Tach,
nach vielen zufriedenen Jahren mit OS X und Linux wollte ich mir mal wieder einen günstigen Windows-Rechner zum gelegentlichen Spielen zulegen. Gesagt getan:
CPU: Phenom 720
GPU: Sapphire 4870 1G
Board: Asrock N68PV-GS
RAM: Kingston HyperX
Netzteil: Topower SilentEZ 400 Watt
OS: Windows Vista Business 64 Bit
Prinzipiell läuft alles einigermassen (14.900 Punkte im 3DMark06), jedoch bin ich immer wieder von Bluescreens und Unstimmigkeiten das Board betreffend geplagt:
Bluescreens
Mal im Standardtakt im Windowsdesktop beim Installieren bzw. Entpacken, mal unter Last im 3DMark. Absolut nicht zu reproduzieren und bzgl. der Fehlermeldungen gibt es auch ein breites Spektrum: irq_less_or_not_equal, bad_pool_caller usw..
BIOS-Einstellungen
Wenn ich den Phenom im BIOS auf 14x 200 manuell einstelle, startet der Rechner gar nicht. Ich muss dann entweder den CMOS-Speicher löschen oder so lange an- und ausmachen, bis die BIOS-Safe-Funktion irgendwann greift. Dabei läuft die CPU sogar auf 16.5x 200 auf 1.4 Volt stundenlang unter Vollast (wenn ich mit einem Windows-Tool übertakte).
Beim RAM kann ich im BIOS 400 MHz für die Taktung einstellen - CPU-Z zeigt dann jedoch nur 266 MHz an. Stelle ich den Wert im BIOS von 400 auf Auto, zeigt CPU-Z auch 400 MHz an. Was soll das?
Sonstiges
Der Rechner startet nicht neu, wenn man ihn per Windows neustarten will. Wenn Windows runtergefahren ist, gibt es einen schwarzen Bildschirm und das war es. Man muss dann Reset drücken. Manchmal (selten) geht es auch. Gestern hat sich CoD 5 mit irgend'ner Fehlermeldung verabschiedet, danach war der Onboard Sound total verzerrt, es half nur ein Neustart.
Der (teuere) Speicher läuft auch nicht auf 1066 MHz (Memtest produziert Fehler), ich muss den auf 800 MHz bei 5-5-5-12 laufen lassen.
Das System ist jetzt seit 10 Tagen fertig und ich bin mittlerweile ganz schön genervt, weil das Ding fast nur Zeit kostet und ich ständig am Booten und Rumprobieren bin.
Ist es so, dass Nforce-Chipsätze generell Probleme machen oder irgendwie "schlampig" zusammengeschustert sind? Oder ist Asrock hier der Übeltäter? Ich habe einen Linux-Server, in dem ein Asrock Board arbeitet (780G Chipsatz) - der Rechner arbeitet super und macht das was er soll.
Ich fühle mich in VIA KT133-Zeiten zurückversetzt. Hat jemand einen Rat?
nach vielen zufriedenen Jahren mit OS X und Linux wollte ich mir mal wieder einen günstigen Windows-Rechner zum gelegentlichen Spielen zulegen. Gesagt getan:
CPU: Phenom 720
GPU: Sapphire 4870 1G
Board: Asrock N68PV-GS
RAM: Kingston HyperX
Netzteil: Topower SilentEZ 400 Watt
OS: Windows Vista Business 64 Bit
Prinzipiell läuft alles einigermassen (14.900 Punkte im 3DMark06), jedoch bin ich immer wieder von Bluescreens und Unstimmigkeiten das Board betreffend geplagt:
Bluescreens
Mal im Standardtakt im Windowsdesktop beim Installieren bzw. Entpacken, mal unter Last im 3DMark. Absolut nicht zu reproduzieren und bzgl. der Fehlermeldungen gibt es auch ein breites Spektrum: irq_less_or_not_equal, bad_pool_caller usw..
BIOS-Einstellungen
Wenn ich den Phenom im BIOS auf 14x 200 manuell einstelle, startet der Rechner gar nicht. Ich muss dann entweder den CMOS-Speicher löschen oder so lange an- und ausmachen, bis die BIOS-Safe-Funktion irgendwann greift. Dabei läuft die CPU sogar auf 16.5x 200 auf 1.4 Volt stundenlang unter Vollast (wenn ich mit einem Windows-Tool übertakte).
Beim RAM kann ich im BIOS 400 MHz für die Taktung einstellen - CPU-Z zeigt dann jedoch nur 266 MHz an. Stelle ich den Wert im BIOS von 400 auf Auto, zeigt CPU-Z auch 400 MHz an. Was soll das?
Sonstiges
Der Rechner startet nicht neu, wenn man ihn per Windows neustarten will. Wenn Windows runtergefahren ist, gibt es einen schwarzen Bildschirm und das war es. Man muss dann Reset drücken. Manchmal (selten) geht es auch. Gestern hat sich CoD 5 mit irgend'ner Fehlermeldung verabschiedet, danach war der Onboard Sound total verzerrt, es half nur ein Neustart.
Der (teuere) Speicher läuft auch nicht auf 1066 MHz (Memtest produziert Fehler), ich muss den auf 800 MHz bei 5-5-5-12 laufen lassen.
Das System ist jetzt seit 10 Tagen fertig und ich bin mittlerweile ganz schön genervt, weil das Ding fast nur Zeit kostet und ich ständig am Booten und Rumprobieren bin.
Ist es so, dass Nforce-Chipsätze generell Probleme machen oder irgendwie "schlampig" zusammengeschustert sind? Oder ist Asrock hier der Übeltäter? Ich habe einen Linux-Server, in dem ein Asrock Board arbeitet (780G Chipsatz) - der Rechner arbeitet super und macht das was er soll.
Ich fühle mich in VIA KT133-Zeiten zurückversetzt. Hat jemand einen Rat?
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