Probleme mit GEIL Value PC3-10660 DDR3-1333 CL7

bex1

Ensign
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Feb. 2010
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Hi Leute,
seid vorgestern spinnt mein 2 Monate alter PC. Problembeschreibung:
Er fährt ganz normal hoch, lädt Win7 Professional auch normal. Nach der Eingabe des Passworts kommt es entweder sofort zu einem BSOD, alternativ kommen erst einige Fehlermeldung(OpenOffice kann nicht initalisiert werden, DemonTools braucht einen zu Win2000 passenden Treiber, CCC konnte nicht gestartet werden) und es kommt dann zum BSOD. Die Fehlermeldung lautet: Bad Pool Header.
Nachdem ich danach gegooglet habe und Leute meinten es könnte am Arbeitsspeicher liegen habe ich Win im abgesicherten Modus gebootet und mir Memtest runtergeladen - und der zeigt (geschätzt) einige hundert Schreibfehler in den Pairs an und das das System Probleme hat und ich das fixen soll :mad:
Lustigerweise startet Win7 ganz normal nachdem ich den abgesicherten Modus beendet habe weil der WinExplorer abgestürzt ist und läuft beliebig lange stabil, d.h. ich kann damit alles machen und selbst wenn der Arbeitsspeicher fast voll ist treten keinerlei Fehler auf.
Neue Software/Hardware habe ich bevor der Fehler das erste Mal auftrat nicht installiert, was sehr komisch war ist das irgendein Winprogramm kurz bevor die ersten BSODs auftauchten und die Lüfter verrücktspielten die Festplatte auf Fehler überprüft hat(vor dem eigentlichen Booten) und auch irgendwas im MBR geändert hat.
So nun bin ich verzweifelt - der PC läuft zwar, aber es nervt wenn man immer erst im abgesicherten Modus starten muss. Vielleicht kann mir jemand helfen.
Der PC:
Gigabyte UD3 Board AM3
Phenom II X4 955BE
2x GEIL Value PC3-10660 DDR3-1333 CL7 a 2GB
BeQuiet NT mit 530W

Grüße
 
Hi,

schau mal im abgesicherten Modus im Ereignisprotokoll nach und poste mal sämtliche "auffalende" Fehlermeldungen!
Ansonsten kann ich dir raten daemon tools runterzuschmeissen :) Habe das Prgramm lange benutzt, bis ich dann VirtualCloneDrive gefunden habe. Ist Freeware und frisst nicht so viel Performance.
Den RAM kannst du sonst auch mit Memtest testen, wobei ich eher auf ein Softwareproblem bei dir tippe.
 
mit memtest86+ den ram testen. falls da nichts ist die riegel einzeln testen.
hast du die möglichkeit anderen passenden ram von nem kumpel zu borgen um mainboard o.ä. auszuschliessen?
der mbr wird beschädigt gewesen sein, das wurde dann von windows repariert. meistens hält das dann ein, zwei bluescreens lang bis es wieder von vorne losgeht.
hast du auch andere probleme festgestellt? crc-fehler bei rar archiven z.B.?
 
Fehler 21.04.2010 04:52:27 Service Control Manager 7001 Keine
Fehler 21.04.2010 04:52:27 Service Control Manager 7023 Keine
Fehler 21.04.2010 04:52:27 PNRPSvc 102 Keine
Fehler 21.04.2010 04:36:14 Service Control Manager 7001 Keine
Fehler 21.04.2010 04:36:14 Service Control Manager 7023 Keine
Fehler 21.04.2010 04:36:14 PNRPSvc 102 Keine
Fehler 21.04.2010 04:36:11 Service Control Manager 7001 Keine
Fehler 21.04.2010 04:36:11 Service Control Manager 7023 Keine
Fehler 21.04.2010 04:36:10 Dhcp-Client 1002 Adressenkonfigurations-Statusereignis
Fehler 21.04.2010 04:36:10 Service Control Manager 7001 Keine
Fehler 21.04.2010 04:36:10 Service Control Manager 7023 Keine
Fehler 21.04.2010 04:36:11 PNRPSvc 102 Keine
Fehler 21.04.2010 04:36:10 PNRPSvc 102 Keine


das ist nach einem bootvorgang heute morgen.
memtest86 muss ich per taskmanager beenden weil er soviele fehler findet das ich den test nicht mehr stoppen kann. bei 0,2% sind es schon über 100.

wie gesagt, es treten eigentlich sonst keine fehler während des laufenden betriebs auf. wenn was abstürzt, dann beim booten(d.h. z.b. ccc).

und vom ersten auftreten macht mich das stutzig:

Protokollname: System
Quelle: Microsoft-Windows-WER-SystemErrorReporting
Datum: 20.04.2010 19:18:00
Ereignis-ID: 1001
Aufgabenkategorie:Keine
Ebene: Fehler
Schlüsselwörter:Klassisch
Benutzer: Nicht zutreffend
Computer: HELLMACHINEII
Beschreibung:
Der Computer wurde nach einem schwerwiegenden Fehler neu gestartet. Der Fehlercode war: 0x00000019 (0x0000000000000022, 0x0008000000000000, 0x0000000000000000, 0x0000000000000000). Ein volles Abbild wurde gespeichert in: C:\Windows\MEMORY.DMP. Berichts-ID: 042010-27736-01.

Das Laden folgender Boot- oder Systemstarttreiber ist fehlgeschlagen:
discache
MpFilter
spldr
sptd
Wanarpv6
 
Zuletzt bearbeitet:
Versuchs doch mal, im BIOS "Commandrate" ( 1T/2T Memory Timing ) auf "2T" direkt einstellen - und wenn das nicht reicht, die RAMs auf 1,6V und / oder in Bank 3+4 einsetzen
 
die timings waren bereits 2t eingestellt - die volterhöhung hats gebracht. von 1,5v auf 1,6v und memtest ist jetzt bei 30% coverage und es ist noch kein einziger fehler aufgetreten!
danke hanne und den anderen für eure hilfe - ich hatte schon die befürchtung das ich den ram umtauschen muss :)
eine frage: warum erkennt das mb sowas nicht automatisch? sollte doch eigentlich kein großes problem darstellen?bzw warum fingen die probleme erst nach2 monaten betrieb an?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn aus dem "Eprom" des RAM falsche Werte ausgelesen werden, kannst Du den teuersten RAM einsetzen - es wird nichts oder eingeschränkt laufen - hier ist das Zusammenspiel von CPU-Controller / CPU / MB mit dem RAM entscheidend - wenn das BIOS vom MB auch auf "Höchstleistung" getrimmt wurde, kommt es zu solchen Problemen - BIOS und "Eprom" müssen "korrespondieren" -

Die RAMs "spielen" eine Weile mit - können aber auf Dauer nicht den BIOS-Einstellungen
standhalten - dieses geschieht meist immer erst nach einiger Zeit -

Die Commandrate direkt auf "2T" stellen, auch dann, wenn CPU-Z o. a. diese Einstellung bereits wiedergeben -
 
So - jetzt hats wieder angefangen :/
Memtest spuckt wieder massig Fehler aus, ab und zu kommen Bluescreens und Spiele werden einfach beendet(SC2, BFBC2, WoW). Daraufhin hab ich die Voltzahl auf 1,62 erhöht, was ein paar Tage geholfen hat, aber jetzt ist es schon wieder soweit.
Ist der RAM kaputt?^^
Grüße
 
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