Sanitätshaus mag Geld aus meinen Taschen ziehen

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kkc1945

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Hallo liebe Community und lieber Helfer,

gerne möchte ich einen orthopädischen Sanitätshaus eine Frist setzen, da ich von mir aus glaube, dass ich übern den Tisch gezogen werde. Ich hab eine Fristwahrung mit folgendem Text gesetzt, hoffe ich kann auf eine Korrektur Eurerseits setzen :)


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Vereinbarung am 18.03.2014 um 10.30 Uhr habe ich den Termin bei Ihnen, aufgrund der Empfehlung der orthopädischen Sprechstunde, wahrgenommen. Nach der Ablehnung beider Überweisungsscheine Ihrerseits, die vom Orthopäden Dr. ...ausgestellt wurden und vier Paar Einlagen verschrieben worden waren, ein Paar für den normalen Alltag, sowie ein Paar Einlagen für sportliche Aktivitäten, mit der Begründung, dass Sie Abrechnungsprobleme mit der AOK Hessen haben, versuchten Sie mich mit nur ein Paar Einlagen auf privater Basis zu vertrösten. Nach Absprache mit der AOK, die keinerlei Schwierigkeiten feststellen konnten und auf einen Kostenvoranschlag Ihrerseits noch warten, bleiben Sie und Ihre Frau, die anscheinend für die Abrechnungen und Kaufabwicklung verantwortlich ist, wie sie mir das am Tag der Terminwahrnehmung mitgeteilt haben, auf eine nachvollziehbare Erklärung schuldig. Am 18.03.2014 um 12.35 Uhr versuchte ich telefonisch eine Klärung zu finden, weder war Ihre Frau in der Lage mir einen nachvollziehbaren Grund zu erläutern, noch sah Sie es für notwendig mich an Sie weiterzuleiten. Hiermit setze ich Ihnen eine Frist von 14 Tagen und sehe mich sonst gezwungen aus dem Kaufvertrag auszutreten.

Mit freundlichen Grüßen
 
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AW: Sanitätshaus mag Geld aus meinen Taschen ziehen :/

Hey, danke :) Schätze allein dein Durchlesen sehr wert =)
 
AW: Sanitätshaus mag Geld aus meinen Taschen ziehen :/

Warum lässt Du Dir nicht einfach die Rezepte wiedergeben und bemühst ein anderes Sanitätshaus, wenn Du es doch bereits mit der AOK abgesprochen hast?
 
AW: Sanitätshaus mag Geld aus meinen Taschen ziehen :/

Müssen denn diese Einlagen speziell angefertigt werden und wird da vorher vermessen ? Ansonsten gilt eigentlich generell: Man meide Sanitätshäuser, weil diese die "Apotheken der Apotheken" sind. Jegliche Artikel dort sind i.d.R. völlig überteuert. Also wenn nichts speziell vor Ort ausgemessen werden muss, sollte man online die entsprechenden Artikel kaufen.
In dem speziellen Fall hier würde ich auf jedem Fall die Krankenkasse einschalten. Es ist nämlich so, dass Ärzte und auch Sanitätshäuser bei mehrmaligem Verstoß gegen Verträge und damit erwachsenen Pflichten mit den gesetzlichen Krankenkassen ihre Kassen-Zulassung verlieren können.
 
AW: Sanitätshaus mag Geld aus meinen Taschen ziehen :/

Bevor vom TE die Sachlage nicht genau mitgeteilt wurde, keine weiteren Spekulationen.
 
Es sind spezielle, die auf mich abgestimmt sind, da ich sehr kranke Füße habe, sprich Platt-Spreiz etc. Fuß.
Nur kommt mir das Sanitätshaus ziemlich suspekt vor, denn am Ende des Gespräches wollte der Verkäufer mich dazu bringen Werbung für sein Sanitätshaus zu machen, indem er mir einen Stapel seiner Broschüre gegeben hat.
Hatte vergeblich heute versucht da anzurufen, aber der "Chef" war nicht im Hause, erst heute Nachmittag. Nähere erzähl ich euch dann :)

P.s Bezahlt ist nichts.. ich konfrontiere den Verkäufer heute damit, dass ich noch auf die KV (Kostenvoranschlage) warte und wenn er meint rum zuschreien zu müssen, dann lass ich ihn einfach gegen die Wand fahren....
Ergänzung ()

Hab nun den Chef erreicht und nachdem ich nochmals fragte, wieso es nicht möglich sei über die AOK abzurechnen, wich er als erstes der Frage aus und als ich ihm erklärte, dass ich bereits bei der AOK angerufen habe und sie keinerlei Hindernisse vorsehen und auf Nachdruck nochmals nachhackte, meinte er sein Sanitätshaus habe keine Zulassungsgenehmigung von der AOK... dann meinte er ob ich den Auftrag stornieren möchte, obwohl die Einlagen bereits fertig seien??? Also irgendwie stinkt das zum Himmel, dass was der Chef von sich gibt... was ist eure Meinung dazu?
 
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Und warum genau bist Du zu diesem Sanihaus gegangen? Wenn es gar nicht mit der KK abrechnen darf?

Ein Anruf bei Deiner KK hätte Dir geholfen, einen passenden Orthopäden / ein passendes Sanihaus zu finden. Oder man fragt den Arzt, der das Rezept erstellt hat oder, oder oder. Jetzt liegt es daran, wie Du den Auftrag dem Sanihaus gegeben hast.
 
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Du hast Recht und ich stimme dir in allen Punkten zu... Nun, bitte beachte, wenn man so krank ist wie ich, dann nimmt man jede Hilfe an... ich wurde schon so oft von verschiedenen Ärzten hinters Licht geführt... so viele unnötige Operationen... und dieses Sanitätshaus wurde von einem Hausarzt empfohlen den ich vertraue, aber anscheinend weiß er auch nicht alles ... und einfach meine Blauäugigkeit hat mich zu dem jetzigem Zeitpunkt geführt... ein Fehler, der nicht nochmals passieren darf..
 
Wie auch immer. Gerade mit Deinen Erfahrungen hätte das Finden eines passenden Partner ja nicht zum Problem führen sollen. Jetzt liegt es an Dir den Fehler zu korrigieren und es liegt entscheidend daran, was Du dem Sanihaus für ein Auftrag erteilt hast. Davon hängt es ab, ob es Dir die Einlagen in Rechnung stellen darf oder eben nicht.
 
Nach dieser Erfahrung würde ich folgendermaßen vorgehen: keine Geschäfte mit diesem Sanitätshaus machen, den Vorgang nochmals explizit der AOK mitteilen und bei der AOK um eine Empfehlung für ein geeignetes Sanitätshaus bitten.

Die Empfehlungen weiter oben sind Unsinn, man kann nicht so hoppla hopp und vor allem nicht einseitig von einem zweiseitigen Rechtsgeschäft zurücktreten. Viel wichtiger wäre die Frage, ob überhaupt ein solches zustande gekommen ist.

Oben schreibst Du etwas von "versuchten Sie mich mit nur ein Paar Einlagen auf privater Basis zu vertrösten" und dass Du auf einen KV wartest. Warum die Einlagen nun fertig sein sollen, ist mir in diesem Zusammenhang nicht ganz klar. Hast Du denn irgendwas unterschrieben?
 
Nein, ich habe nichts unterschrieben...außer meine Daten dort ausgefüllt, wie Alter, wie Schwer ich bin etc.
 
Vielen Dank für deine Empfehlung, aber ich muss es anders handhaben bezüglich eines richtigen Einlagespezialisten. Ich kenne einen guten Physiotherapeuten, der mir höchstwahrscheinlich einen Rat geben kann, wo ich einen Spezialisten finde, denn Krankenkassen sind nicht wirklich Orientierungsweisend ::P
Dennoch ein großes Danke an Euch allen. Ihr seid eine große Hilfe gewesen :)
 
Das kannst Du natürlich machen. Für mich war es aus Deiner Historie heraus nicht gerade die optimale Empfehlung:

kkc1945 schrieb:
...dieses Sanitätshaus wurde von einem Hausarzt empfohlen den ich vertraue, aber anscheinend weiß er auch nicht alles...

Deshalb hatte ich eher auf die Krankenkasse verwiesen, denn denen ist ja auch daran gelegen, dass a) die Abrechnung der Leistungen optimal erfolgt und b) die Behandlung Erfolg versprechend ist, d.h. keine unnötigen Folgebehandlungen und -kosten nach sich zieht. Und diese Erfahrungen hat meistens nur die Krankenkasse, da darüber die Leistungsabrechnung erfolgt.
 
Eine weitere Lösung wäre gewesen:

Die Einlagen privat bezahlen und Rechnung, Rezept & Zahlungsnachweis bei der Krankenkasse zu Erstattung einreichen.
Du hättest dann den Kassenanteil erstattet bekommen. Auch die Krankenkassen wissen nicht ob das Sanitätshaus eine Zulassung haben.
Sowas erkennt dann meist die Abrechnungsstelle der KK und eine Zahlung wird abgewiesen.

Man sollte dort sowieso nur anrufen um sich über den Kassenanteil des vorordneten Hilfsmittels, etc zu informieren um nicht eine böse Überraschung zu erleben und einen Eigenanteil leisten zu müssen.
 
Warum sollte er das (privat bezahlen) tun ?
Er ist in einer GKV versichert und nicht PKV-Mitglied. Und auch als PKV'ler sollte man sehr gut wissen was versichert ist und was nicht. Sonst bleibt man auf den (Differenzkosten) sitzen. Bei der GKV ist das anders, Kassenärzte dürfen eben nur das abrechnen, was die GKV hergibt. Alles weitere ist vorher KLAR mit dem Patienten ggf. nach Rücksprache mit der GKV auszuhandeln. Dieses obliegt aber dem Arzt oder wie hier dem Sanitätshaus.
Und genau darauf spekulieren ja solch "Apotheken-Abzocker-Leutz". Hat er einmal bezahlt wird es schwer bis unmöglich sich gegen unseriöse Abzocker zur Wehr zu setzen.

Ich würde erst mal gar nichts zahlen und den Fall mit der Krankenkasse erörtern. Es besteht ja die Möglichkeit, dass auch die GKV die Kosten voll übernimmt (wenngleich vielleicht auch nicht bei diesem Sanitätshaus, wenn dieses überteuerte Rechnungen stellt (vgl. x5 Pauschalen für dieselbe Blutuntersuchungen GKV vs. Privatpatient (nur mal als Bsp.)).
Hat der Themensteller, wie ich das hier im Kontext gelesen habe, nichts unterschrieben, dann geht er halt wo anders hin und lässt sich seine Einlagen anfertigen in einem Rahmen, den die GKV möglicherweise komplett übernimmt. Dann ist der Sanitätshaus-"Abzocker" eben gescheitert und wird für sein unseriöses Gebaren bestraft, indem er auf den Kosten eben sitzen bleibt.
Und klagen muss immer der, der sein Geld haben will. Also in diesem Fall, auf keinen Fall selbst zahlen!
Ergänzung ()

Ansonsten gilt aber auch, wie am freien Markt: im Zweifel Angebote von mehreren Anbietern machen lassen (falls eine Zuzahlung doch fällig werden sollte, kann man diese immer noch minimieren) und dann das günstigste auswählen. Und auch bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es Unterschiede. Stichwort: Heil- und Hilfsmittel. Auch hier kann man schauen, und sich ggf. umorientieren (falls es notwendig werden sollte).
 
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