Schmitzibaer
Newbie
- Registriert
- Juli 2015
- Beiträge
- 1
Tach zusammen!
Nachdem ich nun lange nur mitgelesen habe und auch schon einige interessante Thread gefunden habe, habe ich mich nun durchgerungen, mich auch mal anzumelden und mitzudiskutieren
In den letzten Wochen gab es hier ja schon einige Diskussionen zum Thema Passwortmanager. Wie viele andere auch bin ich seit nun knapp 2 Jahren beim Anbieter LASTPASS. Es gab zwar 2011 und jetzt vor kurzem Angriffe auf den Anbieter (kann man bei so einem tendenziell lohnenden Ziel ja auch noch nachvollziehen), aufgrund der Technik, die Lastpass einsetzt wurde im Grunde aber nichts erbeutet. Nur wenn wirklich schwache Masterpasswörter zum Einsatz kamen, kann es rein theoretisch möglich sein, aufgrund der Authentification-Hashes und Server per User Salts (mehr wurde ja nicht abgezogen) auf das Passwort zu schließen. Folgt man dem Rat von Lastpass und ändert sein PW, hat sich das eh alles erledigt, weil die komplette Datenbank neu verschlüsselt wird. Wenn man dann auch noch 2-Faktor-Anmeldung nutzt, sollte man ohnehin auf der sicheren Seite.
Insofern frage ich mich immer wieder, warum bei Diskussionen über solche Dienste immer sofort die Leute aus dem Busch kommen die schreien "Wie blöd seid Ihr denn?", "Sagt nicht, wir hätten Euch nicht gewarnt!" usw.
Natürlich, Lastpass ist kein Open Source und ja, der Anbieter kommt (wie wohl die meisten) aus den US of A. Nur selbst wenn man richterlich gezwungen wird, irgendwelche Daten an Behörden auszuliefern, wäre das nicht mehr als ein verschlüsselter Blog, den selbst der Anbieter nicht entschlüsseln kann. Zudem finde ich, dass die Kommunikationspolitik von Lastpass absolut vorbildlich ist. Schon beim 2011er Angriff (wenn es denn einer war!) war man sehr offen und hat die User informiert, obwohl man auf einem Server nur eine erhöhte Aktivität registriert hat.
Wo liegt also das Risiko?
Vielen Dank für die Beteiligung!
Grüße aus Hamburg,
Stefan
Nachdem ich nun lange nur mitgelesen habe und auch schon einige interessante Thread gefunden habe, habe ich mich nun durchgerungen, mich auch mal anzumelden und mitzudiskutieren
In den letzten Wochen gab es hier ja schon einige Diskussionen zum Thema Passwortmanager. Wie viele andere auch bin ich seit nun knapp 2 Jahren beim Anbieter LASTPASS. Es gab zwar 2011 und jetzt vor kurzem Angriffe auf den Anbieter (kann man bei so einem tendenziell lohnenden Ziel ja auch noch nachvollziehen), aufgrund der Technik, die Lastpass einsetzt wurde im Grunde aber nichts erbeutet. Nur wenn wirklich schwache Masterpasswörter zum Einsatz kamen, kann es rein theoretisch möglich sein, aufgrund der Authentification-Hashes und Server per User Salts (mehr wurde ja nicht abgezogen) auf das Passwort zu schließen. Folgt man dem Rat von Lastpass und ändert sein PW, hat sich das eh alles erledigt, weil die komplette Datenbank neu verschlüsselt wird. Wenn man dann auch noch 2-Faktor-Anmeldung nutzt, sollte man ohnehin auf der sicheren Seite.
Insofern frage ich mich immer wieder, warum bei Diskussionen über solche Dienste immer sofort die Leute aus dem Busch kommen die schreien "Wie blöd seid Ihr denn?", "Sagt nicht, wir hätten Euch nicht gewarnt!" usw.
Natürlich, Lastpass ist kein Open Source und ja, der Anbieter kommt (wie wohl die meisten) aus den US of A. Nur selbst wenn man richterlich gezwungen wird, irgendwelche Daten an Behörden auszuliefern, wäre das nicht mehr als ein verschlüsselter Blog, den selbst der Anbieter nicht entschlüsseln kann. Zudem finde ich, dass die Kommunikationspolitik von Lastpass absolut vorbildlich ist. Schon beim 2011er Angriff (wenn es denn einer war!) war man sehr offen und hat die User informiert, obwohl man auf einem Server nur eine erhöhte Aktivität registriert hat.
Wo liegt also das Risiko?
Vielen Dank für die Beteiligung!
Grüße aus Hamburg,
Stefan