Remote Control auf die Shell

Black-Crack

Lieutenant
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Apr. 2004
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Hallo,

Ich will ein Linux auf reiner Konsolenbasis fernsteuern.
Sprich, wenn ich auf dem Terminal etwas eintippe dies auch real auf dem dem Server passiert - also kein ssh oder so.
Halt wie Remotedesktop blos Konsolenbasierend.
Laufen sollte das ebenfalls auf Linux (bzw. Solaris)...

Wer hat da was?


Gruß Tobi
 
eben nicht das öffnet ja ne neue oberfläche aber ich will auf der arbeiten, die auch aufm server offen ist...

EDIT:

Stell dir das so vor:
Jmd sitzt irgendwo an seiner Maschine Tippt sachen in die Konsole und kommt nicht mehr weiter und ich greife von meinem PC aus auf seinen zu und zeig ihm wie das funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
ssh -X ist etwas völlig anderes.

das was du haben willst gibt es so vermutlich nicht. ganz abgesehen davon das es auch nicht wirklich sinnvoll ist.

wenn du über mehrere sessions die selbe shell nutzen willst dann guck dir screen an.
wenn du was anderes willst, erklär mal besser was du tun willst, und nicht wie.
 
Bin jetzt im Geschäft und hab auch gerade bemerkt das das "ssh -x" nur die x-weiterleitung is....

Also was ich vereinfacht will ist es, jemmanden von einem anderen Standort aus zu helfen.
Beispiel:
Jmd ist gerade am konfigurieren eines Programmes in der Shell und weiß nicht mehr weiter.
DEr jenige ruft mich an sagt was los ist und ich "schalte" mich auf seinen PC um zu sehen wo der jenige nicht mehr weiter kommt und hilf ihm dabei.
Sprich er sieht was ich amche und ich was er macht.
Wie bei Windows Remote Administrator, VNC, Remote Desktop usw.....
Der einzigste unterschied besteht darin, dass ich bei dem Linux Server mit dem ich des machen will kein Desktop installiert ist sondern nur die Konsole.
Auf dem Pc von dem ich aus zugreifen will existiert nen Desktop.... (Solaris/SunOS)


Danke schonmal
 
screen heißt das was du suchst.
Der dem gehölfen werden soll startet screen, dass dann eine neue shell aufruft.
Du kannst dich dann mit ssh auf seinem pc einloggen und mit screen -x die von ihm gestartete screen-session attatchen. Dann könnt ihr beide arbeiten und sehen, was der andere macht.

Falls das zu wirr war:
Homepage: http://www.gnu.org/software/screen/
Description: Screen is a full-screen window manager that multiplexes a physical terminal between several processes
 
Einziges verbleibendes Problem ist, dass du nicht siehst was der User bisher gemacht hat. Denn wenn der User einen neuen Screen öffnet ist dieser natürlich leer und die befehle, die er vorher ausgeführt hat stehen in seiner "alten" konsole...
 
Er muss dann natürlich Sachen, bei denen er Hilfe benötigt direkt im screen machen, oder auf anderem weg (telefon, instantmessaging) erklären, was er gemacht hat.
 
Super! Danke!

Hat funktioniert - is genau das, was ich wollte!

Danke dir!



" Einziges verbleibendes Problem ist, dass du nicht siehst was der User bisher gemacht hat. Denn wenn der User einen neuen Screen öffnet ist dieser natürlich leer und die befehle, die er vorher ausgeführt hat stehen in seiner "alten" konsole..."



Schade drum aber besser als nichts alle male :-)
 
Warum dann nicht VNC ?
Es gibt auf jeden Fall Möglichkeiten mehrere Connections in eine Session zu machen,
ich weiß allerdings grad nicht auswendig mit welchen Servern und Optionen.
Da muss ja kein großer Windowmanager laufen, ION oder was anderes Framebasiertes bietet sich da an.

-- -- muckelzwerg

[edit]
Hab grad mal geschaut.
Tightvnc unter Linux hat dieses Verhalten sogar als default.
Du brauchst also nur den User in einer VNC-Session arbeiten lassen und kannst Dich dann
beliebig dazuschalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Husky : Lies ihn doch selbst. :)
Es ist letztlich doch eine Frage des nötigen/berechtigten Aufwandes.
Das, was er möchte wird er, wie es bisher aussieht, weder mit exportierten SSH Sessions noch mit Screen gut hinbekommen. (Der Einsatz von "history" könnte noch hilfreich sein.)
Daher meine Frage "Warum nicht ?". Der Fragetyp ist zwar normalerweise unhöflich, wenn man Dinge anspricht,
die noch nicht erwähnt wurden,
aber der Threadstarter hat VNC ja selbst aufgezählt.
Sorry, wenn das missverständlich war. Im Internet ist es ja leider gängig, Vorschläge mit einem vorwurfsvollen "Warum hast Du nicht ... ?" anzubringen.
Ich meinte es aber wirklich, als Reaktion auf seine Ablehnung, vielleicht lässt sich das, was gegen VNC spricht ja klären.
Ob er die Möglichkeit hat an dem bestehenden System etwas zu ändern, hat er nicht gesagt.
Und warum VNC nicht in Frage kommt, ebenfalls nicht.
Screen ist auch nicht auf jedem System vorinstalliert, also scheint er Programme hinzufügen zu können.
Mit einem entsprechenden WM ist es ja kein Problem das so minimal aufzuziehen, dass es nicht mehr,
als eine oder mehrere Konsolen gibt. (wird nämlich sehr unübersichtlich, wenn man eine Mehrbenutzersession auf mehreren Screenshells gleichzeitig macht)


-- -- muckelzwerg
 
@muckelzwerg
Black-Crack schrieb:
...
Der einzigste unterschied besteht darin, dass ich bei dem Linux Server mit dem ich des machen will kein Desktop installiert ist sondern nur die Konsole.
Auf dem Pc von dem ich aus zugreifen will existiert nen Desktop.... (Solaris/SunOS)

vnc kommt also auf garkeinen fall in frage. eher sollte er sich den inhalt des bildschirms per telefon vorlesen lassen ;).

aber abgesehen davon, was soll den mit screen nicht gehen? screen -x ist doch genau was er haben will.
 
Nur weil es nicht installiert ist, heißt es ja nicht, dass man es nicht installieren kann.
Wenn es dafür Gründe gibt (vorteile in der Arbeit mit dem Kunden) ist das doch zu überlegen.
Screen musst er unter Umständen ja auch erst installieren (lassen).

Was mit Screen nicht geht, wurde doch beschrieben.
Dein ironischer TIpp mit dem Telefon verdeutlicht das doch.
Er müsste den Benutzern screen ja als default aufzwingen, denn die Meisten werden ihre Arbeit nicht
mit der EInstellung "das geht ja eh schief, ich nehm lieber gleich die remotefähige Console" beginnen.
Nachzuvollziehen, was bisher passiert ist und in welchem Zustand sich das System befindet sind in solchen Fällen eigentlich
die Hauptaufgaben.
(denn wie es geht, sollte der Administrierende ja längst wissen)
In welchem Bereich Black-Crack das einsetzt wissen wir ja auch nicht.

Ohne unfreundlich zu werden, warum muss ich mich eigentlich von Dir kritisieren lassen,
bei dem Versuch jemanden zu unterstützen, der die Frage, mit der
mein Vorschlag steht und fällt, noch gar nicht beantwortet hat ?
Das kostet uns beide doch nur Zeit, Ich habe meinen Post gemacht, und Black-Crack kann sich
überlegen, was er davon hält und ob er darauf anwtortet.
(was im eigenen Thread eigentlich selbstverständlich sein sollte)

Gruß

-- -- muckelzwerg
 
Entweder wir reden alle aneinander vorbei (bzw muckelzwerg an uns :)) oder muckelzerg du hast noch nicht verstanden was wir dir versuchen zu sagen.
VNC erfordert eine X-Server umgebung. Eine Desktopoberfläche. Diese ist bei den Kunden nicht vorhanden. Deswegen scheidet es aus. Nicht weil es noch nicht installiert ist oder sowas ;)
 
@muckelzwerg
es ging mir nicht darum dich zu kritisieren. ich dachte du hast nur den thread nicht gelesen. da es hier um einen server geht kommt die installation eines x-server + desktop + vnc der vermutlich auchnoch übers netz erreichbar sein soll eigentlich nicht in frage.

abgesehen davon war ja das problem bereits gelöst. screen muss auch nicht manuel gestartet werden, dafür kann man ja die login-shell ändern, oder das startupscript seiner konventionellen login-shell benutzen.

ohne informationen des nutzers wird man aber so oder so die problem relativ schlecht lösen können...
 
Zuletzt bearbeitet:
"Ohne Informationen des Nutzes" ... genau das ist es.
Wir wissen es doch gar nicht. Ich hab gerade mein Praktikum beendet, bei einer Firma die einige
große Deutsche Webportale hostet. Da werden ausschließlich Server mit "Grafikserver" eingesetzt.
Für den Linuxserver den ich da eingerichtet habe, war das sogar zusätzliche Anforderung,
einfach weil es "angenehmer" ist.

Wo bitte ist das Problem einen Xserver zu installieren ?
Das geschieht bei Installation von VNC je nach System sogar automatisch.
(der enthält ja einen)
Eine Windowmanager kann man auch sparen und einfach eine einzige Konsole im Fullscreen starten,
wenns denn unbedingt sein muss.
Ganz ohne Aufwand geht es nie, Screen muss auch eingerichtet werden, und die Nutzer müssen wissen,
wie man damit umgeht.
Auch übers Netz ist das kein Problem. (ich hab meine letzten 2 Server komplett übers Netz installiert)

Vollständig gelöst ist die Aufgabe bisher nicht, und selbst dann ist es meiner Meinung nach,
dennoch empfehlenswert andere Wege anzusprechen.
Unnötig ist es aber, das wir uns hier gegenseitig erzählen, was der Nutzer braucht, ohne es wirklich zu wissen.
Besser wir begraben das, bis (falls) Black-Crack sich nochmal meldet, und versuchen was produktiveres mit unserer Zeit Anzufangen.

Grüße

-- -- muckelzwerg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich könnte mir vorstellen, dass kein XServer installiert werden soll weil er:

1. zu groß ist (kleine Platte)
oder
2. nicht gebraucht wird (hab auch nen Fileserver nur mit Terminal und SSH und brauche X da net :D )
 
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