Quantum 653 - mein AVR ungeeignet?

Lautsprecher hören und dann völlig andere bestellen möchte ich jetzt nicht kommentieren. :freak:

Kompakt-LS können prinzipbedingt nicht so tief spielen wie Stand-LS oder Subwoofer-Systeme.
An der Klangregelung würde ich nur minimal bis vielleicht 3/10 justieren, sonst kommen schwammig aufgeblasene (=unpräzise) Bässe und quietschende Höhen aus den Magnat - das war sicherlich nicht Ziel der Qualitätsoffensive ;)

Wenn du also den Druck des Theatre 1 magst und nun Punch vermißt, bleibt dir nur der Zukauf eines geeigneten Subwoofers oder Wechsel zu Stand-LS.
Das bringt dich deutlich weiter als ein besserer Verstärker.

Auch wenn audiophile Zeitgenossen Subs öfter als no-go ansehen, kann man (richtig eingestellt und eingemessen!) damit auch bei schlechten Platzverhältnissen sehr schöne Ergebnisse erzielen.

Warum nicht einfach mal den Theatre-Sub an den AV-Receiver klemmen, Übergabefrequenz 60 oder 80 Hz und nur genau so laut einstellen, dass er eben hörbar wird.
Besser?

Kannst ja auch mal das Theatre als 2.1 System dagegen hören und dann entscheiden, was dir besser gefällt. Spart vielleicht 300€.
Ergänzung ()

Zitat aus http://www.av-magazin.de/index.php?id=3880
Ohne Effektbeladen zu wirken, erscheint das akustische Geschehen zunächst recht unspektakulär.[...] Das gut abgestimmte Bassreflex-System klingt mehr präzise als tief, mehr nüchtern als gefällig rund.

Zitat aus http://www.areadvd.de/hardware/2010/magnat_quantum_653.shtml
Der Tieftonbereich wirkt sauber und präzise und geht in eine neutrale Richtung, insgesamt wirken die Schallwandler eher nüchtern, [...] der Hochtonbereich ist von hoher Auflösung und Detailfreudigkeit geprägt.

Ich würd's wirklich mit dem Sub probieren, klanglich scheinen die LS im Stereobetrieb nicht die schlechtesten Ihrer Klasse zu sein.
Durch welche Testberichte / Empfehlungen du bei deinen Vorlieben ("Badewannenklang") nun zu genau diesen "neutralen" Kompakten gekommen, erschließt sich dem Betrachter nicht wirklich :confused_alt:
 
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Kommando zurück!

Es liegt offensichtlich einfach auch am Pegel. Ich konnte die Quantum 653 die letzten beiden Tag leider nur mit sehr geringer Lautstärke hören und heute, als ich nun mal etwas aufdrehen konnte, war ich beeindruckt. Das Klangbild hatte deutlich mehr Volumen und wurde viel besser in den Raum projiziert. Auch der bisher vermisste Tieftonbereich wurde nun sehr beeindruckend dargestellt. So, oder zumindest so ähnlich hatte ich es auch noch vom Hörstudio in Erinnerung und wenn ich mich nicht täusche, war der Pegel dort auch deutlich stärker als bei meinen ersten Tests zu Hause. Jetzt hatte ich sie übrigens auch im Direct-Modus laufen, denn die zuvor angepassten Höhen und Tiefen verzerren bei dem etwas höheren Pegel das Klangbild deutlich.

Es schein also, zumindest in Verbindung mit meinem AVR, auch ganz stark vom Pegel abzuhängen. Das Fazit für mich ist daher, dass ich die Quantum 653 bei niedrigem Pegel, wenn also die Musik nur nebenher mitläuft, mit angepassten Höhen und Tiefen betreiben werde und wenn die Musik im Vordergrund stehen soll, also der Pegel auch mal etwas höher sein darf, ich auf den Direct-Modus wechseln werde.

Mittelfristig werde ich aber sich auch noch meinen alten Denon 1306 ersetzen.

Gruß
Jochen
 
So einfach kann die Lösung sein... ;)
Bei sehr geringen Pegeln, ist das bei fast allen LS so.
Da macht sich Wohneigentum bezahlt. Ich genieße es desöfteren, meine LS auch mal mittleren Pegeln (die in Mietswohnungen schon zuviel wären) zu fahren. :)
 
So, oder zumindest so ähnlich hatte ich es auch noch vom Hörstudio in Erinnerung

Da hatteste doch ganz andere LS gehört?! :lol:

Ich würde dem Sub trotzdem mal 'ne Chance geben, eventuell besser als bei normaler Lautstärker den Klang so extrem zu verbiegen.
 
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