RPI4 von SD auf SSD geclont - boot mit Fehlern

Sannyboy111985

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Hallo Community,

Ich versuuche derzeit ein Raspi 4 (4GB) von der SD-Karte auf eine SSD zu migrieren.
Ein Frisch runtergeladenes Raspian auf der SSD bootet ohne Probleme.
Solbad ich das OS aber mit RPI-CLONE migriere starten diverse Services (u.a Netzwerk, dphys-swapfile) nicht mehr.
Im grunde ist das nur ein rsync mit anpassungen an ein paar Files für die neuen Partitions-IDs etc.
Insbesondere dass das Netzwerk verwundert mich und ich habe keine Idee.

Hat zufällig jemand eine Idee, woran das liegen könnte?
Ein manuelles Rsync wird mit nachgelagerten Anpassungen wird das Problem ja nicht lösen.

Beste Grüße
 
Welche Fehler denn? warum starten die Dienste nicht?
hast du da Fehlermeldung, Logs, oder sonstige Informationen zu?
 
Leider keine Bilder gemacht, komme ja gar nicht zur shell, sehe nur den Boot Status auf dem Dispaly.
Da steht nur "waiting for Network", vergleichbar zu dem Bild hier.
Da das meine Live Umgebung ist, kann ich auch nicht belibig lange testen... und wollte den Parallelaufbau mit neuem Board vermeiden.

Ich verstehe nur nicht, warum das gleiche OS auf dem gleichen Board nur mit anderem Boot-Medium Probleme beim booten bekommt.
 
Sannyboy111985 schrieb:
Ein Frisch runtergeladenes Raspian auf der SSD bootet ohne Probleme.
vielleicht solltest Du dies als Grundlage nehmen und statt einem Klon einfach die Dateien von der SD-Karte auf die SSD kopieren (also bis auf die gerätespezifischen wie z.B. die /etc/fstab und so).
 
Sannyboy111985 schrieb:
Ich verstehe nur nicht, warum das gleiche OS auf dem gleichen Board nur mit anderem Boot-Medium Probleme beim booten bekommt.
Die ARM Plattform ist keine x86 Bootplattform mit standardisiertem BIOS/UEFI (UEFI gibt es neuerdings für Raspi)
Der afaik normalerweise verwendete Bootloader u-Boot auch beim Pi über Skripte und Konfigurationsdateien/Partitionen gesteuert.

Nutzt du UEFI auf dem Raspi ? ansonsten die u-boot einstellungen prüfen - dafür gibt es ja dann die Serielle Konsole.
Beispiel (hier): wenn die Kommandozeile zum Laden
Code:
root=/dev/mmcblk0p2
ist - dann ist das ein SD-Karte und keine SSD (zB sda2)
 
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Der boot erfolgt korrect von der SSD (sda1 für /boot und sda2 für /). Es werdn z.B. auch MQTT oder IOBroker gestartet.
Aber das Netz kommt z.b. nicht hoch.
Mit nem Frischen OS anfangen habe ich mir auch schon überlegt, macht halt mehr Arbeit, die vermeiden wollte.
 
Sannyboy111985 schrieb:
Aber das Netz kommt z.b. nicht hoch.
Was sagt denn das Log?

Sannyboy111985 schrieb:
Mit nem Frischen OS anfangen habe ich mir auch schon überlegt, macht halt mehr Arbeit, die vermeiden wollte.
Deswegen ja die Idee das frische System nur als Ausgangspunkt zu nehmen und ansonsten den Kram vom Alt-System rüberzukopieren. Das funktioniert i.d.R. relativ problemlos. Diese ganze Klonerei mit speziellen Tools ist eher so ein Ding aus der Windows-Welt, weil man dort mit dateiweisem kopieren meist nicht weit kommt.
 
Mach die Arbeit in ansible und Pack sie auf github.

Dann machst du sie nur 1x

Für alles was du beschreibst gibt's fertige Module denen du nur noch Variablen geben musst
 
Vielen Dank für die Hinweise, auch wenn es scheinbar keine leichte Lösung gibt.
Statt zu basteln und zu versuchen meinen Weg zu gehen fange ich von vorne an und hoffe das es vergleichbar viel Zeit braucht.
 
Naja mit diverer Installierter Software und Konfigis im gesamten System (Icinga Agent, Urbackup Client, Deconz, Openhab, IoBroker und Docker mit ein paar Containern) ist "einfach" kopieren nicht ganz einfach im Sinn der Fehlerfreiheit.
Daher ja meine Idee mit dem Clone bzw. jetzt neu Installation. Da installiere ich lieber neu, da funktioniert dann alles.
 
Sannyboy111985 schrieb:
ist "einfach" kopieren nicht ganz einfach im Sinn der Fehlerfreiheit.
Wie gesagt: Linux ist kein Windows. Das geht also relativ gut.
Man kann es ja auch einfach mal probieren (weils halt aufwandmäßig kaum was kostet) und wenns nicht klappt, kann man das System ja immer noch ganz neu aufziehen.
Ist letztlich aber auch Deine Entscheidung.
 
Wie lange hast du abgewartet ? Wäre doch gut möglich das du in einen Timeout läufst der sich n Zeit löst und du zumindest booten kannst.

Irgendwelche manuellen Einstellungen beim Netzwerk konfiguriert und bindings auf interfaces oder ip Adressen ?
 
Vielleicht mit dd klonen und die letzte Partition erweitern.
 
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