Rechner erzeugt wie verrückt Pieptöne bei Belastung der CPU - Warum?

[HPI]Tobi

Cadet 3rd Year
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Hi Leute!

Ich habe einen AMD Athlon auf einem Gigabyte-Mainboard (Windows XP) und seit einiger Zeit tritt ein sehr nerviges Problem auf:
Der Computer (PC-Speaker) piept mir seltsame Melodien entgegen. Er benutzt dafür zwei verschiedene Tonhöhen und das Geräusch kommt unregelmäßig, also nichts gleichförmiges, was auf einen Temperaturalarm oder so schließen lassen könnte.

Nach neuesten Erkenntnissen tritt das Problem vor allem dann auf, wenn die CPU stark belastet wird. (beim Quake spielen oder wenn ich im Browser Flashvideos (YouTube und Konsorten) abspiele) Außerdem piept er auch, wenn ich meinen PDA in die Dockingstation stecke und sobald er dadurch sensibilisiert ist, piept er teilweise sogar dann, wenn ich nur eine einzige Taste drücke. Zum Beispiel beim Durchgehen der E-Mails in Outlook.

Kann es ein Temperaturproblem sein? Gelegentlich (und in letzter Zeit häufiger) zeigt er mir auch einen Bluescreen, ein anschließender Blick ins BIOS sagt mir aber eine Temperatur von 40°C, wobei die Warnmarke bei 60°C liegt. Ich weiß allerdings nicht, wo er mißt.

Einen Virenscan hab ich auch schon erfolglos gemacht.

Weiß jemand was? Es nervt ziemlich, man kann sich beim Spielen nicht mehr auf die Bots konzentrieren und bei Videos versteht man den Ton nicht mehr. (Den PC-Speaker abzuklemmen kommt nicht in Frage, außerdem hilft das ja nicht gegen Bluescreens.)

Danke, TOBI
 
Hi!
Hört sich sehr nach Überhitzung an. Nimm doch mal Everest und messe mal die Temp. bei Belastung des Rechners. Ist diese zu hoch, dann kontrollier mal Deinen Kühler auf Verschmutzung und darauf, ob der Lüfter darauf noch richtig dreht. Wenn das nichts fruchtet könnte auch die Wärmeleitpaste evtl. erneuert werden.

Gruß, Andy
 
Hi Andy!

Mensch, du scheinst Recht zu haben. Ich hab mir das Programm mal runtergeladen, es sieht ja aus wie dieses Sandra oder Aida oder solche Programme und zeigt mir tatsächlich die Temperatur unter Windows an.
Der Prozessor hat tatsächlich 53°C, also knapp unter der Schranke von 60°C.
Ich habe mir so ein Stressprogramm runtergeladen (Orthos) und wenn ich das laufen lasse, steigt die Temperatur tatsächlich auf 56, 57°C an und das Piepen wird auch gleichmäßiger zu so einer Art Lalülala.

Ich würde sagen, das war ein Volltreffer.
Ich muß aber dazusagen, daß sich der Lüfter dreht und das Gehäuse nebenbei schon monatelang offen neben mir auf dem Tisch steht, also kommt wohl Luft ran. Aber wer weiß, wie es unter dem Lüfter so um Temperatur und Wärmeleitpaste bestellt ist...

Danke für die Hilfe, TOBI
 
was hast du jetzt für einen prozessor? kommt mir irgendwie nach nem athlon xp vor. wenn das so sein sollte, brauchst du dir bei 60 grad noch nicht allzu viel gedanken machen und du kannst du den überhitzungsalarm ruhig auf 65 grad stellen.

wie gesagt das gilt nur für sockel a cpus, bei denen steht auch in den technischen daten, dass es bis max 85 grad keine probleme gibt und dass sie auch dafür ausgelegt sind (aber bis dahin würd ichs natürlich nie ausreizen). bei anderen cpus kenne ich mich nicht so aus und rate hier zu nichts^^.

aber an deiner stelle würd ich mal den lüfter abnehmen und alle wärnleitpaste-reste von cpu und kühler entfernen und neue hauchdünn draufschmieren. und den kühlkörper mal von staub befreien. evtl solltest du in betracht ziehen, dir nen besseren kühler zu holen, denn es schien ja mal nicht zum überhitzungsalarm gekommen zu sein, also wird da schon irgendwas nicht mehr ganz so richtig sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also laut diesem Everest hab ich einen Athlon 1,2 GHz, Thunderbird,
Gehäusetyp 453 Pin PGA / 242 Contact Slot A Cartridge

Es ist aber, glaub ich, ein Sockelmodell, jedenfalls sieht er nicht aus wie ein Pentium II, was ja wohl Slot irgendwas war.
Der Lüfter drauf ist ein ziemlich dicker Arctic-Cooling-Lüfter.

Aber vielleicht muß ich den ja wirklich mal entstauben.

Weitere Anregungen sind jederzeit willkommen, ich werd ihn wohl aber auf jeden Fall saubermachen.

Gruß, TOBI
 
jo dachte ichs mir doch^^. es handelt sich um eine gute alte sockel a cpu (slot a wie beim p2 gabs nur bis zum athlon 700MHz).

bei 60 grad brauchst du dir also eigentlich noch keine sorgen machen. reinige den kühler (mit nem staubsauger, zieh aber dazu den lüfter-stecker vom mainboard ab, damit es nicht zu einer spannungsinduktion durch das rotieren des lüfters kommt) und stell die warntemperatur auf 65 grad und du solltest erst mal ruhe haben.
 
cuthbert schrieb:
slot a wie beim p2 gabs nur bis zum athlon 700MHz

Ähm, ned ganz richtig ;)
Den gabs bis zu nem GHz zu kaufen und ich hatte nen 800er der sogar mal mit 1050MHz lief. Damit durchbrach ich damals die GHz-Mauer :D .

Mhh, der Thunderbird dürfte an Temp wohl eh einiges verkraften können. War bis 90°C ausgelegt der Kern.
Würd daher im Bios mal die Warnungstemp. auf 65° oder evtl sogar en Stückl höher setzen wie der Vorredner schon sagte, aber dennoch mal nach dem Kühler und der WLP schaun.
Meine Schwester hat noch nen 1,4er TB verbaut und da sitz auch besondres an Kühler drauf. Temps bleiben aber trotzdem in nem guten Bereich. :)

MfG Kennedy
 
hm, k dachte echt, dass es nur bis 700 mhz ging^^. aber egal hauptsache beim thunderbird ist die temp noch ok.
 
Verrückterweise hab ich die Temperaturwarnung erst auf 70°C und dann ganz ausgestellt und er piept trotzdem noch.
Naja, ich geh jetzt mal mit dem Staubsauger ran. Danke für den Tip mit dem Kabel.

TOBI
 
So, Staubsaugeraktion abgeschlossen. Ich kann nicht sagen, daß da viel Staub rausgekommen ist, die Temperaturen sind nun eigentlich genauso hoch.
ABER: die Töne sind weg. So ganz versteh ichs nicht, aber es herrscht nun eine erholsame Stille auf dem Schreibtisch, bis auf das Brummen der Lüfter eben.

Danke an alle, TOBI
 
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