Rechnung von guenstige-lagerverkäufe.de

Steeve1995

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Feb. 2012
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Hallo Zusammen,

Ich habe ein rechtliches Problem.
Ich, Schweizer, 18 Jahre, und in der Schweiz Wohnhaft, habe wahrscheinlich eine Anmeldung bestätigt bei guenstige-lagerverkäufe.de
Sehr wahrscheinlich habe ich nicht gut geschaut und geklickt, da ich mich regelmässig bei Foren anmelde und dieses eventuell verwechselte, oder dieser "Freund" hat(te) Zugriff auf mein E-Mail-Konto, könnte ja gut sein, dass er mal das Passwort gesehen hat (z.B. auf dem Smartphone beim eintippen). Kurze Zeit später flatterte mir eine Rechnung über 240€ nach Hause, da ich mich nun "registriert" habe.
Meine Vermutung: Ein "Freund" hat mich hier Registriert (alle Angaben korrekt), und da die E-Mail bestätigt wurde, hielten sie das für abgeschlossen.
Etwas ähnliches ist mir vor ca. einem Jahr schon mit einem "Die Zeit"-Probeabo passiert, welches auch ein "Freund" ausgefüllt und abgeschickt hatte. Ich bekam folglich 4x gratis Die Zeit, las den Begleitbrief nicht, und abonnierte sie so automatisch. Schlussendlich haben wir das Anmeldeformular zugestellt bekommen und die Handschrift stammte definitiv nicht von mir.
Ich habe bereits den Kundenservice kontaktiert und bekam nur eine Standard-Mail zurück.

Hier ist übrigens die Registrierungs-Seite:

Wie kann/soll ich nun vorgehen?
Ist so etwas nach Schweizer Recht überhaupt zulässig?

Freundliche Grüsse und vielen Dank,
Steeve1995
 
Wenn du in der Schweiz wohnst würde ich den Nepp einfach Ignorieren !

Ist der gleich Mist wie das hier www.discount-lagerverkauf.de

Abo Betrug
 
Genau, ist eine neue Art von Abo-Fallen. Das Problem ist aber, dass man juristisch als "Unternehmen" betrachtet wird und so viel weniger Rechte hat. Macht das einen Unterschied, oder ist das in der Schweiz so oder so nicht so? Kenne mich leider nicht so aus.

Danke & Gruss
 
Ich hatte vor Jahren mal das gleiche Problem. Ich hatte das Ding nicht richtig durchgelesen und den Satz, dass man sich nur als Gewerbetreibender anmelden dürfe und das x Euro kosten würde, nicht gesehen.

Entsprechend wurde der Widerruf innerhalb der 14 Tage nicht anerkannt. Ich bin damals zum Anwalt und der hat denen dann einen Brief geschrieben, ich weiß aber den genauen Wortlaut nicht mehr. Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass mich allein die Aussage, ich sei gewerbetreibend noch nicht zum Gewerbetreibenden macht. Entsprechend hatte ich eben doch ein Rücktrittsrecht.

Er hatte auch darum gebeten, dass sämtliche weiteren Briefe über ihn laufen sollten. Die haben sich nie wieder gemeldet, außer einer Email ein Jahr später, in der sie mir angeboten habe, ich solle 100(?) Euro zahlen und sie würden das Ding dann fallen lassen. Habe gar nicht reagiert und es ist nichts weiter passiert.

Brief vom Anwalt hat damals etwa 30 Euro gekostet.

Ich nehme mal an, dass es in der Schweiz ähnlich ist. Möglicherweise würde sich ne Nachfrage bei einem Anwalt lohnen. In Deutschland sagen die dir auch vorher, was sie dafür verlangen.

Wie kann übrigens ein Fremder deine Email bestätigen?
 
Ok, danke Dir für Deine Ausführliche Antwort. Meine Mutter schreibt heute Abend eine Mail in dem sie das begründet etc., sollte dies nicht nützen werde ich mir den Gang zum Anwalt überlegen.

Merion schrieb:
Wie kann übrigens ein Fremder deine Email bestätigen?
Ich bin mir nicht sicher, ob Er/Sie die Adresse bestätigt hat, oder ich selbst. Ich bin ab und zu auch etwas unvorsichtig mit auf Links klicken. Ich weiss es nicht. Oder eventuell hat ein Kamerad aus der Schule mein Passwort gesehen und fand es lustig mich dort zu registrieren mit Bestätigung.

Auf jeden Fall vielen Dank & freundliche Grüsse
 
Lieber solltest du mal Präventivmaßnahmen ergreifen, dann läßt es sich einfacher leben.
 
Ha, da steckt sogar der gleiche Mensch dahinter wie damals bei mir. Bei mir hieß das Ganze damals noch Melango. Die scheinen sich seit dem zweimal umbenannt zu haben.

Hier gibt es ne Seite, die sich damit beschäftigt. http://www.radziwill.info/5-Teil-JW...-GmbH-Unsere-Urteilsdatenbank-gegen-die-Firma

Ich wäre vorsichtig mit Emails. Je nachdem, was man da schreibt, bringt man sich eher sogar noch in Schwierigkeiten.
 
Ignoriere es einfach, dass ist dreister Betrug und was sollen die denn aus DE machen? in der Schweiz klagen wegen 240€?^^
 
dass mich allein die Aussage, ich sei gewerbetreibend noch nicht zum Gewerbetreibenden macht

Bingo.

Ich habe als Privatperson auch einen Unitymedia Business Anschluss. Bin und bleibe aber Privat.
 
Merion schrieb:
Ich wäre vorsichtig mit Emails. Je nachdem, was man da schreibt, bringt man sich eher sogar noch in Schwierigkeiten.

Sie hat es schon geschrieben, aber sehr allgemein, im Stil von "Wir wissen nicht woher die Daten stammen aber ich sei Schüler etc.", jetzt reagieren wir nicht mehr.

Scythe1988 schrieb:
Ignoriere es einfach, dass ist dreister Betrug und was sollen die denn aus DE machen? in der Schweiz klagen wegen 240€?^^

Keine Ahnung, ist das sehr Aufwändig? Habe wirklich keinen Plan, was mit welchem Aufwand möglich ist.


Auf jeden Fall viel Dank euch allen! Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wenn es noch etwas interessantes gibt, das jemandem weiterhelfen könnte.
 
Diese Leute sind Betrüger und werden sich hüten vor Gericht zu ziehen. Aussicht auf Erfolg ist nämlich = 0%
Das einzige Druckmittel sind tolle Mahnschreiben und evtl. Inkassofirmen die genauso Unserös sind wie die Auftraggeber. Ein Seröses Inkassounternehmen würde solches Betrüger Geld nie einfordern.
Und die Tatsache das du in der Schweiz wohnst macht die Sache noch Ausichtsloser als sie eh schon ist.
 
Okay, super. Dann kann ich langsam wirklich wieder ruhig schlafen! =)
Danke euch!
 
achja noch ein Tipp: Überdenke deine Freunde ;)
 
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