesteckt werden sollte. Klingt dummerweise unterschiedlich.

Vor langer Zeit hab ich mal an einer BNC NW-Verkabelung eine gewischt bekommen. 5 PC in einem Büro.
Ursache war eine defekte Mehrfachsteckdose.
 
Antennenkabel gibt es beim N30 nicht, der hat nur LAN, USB, Chinch und Optical.
Das mit dem Stecker drehen habe ich auch schon gemacht, ändert aber nix ☹️
 
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