Präziser FDM Drucker mit breiter Basis gesucht

xamoel

Lt. Commander
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Hallo zusammen,

Ich suche einen Filament-Drucker mit möglichst hoher Präzision und Geschwindigkeit und großflächiger Basis, Druckhöhe reicht so 10cm locker aus. Software und Bedienung gerne simpel wenn möglich.
Preisbereich so bis 1000€. Dient dem Druck von Zahnmodellen zu Archiv-Zwecken.

Hab Anycubic und Prusa empfohlen bekommen, bin aber absoluter Anfänger in dem Bereich.

Habt ihr Tipps?
 
Was heißt großflächige Basis??
Ich schlage mal den bambu lab x1 carbon vor. Kommt vom Preis her nicht ganz hin, ist aber einer der wenigen "out of the box" Drucker.
 
Bambu lab: Noch nicht ausgereift. Um mal ein Problem zu nennen Metall-Lager auf Carbon-Führung.
Ankermaker: Nicht Normgerecht. Strenggenommen nicht verkehrsfähig.

Vondaher passt die Empfehlung für den Prusa i3 mini.

Wie sieht es mit resin Druckern aus? Komplizierter in der Handharbung jedoch mit deutlich besserer Auflösung..
 
Prusa Mini fertig, kommt aber darauf an was für Material gedruckt werden soll.
Ansonsten SLA mit Resin, sollte deutlich präziser sein aber halt giftig und Sauerei...

Kommt aber etwas darauf an wie die Zahnmodelle aussehen. Wenn da UK und OK zusammen gedruckt werden sollen mit vielen Zwischenräumen etc. wird das alles schon so naja mit Stützen... Und welchen Zweck erfüllt das? Kommen die Dinger nur ins Archiv oder wird damit tatsächlich was gemacht? Chemikalien in der Umgebung? UV ausgesetzt? Dürfen die einzelnen Schichten zu sehen sein? Spielt alles eine Rolle bei der Auswahl....
 
Denke so 20x20cm sollten es schon sein um zwei oder 3 Modelle gleichzeitig drucken zu können.
Sind immer nur einzelne Kiefer nach oben ausgerichtet, nicht beide zusammen. Dient erstmal nur der Archivierung der gescannten Kiefer, gearbeitet werden soll damit nix. Also in einen Kasten in den Schrank zum Anschauen.

SLA hab ich schon bei einem Bekannten gesehen, ist eine riesen Sauerei und kompliziert in der Handhabung falls das Mal jemand nicht ganz so PC-affines machen soll.

Der Anker schaut schon interessant aus, inwiefern ist der nicht normgerecht?

Wenn sich das ganze als Zeitersparnis darstellt würde ich überlegen damit auch Modelle zu Drucken um darauf Zahnspangen herstellen zu können, ob man da Schichten sieht ist egal, sollte halt trotzdem halbwegs präzise sein.


Die FLSUN schauen sehr hoch aus, die Höhe bräuchte ich nicht, lieber breiter.
 
Anker hat die Verkabelung versaut.
Dazu kommt, dass die Kabel des Heitzbettes auf dem Aluminumgehäuse sich jetzt schon durchscheuern bei einigen.
 
xamoel schrieb:
Denke so 20x20cm sollten es schon sein um zwei oder 3 Modelle gleichzeitig drucken zu können.

Bin mir nicht sicher, ob es kleinere Drucker überhaupt gibt :-)
 
Was haltet ihr vom Anycubic Kobra Neo? Ist wohl das neueste FDM Modell von Anycubic und bei Techstage sehr gut weggekommen.
 
Typischer China-Drucker. Für den Laien im Dauereinsatz nicht wirklich gut geeignet da V-Roller komplexerer (Anpressdruck an der exzenter Mutter einstellen: zu eng sorgt für hohen Verschleiß, zu gering sorgt für schlechtes Druckbild) und mehr Wartung benötigen als linear rails oder LM8UU.

Ohne den gesehen zu haben kann man schon automatisch zwei Mängel bennen, die sehr wahrscheinlich vorliegen: 1. Schutzleiter nicht normgerecht ausgeführt. 2. Netzspannung und Niederspannung in den gleichen Leiterfarben.

Zu Techstage/Heise: Nicht mehr das was die mal waren. Vor paar Montan hat Techstage das Künstück geschafft ein Produkt zu empfehlen/bewerben für das seit Monaten ein Rückruf inkl. RAPEX-Eintrag existiert zusammen mit dem Hinweis, dass die Verfügbarkeit von diesem aktuell stark eingeschränkt ist.
Im wesentlichen ist Techstage nichts weiter als Affiliate-Links.


Bei deiner Suche wiedersprichst du dir aktuell auch ein wenig:
1. Großes Druckbett um mehre auf einmal zu Drucken. => höheres Druckvolumen
2. Einsteiger-Hobby Drucker => sinnvoll für den gelegentlichen Gebrauch/geringes Druckvolumen

Wenn Prusa für dich nichts ist und Support nicht wichtig ist, kannst du dir auch noch den Cetus anschauen. Der neuere Cetus 2 ist erst seit paar Monaten auf dem Markt, sieht jedoch erfolgversprechend aus.
 
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Danke für die Antwort.
Also erstmal geht es mir darum, einen Eindruck der Handhabung und Präzision zu bekommen.
Im dentalen Bereich fangen die Geräte bei 10.000€ an und gehen bis locker 50.000€. Bevor ich also einen Haufen Geld in den Sand setze, möchte ich erst einmal für kleines Geld die praktische Anwendbarkeit testen.
 
Da das Gerät für den produktiven Einsatz gedacht ist, würde ich keine Experimente mit irgend welchen Geräten chinesischer Hersteller machen. An denen sind oft mechanische Modifikationen und Nacharbeit der Einstellungen nötig. Wenn man sich so was privat kauft und Spaß am basteln hat, kann man das machen. Anschließend kann auch ein günstiger Drucker gute Ergebnisse liefern. Wenn du den Aufwand in die Anschaffungskosten mit rein rechnest, ist so ein Drucker schnell deutlich teurer. Ich persönlich würde zu einem Gerät von Prusa oder einem anderen namhaften Hersteller greifen. Die sind ausggereift und du bekommst dort wahrscheinlich besseren Support.
 
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