News Polestar 4: Google Maps erhält Live-Spurführung mittels Kamerazugriff

nlr

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Google erweitert Google Maps bei Fahrzeugen mit „Google built-in“ um eine Live-Spurführung, die Fahrern dabei helfen soll, auf komplexen Autobahnen und im dichten Berufsverkehr die Orientierung zu behalten. Polestar ist der erste Autohersteller mit dieser Erweiterung, die mittels OTA-Update Einzug in den Polestar 4 halten soll.

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Warum nicht. Ist doch schlau vorhandene Systeme zu nutzen. Ich gehe aber davon aus, dass gO.ogle sich absichert, falls doch mal was passiert.
 
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Ein BMW erkennt doch auch schon, wieviele Spuren es gibt und auf welcher ich mich gerade befinde und dazu wird mir auch angezeigt, welche Fahrspur aktuell die Optimale ist.

Ebenso bekomme ich einen Hinweis, wenn die Ausfahrt naht und ich ganz links bin und mich einordnen soll.

Der Unterschied ist jetzt, dass Google das live erkennt und auf kurzfristige Änderungen reagieren könnte. Aber bisher ist es mir noch nicht passiert, dass bei BMW eine Angabe bzgl der Spuren nicht stimmt/veraltet wäre.
 
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Früher war ein Auto ein Auto, heute ein Computer mit Rädern.
Falscher Weg.
 
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Kann selbst mein Golf ohne Android Auto.
 
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kleines Bärchen schrieb:
Früher war ein Auto ein Auto, heute ein Computer mit Rädern.
Falscher Weg.

Wir kommen vom Industriezeitalter ins Technologiezeitalter:
Pferde fressen Gras und brauchen keinen Sprit.
Nieder mit dem schlechteren Produkt....

Klar schaffen einige den Wandel nicht das Fahrzeuge, Waschmaschinen, Kühlschränke und anderes vernetzt werden. Das ist aber gar nicht schlimm.
Wichtig ist nur wer es tut und aus welchem Grund.
Nicht der Fortschritt ist das Problem, sondern das Deutschland den Fortschritt verpasst und Google mit chinesischen Fahrzeugen die Spitze übernehmen.
 
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nlr schrieb:
Zum Beispiel sollen Fahrer auf der ganz linken Spur rechtzeitig visuelle und akustische Hinweise erhalten, wenn sie demnächst eine Ausfahrt nehmen müssen.
Das kann mein Navi/Handy schon seit knapp zwei Jahrzehnten. Beim ganz rechten Fahrstreifen muss sowieso gewarnt werden, damit ich nicht überhole.
 
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Nuklon schrieb:
Nicht der Fortschritt ist das Problem,
Sondern wohin er schreitet!
Früher gabs Drucker mit Patronen.
Heute gibts Abos mit denen du 100 Seiten pro Monat drucken kannst, und automatisch neue Patronen zugeschickt bekommst.
Patronen werden nicht gewechselt wenn sie leer sind sondern wenn sie 3800seiten gedruckt haben. Denn dann müssen sie ja eigentlich leer sein.
Früher hielten Kühlschränke/Waschmaschinen 30-50 Jahre.
Heute kannste froh sein wenn sie noch 15 Jahre durch halten. Toller Fortschritt ist das. Dafür pfeift die Maschine nicht einfach stupide sondern schickt mir eine Push Benachrichtigung auf das Handy. Thanks Obama.

Ich finde Fortschritt ja toll. Aber wir haben zu viele Nachteile für die par wenigen Vorteile geopfert. Alles muss billig sein, überall herrscht Konkurrenz Kampf bis aufs Blut. Und Nachhaltigkeit steht im Businessplan ganz oben geschrieben Indem man Regenwald Zertifikate kauft.
Aber bloß nicht ein Produkt herstellen das Jahrelang ohne Probleme laufen würde. Das ist schlicht nicht Wirtschaftlich.
 
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Ich guck einfach durch die Windschutzscheibe und bekomme die selben Infos…
 
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Zum Beispiel sollen Fahrer auf der ganz linken Spur rechtzeitig visuelle und akustische Hinweise erhalten, wenn sie demnächst eine Ausfahrt nehmen müssen.
Das hat mein erstes TomTom vor 20 Jahren auch schon gemacht. Ganz ohne KI.

Wie Polestar weiter erläutert, wird die Funktion in einer neuen Ansicht auf dem Fahrerbildschirm dargestellt und hebt alle möglichen Spuren für die gewählte Route hervor
Das hat erst mein zweites TomTom vor ~17 Jahren gekonnt. Ganz ohne KI.

Für mich ist der beworbene Firlefanz seit Dekaden Standard. Keine Ahnung, warum man das jetzt mit KI machen muss, wenn man das auch mit einem Bruchteil der Ressourcen schafft. 🤷‍♂️
Und gucken muss ich sowieso, da gelegentlich wegen Baustelle, geänderte Verkehrsführung, usw. die Navi-Anweisungen nicht anwendbar sind.
 
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Haldi schrieb:
Sondern wohin er schreitet!
Früher gabs Drucker mit Patronen.
Heute gibts Abos mit denen du 100 Seiten pro Monat drucken kannst, und automatisch neue Patronen zugeschickt bekommst.
Patronen werden nicht gewechselt wenn sie leer sind sondern wenn sie 3800seiten gedruckt haben. Denn dann müssen sie ja eigentlich leer sein.
Früher hielten Kühlschränke/Waschmaschinen 30-50 Jahre.
Heute kannste froh sein wenn sie noch 15 Jahre durch halten. Toller Fortschritt ist das. Dafür pfeift die Maschine nicht einfach stupide sondern schickt mir eine Push Benachrichtigung auf das Handy. Thanks Obama.

Ich finde Fortschritt ja toll. Aber wir haben zu viele Nachteile für die par wenigen Vorteile geopfert. Alles muss billig sein, überall herrscht Konkurrenz Kampf bis aufs Blut. Und Nachhaltigkeit steht Businessplan ganz oben geschrieben Indem man Regenwald Zertifikate kauft.
Aber bloß nicht ein Produkt herstellen das Jahrelang ohne Probleme laufen würde. Das ist schlicht nicht Wirtschaftlich.
Kurze Antwort: weil es der Käufer nicht honoriert. Langlebige Produkte sind teurer und werden nicht gekauft.
Genauso bei Druckern. Hätten diejenigen welche am längsten durchgehalten den meisten Gewinn gemacht, wäre das alles nicht gekommen.
Schuld sind wir Verbraucher selber...
 
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Zum Beispiel sollen Fahrer auf der ganz linken Spur rechtzeitig visuelle und akustische Hinweise erhalten, wenn sie demnächst eine Ausfahrt nehmen müssen.
Ah, dann kann man endlich frühzeitiger mit Vmax über alle Fahrspuren brettern um die Ausfahrt zu erreichen.

Das Verhalten im Straßenverkehr wird auch wegen dem drölfzigsten Assistenzsystem nicht besser.
 
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@Orcon Es wird mit diesen aber auch nicht schlechter...man könnte fast sagen, dass das eine mit dem anderem null zu tun hat.
 
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ich hab vor bald 20 Jahren an einer recht spannenden Studie mitgemacht, da war die Strecke in der Windschutzscheibe eingeblendet (als wärs ein riesiges HUD) . Das war schon cool.
Da wurde der Teil der Straße den es zu befahren gilt (auch abzweigungen/biegungen) grün markiert.
Hats wohl nie zur Marktreife geschafft... aber geben tuts das
 
kleines Bärchen schrieb:

Sehe ich nicht so. Klar sind die Autos komplexer geworden, dadurch selbst für versierte Bastler nur noch schwer reparierbar, aber die Vorteile überwiegen meines Erachtens.

Ich will Android Automotive jedenfalls nicht mehr missen.
 
Sehr nice, wenn die Kameras sowieso verbaut sind, dann halt auch nutzen.
 
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Nuklon schrieb:
Schuld sind wir Verbraucher selber...
Ich glaube den allermeisten Kunden stehen diese Informationen schlicht nicht zur Verfügung. Selbst der Fachhandel kann dem Kunden nicht sagen, wie ein Produkt in X Monaten per Softwareupdate kastriert wird.

Hersteller haben ein Interesse immer wieder neu zu verkaufen. Die gesetzliche Garantie und Gewährleistung zeigt dafür ein Mindestziel an. Per Preisdruck nähert sich ganz automatisch jedes Produkt der 2 Jahre Überlebenszeit an.
Gibt ein Hersteller freiwillig länger Garantie, wird das durchaus beim Kauf berücksichtigt. Aber selbst 5 oder 7 Jahre sind für eine Haushaltsmaschine eigentlich nix.


MaverickM schrieb:
Ich will Android Automotive jedenfalls nicht mehr missen.
Will dir ja auch keiner wegnehmen. Sollte aber bitte auch noch einfache Autos ohne Abo/ Updatezwang bzw. Bedarf geben. Für Kunden wie mich, die sich sonst als Melkkuh/ Nutztier der Konzerne fühlen.
Ich arbeite den ganzen Tag beruflich mit genug Technik, da freue ich mich im Auto einfache analoge Anzeigen zu haben und alles ist einfach so, das ich nicht mehr drüber nachdenken muss. Das bisschen Auto fahren geht von allein und ist eine schöne Grundbeschäftigung. Kann ich gerne so weitermachen, bis die Robottaxis wirklich autonom und (wirklich) günstiger (als Selbstfahren) sind. Mir reicht da auch ein UKW Radio und für mehr will ich auch aktuell kein Geld ausgeben.
 
0815burner schrieb:
Sollte aber bitte auch noch einfache Autos ohne Abo/ Updatezwang bzw. Bedarf geben.

Ich zahle kein Abo und einen Zwang für Updates gibt es auch nicht. Man spielt die natürlich trotzdem bei Gelegenheit ein. Die gab es aber auch früher schon, nur halt in der Werkstatt und nur alle Jubeljahre und nach Lust und Laune der Hersteller.
 
Also bei vielen Autos spielt man die Updates schon erzwungenermaßen ein, da die sonst unbenutzbar sind. VW hatte da z.B. einige grausige Softwarestände und bei Tesla installiert man es ja auch seit Jahren, weil jetzt endlich der Autopilot (also wirklich) funktioniert.. Was ich sagen will, das Auto muss ab Verkauf einfach mal stabil funktionieren, mit allen Funktionen die ich bezahlt habe. Das scheint heute einige Hersteller schon zu überfordern.
Speziell für meinen Fall: Ich brauche keinen Internetzugang oder Dienste die das brauchen im Auto, von daher sollte es auch keine zu schließenden Sicherheitslücken geben. Update wirklich nur nach Lust und Laune.

Wäre auch nicht der erste Fall, wo nach dem Update der Akku kastriert ist, oder der Verbrennermotor verkockt. Das wurde dem Kunden vorher natürlich nicht so deutlich gesagt und das beschäftigt jetzt Gerichte. Da hab ich einfach keine Lust drauf.
 
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